Manche Wörter haben es echt in sich: Entweder man versteht sie nicht oder man darf Sie auf gar keinen Fall in den Mund nehmen. Der erste Fall wird in deutschen Unternehmen zumeist völlig unkritisch gesehen. Ganz im Gegenteil: Je unverständlicher sich jemand ausdrücken kann, desto pauschaler wird er im Stillen bewundert. Verpönte Anglizismen? Pah, sicher nicht im kontrollierten Normalbetrieb. Sagt einer was, das man nicht versteht, gerät man immer eher noch als Empfänger in Nöte, weniger als Sender. Nachfragen, was der Ausdruck bedeutet? Zumal wenn Dritte anwesend sind?? Sich vielleicht dadurch eine Blöße geben??? Nein danke. Sie wissen sicher, was ich meine.
Ganz anderes dagegen die Ausdrücke, die man niemals sagen darf! Um Enttäuschungen gleich vorzubeugen: Es geht hier nicht um den Bereich der Kraftwörter, die manch eine Kollegin oder vielleicht sogar einen Kollegen immer noch erröten (weiterlesen …)
Der Mensch lügt etwa 200 Mal am Tag. Das behaupten Studien. Als Arbeitnehmer macht er da keine Ausnahme! Dadurch wird’s in der Arbeit nicht unbedingt einfacher, oder doch? Auch um Erkenntnisse dieser Art ging es in dem Vortrag über Wirtschaftsethik, den Claudia Eckstaller, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften FH München, auf einer ifb-Fachtagung für Betriebsräte in Berlin gehalten hat. Ist Wirtschaftsethik eine Frage der Ehre? Vor rund 150 Zuhörern referierte die Expertin darüber, wie sich Wirtschaftsethik geschichtlich entwickelt hat, wie sich das Arbeitsleben und dabei die Unternehmenskulturen im Laufe der Zeit gewandelt haben, dies insbesondere durch die neuen und schnellen technischen Entwicklungen.
Bereits zum zweiten Mal (weiterlesen …)
Das macht uns schwindlig: Die Reichtumsuhr ist da! Auf Initiative des DGB Hessen wurde der bekannten “Schuldenuhr” des Bundes der Steuerzahler nun eine Reichtumsuhr entgegengestellt. Diese misst den Zuwachs an Geldvermögen in Deutschland und zeigt an, wie das Nettoprivatvermögen in Deutschland sekündlich ansteigt, wie viel das reichste Zehntel der Bevölkerung davon besitzt und wie die Schulden des ärmsten Zehntels demgegenüber wachsen.
Erstaunlich und erschreckend zugleich: (weiterlesen …)
Die neue Familienpflegezeit nimmt ihren Lauf. Am 23. März 2011 hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf von Familienministerin Kristina Schröder gebilligt. Nach dem neuen Gesetz sollen Beschäftigte, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern, bis zu zwei Jahre ihre Arbeitszeit auf die Hälfte reduzieren dürfen, und das bei drei Viertel des Gehalts. Danach kehren sie Vollzeit in den Betrieb zurück und erhalten für den gleichen Zeitraum wie in der ersten Phase ebenfalls drei Viertel ihres Gehalts.
Organisationen wie der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisieren die neuen Regelungen stark, da es (weiterlesen …)
Eine falsche Anrede im Absageschreiben einer Bewerberin stellt kein Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dar – auch dann nicht, wenn es sich um eine Bewerberin mit Migrationshintergrund handelt.
Die Dame mit unverkennbar fremdländischen Namen hatte sich auf eine Stelle als lebensmitteltechnische Assistentin beworben. Vom Arbeitgeber erhielt sie allerdings ein Ablehnungsschreiben. Dieses wurde mit den Worten „Sehr geehrter Herr…“ eingeleitet. Die Bewerberin (weiterlesen …)
Urlaub, Krankheit, Mutterschutz oder eigene Kündigung? Es gibt viele Gründe, warum ein ordentliches Betriebsratsmitglied vorübergehend ausfallen oder gleich ganz ausscheiden kann. Die Rechtslage ist dann klar: Bei endgültigem Ausscheiden eines BR-Mitglieds rückt ein Ersatzmitglied nach, ansonsten lädt der Vorsitzende den Vertreter für den Zeitraum der Verhinderung des festen Mitglieds. Letzteres kommt sehr häufig vor!
Und dann? Steht man als Ersatzmitglied da und soll die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen ganz schnell und natürlich möglichst kompetent vertreten. Keine (weiterlesen …)
Eine Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ans Licht gebracht, was wir schon alle wissen: Unsere Lebensarbeitszeit muss erhöht werden, damit unsere Rentensysteme weiterhin funktionsfähig bleiben. Hierüber hat der Betriebsrats Blog bereits im Herbst letzten Jahres berichtet.
In den meisten OECD-Staaten (Industrienationen) ist das Renteneintrittsalter (weiterlesen …)
Interessante Ergebnisse liefert eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung. Die Studie ging der Frage nach, warum betriebliche Mitbestimmung in Deutschlands Mitbestimmung relativ schwach ausgeprägt ist. Denn: In Großunternehmen ab 500 Mitarbeitern sind fest installierte Betriebsräte an der Tagesordnung: Knapp 90 Prozent der Betriebe haben eine Mitarbeitervertretung! Ganz anders sieht es aber in kleinen und mittelständischen Unternehmen aus: Hier geht die Quote bis auf 10 Prozent runter. Daran konnte auch die Novelle (weiterlesen …)
Der Fachkräftemangel wird immer deutlicher. Gerade in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik werden händeringend Arbeitskräfte gesucht, wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) heute verkündet.
Die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) spricht bereits davon, dass der “Fachkräftemangel zum Bremsklotz für die konjunkturelle Erholung wird.”
Die Bundesregierung will ausländische Berufsabschlüsse in Deutschland zukünftig unbürokratischer anerkennen, um (weiterlesen …)
Befremdlicher Anblick im Großraumbüro! Der Kollege nebenan beginnt plötzlich damit, seine Arme in die Luft zu reißen und dann nach oben zu greifen und zu greifen und zu greifen. Immer ins Leere hinein … ja hört der denn gar nicht mehr auf damit? Was genauso bescheuert aussieht, wie es hier klingt, ist eine der Standardübungen für Büroarbeiter, um den vom Sitzen und in den Computer Hacken gestressten Körper zu entspannen. Nicola Holzapfel stellt dazu in den “Führungsspitzen” der Süddeutschen Zeitung fest: “Der Mensch ist nicht fürs Büro gemacht – er tut nur so. Leider fällt das manchmal auf.”
Allein: es gibt kaum Alternativen für den geplagten Schreibtischmenschen. Acht Stunden, oft mehr, in artungerechter Haltung rumhocken? (weiterlesen …)
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