Ein Einstellungsgespräch mit den üblichen Fragen reicht Daimler scheinbar nicht mehr: Nach Informationen des Rundfunksenders NDR verlangt der Unternehmen von seinen Stellenbewerbern Blutproben. Dem Sender liegen nach eigenen Angaben Unterlagen vor, die belegen, dass Bewerbern Blut abgenommen wurde, obwohl sie noch keine feste Zusage für die neue Stelle hatten. Einer betroffenen Bewerberin sagte das Unternehmen laut NDR Info, der Bluttest diene der “Gesundheit” der Mitarbeiter.
Eine Daimler-Sprecherin teilte mit, dass (weiterlesen …)
Vor einiger Zeit erschien diese überraschende Meldung: Wir Deutsche wären beim Urlaubsanspruch angeblich ganz weit hinten im europäischen Vergleich. Hinten! Tatsächlich? Die Unternehmensberatung Mercer hat viele Länder miteinander verglichen und dabei festgestellt, dass wir beim gesetzlichen Urlaubsanspruch das Schlusslicht sind, zumindest in Europa. Nur 20 Tage schreibt der Gesetzgeber bei einer 5-Tage-Woche als Minimum vor. Und das, wo wir doch immer dachten dass wir die einzig wahren Urlaubs-Weltmeister wären.
Solche Meldungen stärken das Selbstbewusstsein des gemeinen Arbeitnehmers. Wo er eben noch der Meinung war, er sei faul (weiterlesen …)
Nur ein einziges Mal kommt im neuen Koalitionsvertrag die Sprache auf Betriebsräte: Bei der Einführung eines sogenannten Ehrenkodex. Ganz lapidar heisst es, dass die Betriebsversammlung ein Recht erhalten soll zu erfahren, welche Aufwendungen für Betriebsräte gemacht wurden.
Die Gewerkschaft ver.di nimmt als erste große Organisation nun Stellung dazu: (weiterlesen …)

Am 1. März 2010 beginnt der offizielle Wahlzeitraum für die Betriebsratswahlen. Das ist nicht mehr besonders viel Zeit. Und deshalb laufen auch die Schulungen des ifb zur BR-Wahl 2010 seit einiger Zeit auf Hochtouren. In den nächsten zwei bis drei Monaten gibt es aber noch einige freie Termine in den unterschiedlichsten Orten.
Unser aktualisierter Flyer mit allen Infos zur Wahl (pdf, ca. 2 MB)
www.brwahl.de: Die Webseite zur Betriebsratswahl 2010
Peter
Altlast = Begriff aus dem Bundesbodenschutzgesetz. Darunter versteht man laut wikipedia einen abgrenzbaren Teil der Erdoberfläche, der infolge früherer menschlicher Tätigkeiten gesundheits- oder umweltschädliche Veränderungen des Bodens oder des Grundwassers aufweist.
Auf Menschen übertragen versteht man unter einer Altlast (weiterlesen …)
Zuerst mal die Personalie: Es gibt einen neuen Arbeitsminister, den wahrscheinlich in dieser Funktion niemand auf der Rechnung gehabt hat. Franz Josef Jung. Was genau den CDU-Politiker für diesen Bereich qualifiziert? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Aber das könnte man andere ja schließlich auch fragen.
Dann ein Blick in den 124 Seiten starken Koalitionsvertrag: Drei Seiten sind hier für den Bereich “Arbeit und Soziales” interessant. (weiterlesen …)
Die Koalitionsverhandlungen scheinen vor ihrem Abschluss zu stehen, immer mehr Meldungen schlagen ein. Besonders interessiert uns dabei das Thema Mindestlohn. Ein Wort, welches bei CDU/CSU und FDP von Anfang an verpönt, ja eigentlich fast verboten war, und das von den Koalitionären schließlich elegant in das Mindestarbeitsbedingungengesetz umgeleitet wurde.
Über dieses Gesetz ist ein Verbot sittenwidriger Löhne geplant. Es soll eine gesetzliche Grenze festgeschrieben werden, ab der (weiterlesen …)
Die Sozialpädagogin Renate Hendricks sitzt seit 2005 für die SPD im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Im September begab sie sich auf eine Undercover-Mission in das Bonner Universitätsklinikum: Nach Absprache mit dem Personalrat, von dem Sie über negative Arbeitsbedingungen an der Klinik informiert wurde, wollte sie durch persönliches Arbeiten als Reinigungskraft die Zustände dort “aus eigener Hand” erfahren. (weiterlesen …)
Die IG Metall berichtet, dass in Betrieben die über einen Betriebsrat verfügen im Schnitt höhere Löhne gezahlt werden als in betriebsratslosen. Die Spanne bewegt sich (weiterlesen …)
Der Deutsche Klaus Kleinfeld leitet seit über einem Jahr den US-amerikanischen Konzern Alcoa, einen der größten Aluminiumhersteller der Welt mit über 100.000 Mitarbeitern. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung bekannte sich Kleinfeld offen zum Modell der betrieblichen Mitbestimmung. Wörtlich meinte er: (weiterlesen …)
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