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Auf den Tisch schauen war einmal: Neue Tricks, um zusätzliche Arbeit von sich fernzuhalten

[1]Schon bei der Bundeswehr lief es so ab: „Freiwillige vor“ brüllte der Zugführer und alle schauten teilnahmslos auf den Boden. Das heutige Arbeitsleben ist mit dem Militär zwar nur bedingt vergleichbar, weist aber in seinen Grundzügen Gemeinsamkeiten auf. So etwa die allseits bekannte Situation, wenn der Anführer/Chef der versammelten Truppe/Abteilung befiehlt/kommuniziert, dass es eine neue Aufgabe auszuführen/ zu erledigen gibt. Das war ja schon in der Schule so, wenn zu Beginn einer Stunde jemand aus der Klasse abgefragt werden sollte: Wegschauen, wegschauen, wegschauen. Und, hat’s geholfen? Ja, manchmal schon!

In den Führungsspitzen [2] wird nun eine Methode beschrieben, die besonders perfide sein soll. Wenn der Abteilungsleiter mal wieder auf der Suche nach jemandem sei, dann solle man ruhig zum Chef hinschauen und bei erfolgtem Blickkontakt rasch zu jemand anders weiterschauen, quasi den Blick „umlenken“. Dies sei angeblich eine Methode, die voll im Unterbewussten ablaufe und häufig dazu führe, dass letztlich dem besagten Kollegen, auf den der Blick fällt, die Arbeit aufgedrückt wird.

Klingt ja wirklich zu simpel. Und nett finden wir das auch nicht, aber ausprobieren werden wir es vielleicht schon mal, nur so rein interessehalber natürlich.

Peter

 

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