Die Betriebsratswahlen liegen nun schon einige Zeit zurück und die neu gewählten Gremien haben sich konstituiert.
Nun werden die Karten für die frisch gestartete Amtszeit gemischt!
Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, dass Sie top-informiert in die kommenden vier BR-Jahre starten und damit die Basis für eine starke Interessenvertretung schaffen. Das Institut zur Fortbildung von Betriebsräten (ifb) bietet passend dazu die große Fachtagung „Betriebsrat 2010 – Erfolgreich in die neue Amtszeit“ vom 15. bis 17.11.2010 in Berlin-Mitte an.
Hier erwarten Sie spannende Workshops, die Sie in Ihrer BR-Arbeit ein großes Stück weiter bringen.
Zudem hat das ifb zwei hochkarätige Gastredner (weiterlesen …)
Sie ist möglicherweise einer der besten Indikatoren, wie es der Wirtschaft gerade geht: Die Zeitarbeit. Leiharbeitnehmer sind normalerweise die ersten im Betrieb, die ihn verlassen müssen, sobald sich der muffige Geruch von Wirtschaftskrise auszubreiten beginnt. Andererseits ist ihr wucherartig verstärktes Auftreten ein eindeutiger Hinweis auf allgemeine Besserung der Lage. Derzeit scheint es wieder so weit zu sein: Auf eine Anfrage der Partei Die Linken gab die Bundesregierung bekannt, dass nach Daten der Bundesagentur für Arbeit im Juni 2010 für mehr als jede dritte neue Stelle von den Betrieben ausdrücklich Leiharbeiter gesucht würden, die Stellenangebote hätten sich hier seit Jahresbeginn insgesamt mehr als verdoppelt.
Da werden so manche Augen strahlen, denn Unternehmer lieben (weiterlesen …)
Was die Kleiderordnung angeht, so herrschen in den deutschen Büros ganz unterschiedliche Einstellungen und Vorgaben. Es gibt Betriebe, die eine einheitliche Kleiderordnung fordern. Dies können sie tun, beispielsweise per arbeitsvertraglicher Vereinbarung. Ist ein Betriebsrat vorhanden, unterliegt die Einführung einer Kleiderordnung allerdings dem Mitbestimmungsrecht. So sieht es aus, wenn der Arbeitgeber Dienstkleidung einführen will. Was ist aber, wenn die Arbeitnehmer ihrerseits eine bereits bestehende Kleiderordnung ändern wollen? (weiterlesen …)
Psychische Erkrankungen nehmen einen immer höheren Anteil der häufigsten Gründe von Arbeitsunfähigkeit ein. Nach aktuellen Daten waren die seelischen Leiden im Jahr 2009 bereits für knapp neun Prozent aller krankheitsbedingten Fehlzeiten ursächlich. Neue Erkenntnisse zu den Hintergründen der angehenden Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts wurden nun von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) getroffen. Eine Studie, an der 517 Beschäftigte aus drei Branchen teilnahmen, kam zu dem Ergebnis, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen den Arbeitsbedingungen und aufgetretenen Depressionen besteht. Im Klartext heißt das: Je höher die objektive Arbeitsbelastung, desto häufiger traten Depressionen oder depressive Verstimmungen bei den Arbeitnehmern auf.
Dass Dauerstress krank macht, ist nun wirklich nicht besonders überraschend. Das kann man sich ja selbst denken. Oder schlimmstenfalls hat man es am eigenen Leib erfahren. Dennoch irgendwie erschreckend, wenn plötzlich ein wissenschaftlicher Nachweis auf dem Tisch liegt. Aber was tun? Die Bundesanstalt empfiehlt regelmäßige Mitarbeitergespräche. Viel wirkungsvoller dürfte sein, (weiterlesen …)
Dass die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland zunimmt ist eine gute Meldung für alle Jobsuchenden. Weniger gut ist allerdings, dass dieses Wachstum vor allem im Niedriglohnbereich stattfindet.
So werden immer mehr Arbeitnehmer mit Billiglöhnen von teilweise unter fünf Euro pro Stunde abgespeist. Wie Spiegel Online berichtet arbeiten in Deutschland derzeit mehr als sechs Millionen Menschen für Dumpinglöhne. Das sind 20% aller Beschäftigten. In den letzten zehn (weiterlesen …)
Unglaublich, was die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aus Dortmund auf Ihrer Internetseite berichtet:
Der ehemaliger Geschäftsführer eines Dönerspießherstellers hat einen Gewerkschafts-Funktionär mit Todesdrohungen und Beleidigungen angegriffen und ihm Verletzungen zugefügt. Dann ist er (weiterlesen …)
Während arbeitgeberseitig manche Propagandaabteilungen nach wie vor destruktiv herumnölen, dass junge Menschen, die heutzutage neu auf dem Arbeitsmarkt erscheinen, immer fauler und dümmer seien, gibt es ersten Hoffnungsschimmer, dass ein Umdenken stattfindet. Kein Wunder, denn die demografische Entwicklung zwingt dazu. Bereits im Jahr 2020 droht ein Fachkräftemangel von zwei Millionen Menschen! Und das ist erst der Anfang. Was also liegt näher, als das vorhandene Potenzial so gut wie möglich auszunützen. Bislang konnten es sich die Bestimmer auf dem Arbeitsmarkt leisten, sog. schwer vermittelbare junge Arbeitnehmer links liegen zu lassen. Doch mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass man auch als “anspruchsvolles” Unternehmen nicht mehr länger darauf vertrauen könne, wie bisher die Sahnehäubchen der ins Arbeitsleben strömenden Generation einfach so abzuschöpfen.
Fakt ist, dass junge Menschen immer weniger werden. Und somit wird unweigerlich auch die Gruppe der Einser-Schüler und Begabten schrumpfen. Andererseits bleibt der Bedarf an guten Abgängern auf dem Arbeitsmarkt auch zukünftig unverändert hoch. Eine Lösung liegt auf der Hand: Viel mehr Unternehmen als bisher müssen (weiterlesen …)
Vor zwei Monaten stellte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, CDU, ihre Pläne zur neuen Familien-Pflegezeit für Arbeitnehmer vor: Wer sich um pflegebedürftige Angehörige kümmert, soll ab 2011 einen Anspruch darauf haben, bis zu zwei Jahre lang die Arbeitszeit auf die Hälfte zu reduzieren, jedoch 75 Prozent des Gehalts zu bekommen. Anschließend soll dann zwei Jahre lang wieder voll gearbeitet werden, bei ebenfalls 75%igem Lohnanspruch. Schon im Mai gab es starke Kritik an diesem Vorhaben von Sozialverbänden aber auch von Arbeitgebern. Während der Paritätische Wohlfahrtverband meinte, dass der Vorschlag vollständig zu Lasten der pflegenden Angehörigen gehe und die Einsetzung einer Expertenkommission forderte, befürchteten Arbeitgeberverbände Probleme mit Arbeitnehmern und deren Arbeitszeitkonten, wenn diese nach zwei Jahren nicht mehr in den Betrieb zurückkehren würden, um die die angesammelten Fehlzeiten aufzuholen.
Nun gibt die Ministerin Gas. An ihren Plänen hält sie laut einem Gespräch mit der Bild-Zeitung unverändert fest, die neuen Regelungen sollen mittlerweile sogar noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Ähnlich dem Elterngeld würde Frau Schröder auch gerne ein Pflegegeld einführen wollen, sieht dafür aber keinen finanziellen Spielraum. Unabhängig davon wünsche sie sich mehr ehrenamtliches Engagement der Menschen in der Pflege. So könne man ja den Pflegebedürftigen aus der Zeitung vorlesen oder ihnen vorsingen.
Vorsingen gegen den Pflegenotstand? (weiterlesen …)
Ein Verbot der privaten Benutzung von Mobiltelefonen während der Arbeitszeit durch den Arbeitgeber ist rechtens (LAG Rheinland-Pfalz, Aktenzeichen: 6 TaBV 33/09). Der Betriebsrat hat hierbei kein Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG (Ordnungsverhalten).
Nach Ansicht der Richter gehört es „zu den selbstverständlichen Pflichten eines jeden Mitarbeiters, während der Arbeitszeit das Handy weder aktiv noch passiv zu benutzen.“ Mit dem Verbot stellt (weiterlesen …)
Datenschützer haben KiK schon länger auf dem Kieker, jetzt scheint sich der Verdacht zu erhärten: der Textildiscounter soll systematisch die Vermögensverhältnisse seiner Mitarbeiter auskundschaftet haben, um verschuldete Mitarbeiter zu entlassen, meldet Tagesschau online.
KiK soll regelmäßig bei Fa. Creditreform nachgefragt haben, wie es so um die Vermögensverhältnisse seiner Mitarbeiter bestellt ist. Allein in den Jahren 2008 und 2009 in über 49.000 Fällen. Diese Praxis ist schon seit längerem bekannt. Jetzt hat ein ehemaliger Bezirksleiter, Guido Halgestede, erklärt, (weiterlesen …)
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