von Ines am 26.09.2006, 10:31 Uhr , Kategorie: Allgemein

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, wie mürrisch viele Menschen morgens auf dem Weg zu Arbeit aussehen? Kein Wunder: Es sieht so aus, als seien nur wenige Deutsche mit ihrem Beruf wirklich zufrieden. Glaubt man einer aktuellen Umfrage der Meinungsforschungsfirma Gallup, engagieren sich nur noch 19 % für ihre Arbeit, 68 % haben eine ?geringe emotionale Bindung an ihren Beruf?, 13% gar keine. Doch woran liegt das? Berufliche Entscheidungen werden oft aus Vernunft oder einfach zufällig getroffen. So beginnen viele eine Ausbildung und geraten auf einen Berufsweg, mit dem sie oft unzufrieden sind. Das Gehalt scheint dann vor allem eine Art Schmerzensgeld zu sein.
Doch solche falsche Weichenstellungen können auch korrigiert werden. Natürlich ist es einfacherer, sicherer und auch mehr als gut nachvollziehbar, auf scheinbar Bewährtes zu setzen und so lange wie möglich auf eingefahrenen Gleisen zu fahren. Die Perspektiven sind ja heutzutage alles andere als rosig.  Aber vielleicht lohnt es sich doch einmal darüber nachzudenken, was wir eigentlich wirklich wollen. Wir verbringen so viel Zeit auf der Arbeit, und meistens nehmen wir sie auch noch mit nach Hause ? ob nur in Gedanken oder tatsächlich. Wenn wir Tag für Tag und Jahr für Jahr diese Unzufriedenheit in uns haben, dann kann das irgendwann auch Folgen für unsere Gesundheit haben. Es ist jedenfalls nie zu spät, etwas zu ändern, wenn man Mut, Selbstvertrauen und Konsequenz mitbringt. Klar, das Umfeld, die Finanzen ….alles muss irgendwie stimmen. Aber ich denke, wenn man wirklich den festen Willen hat, dann wird es irgendwie klappen.

Viel Glück – Ines



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 26. September 2006 um 10:31 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Hallo Ines,

    selbst wenn jemand sich einen Ausbildungsberuf herausgesucht hat, der seinen Interessen gerecht wird, dann heißt es in der heutigen Zeit noch lange nicht, dass er diesen auch ausübern darf. Dazu gibt es viel zu viele Hindernisse und Menschen, die einem durch Entscheidungen im Wege stehen. Wie sieht es denn mit der Karriere innerhalb einer Firma aus? Die Firma (Vorgesetzte, Personalleiter …) nimmt keine Rücksicht auf Veranlagung und Interessen und stellt die Frage, ob einem die Arbeit auch Freude bereitet. Somit steht oft der Arbeitseinsatz nicht im Zusammenhang mit dem „sich berufen fühlenden“ Tätigkeiten.

    Gruß
    Günther

    Kommentar von: Günther – am 28. September 2006 um 15:19

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