von Thomas am 08.11.2011, 09:30 Uhr , Kategorie: Allgemein

Die Koalition hat sich geeinigt: Die lange geplante Steuerentlastung soll zum 1.1.2013 kommen. In zwei Schritten will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto haben. Wenn die geplante Reform im Jahr 2014 voll wirkt, soll ein Durchschnittsverdiener monatlich zwischen 20 bis 25 Euro mehr im Geldbeutel haben. Um dies zu erreichen wird der Grundfreibetrag – bis zu dem Jahreseinkommen nicht versteuert werden müssen – in zwei Schritten angehoben: Zum 1.1.2013 um 110 Euro auf 8114 Euro und zum 1.1.2014 um weitere 240 Euro auf dann 8354 Euro. Dies wirkt sich auch auf höhere Einkommen positiv aus, da dadurch die Summe des zu versteuernden Einkommens sinkt.

Allerdings müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer mehr Geld in die gesetzliche Pflegekasse zahlen, denn der Pflegebeitragssatz wird zum 1.1.2013 um 0,1 Prozent angehoben. Mit den Rund 1 Mrd. Euro Mehreinnahmen will die Bundesregierung die Pflege von Demenzkranken verbessern.

In die Verkehrsinfrastruktur wird eine zusätzliche Summe von 1 Mrd. Euro investiert. Die Pkw-Maut ist damit vorerst einmal vom Tisch.

Zudem wird 2013 das umstrittene Betreuungsgeld eingeführt. Dies soll zunächst 100 Euro monatlich pro Kleinkind betragen und 2014 auf 150 Euro erhöht werden. Die genauen Rahmenbedingungen müssen hier allerdings erst noch festgelegt werden.

Ob die Reformen tatsächlich in der geschilderten Form in Kraft treten ist allerdings fraglich, da die Opposition bereits angekündigt hat im Bundesrat dagegen zu stimmen.

Thomas

 

 

Bildquelle:  © Dan Race @ Fotolia.com

 



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