von Ines am 13.08.2012, 11:52 Uhr , Kategorie: Allgemein

Dieser Trend überrascht nicht wirklich…und macht dennoch betroffen. Laut DAK-Gesundheitsreport 2012 (Pressemitteilung vom 07.08.2012) haben sich im ersten Halbjahr 2012 die Arbeitnehmer bei einem Krankenstand von 3,6 % genauso häufig krankgemeldet wie in 2011. Bedenklich ist jedoch die Entwicklung der psychischen Erkrankungen. Sie machen inzwischen 13,6 % der Ausfalltage aus und steht damit auf Platz drei der Fehlzeiten. Vor 15 Jahren machten Depressionen & Co. nur 6,6 Prozent aller Fehltage aus und lagen noch auf dem 6. Platz. Heute liegen vor den psychischen Leiden nur noch Muskel-Skelett-Erkrankungen (21,3 %) und Atemwegsinfektionen (16,8 %). Durchschnittlich fehlte ein Beschäftigter in den ersten sechs Monaten 6,5 Tage im Job.

„Die Zahlen machen deutlich, dass der Handlungsbedarf für Betriebe bei Arbeitsorganisation und Prävention wächst“, kommentiert Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit, die Entwicklung. Experten sehen laut Pressemitteilung unter anderem in mehr Stress und beschleunigten Arbeitsprozessen Risikofaktoren für psychische Erkrankungen.

Bildquelle: © drizzd – Fotolia.com



Dieser Beitrag wurde am Montag, 13. August 2012 um 11:52 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Dieser Beitrag von Ines war übrigens der 1.000ste im Betriebsrat Blog. Wir gratulieren!!

    Kommentar von: Peter – am 13. August 2012 um 14:14

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