von Thomas am 13.07.2010, 14:12 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wann waren Sie eigentlich das letzte mal mit der Bahn unterwegs? Ich war es gestern… Und die Horrorszenarien, die ich über´s Wochenende in den Medien gehört habe, sind wahr:

Mein ursprünglich gebuchter ICE fiel aus, der Ersatzzug kam 80 Minuten später, mein reservierte Sitzplatz verfiel, alle Abteile waren total überfüllt und von einer Klimaanlage spürte man in der Gluthitze leider gar nichts… Alles in allem eine wenig erstrebenswerte Bahnfahrt, um es milde auszudrücken.

Verständlicherweise reagierten viele Fahrgäste auf die geschilderten Umstände gestresst. Ihren Frust lassen sie oft gegenüber dem zuerst gesichteten Bahnmitarbeiter aus: Dem Zugbegleiter. Aber gerade die Zugbegleiter haben es im Moment besonders schwer. Denn: Sie müssen ihren Dienst in überfüllten und überhitzten Zügen verrichten und ständig für Fehler gerade stehen, die sie gar nicht verursacht haben.

Schlimmer als für die Kunden ist das derzeitige Bahn-Chaos daher noch für die vielen Bahnmitarbeiter vor Ort. Ein interessanter Bericht hierzu ist übrigens bei Focus online zu lesen.

Thomas



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 13. Juli 2010 um 14:12 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. So rein von der Sprache her: „größtes Opfer“ sind sie nicht, sondern „auch Opfer“. Sonst redet man die Kreislaufkollapse klein, die man ja keinem wünscht. Und schafft so auch keine Sympathie für Zugbegleiter.

    Kommentar von: etg – am 13. Juli 2010 um 15:37

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