Joachim Gauck ist neu in Amt und Würden als Bundespräsident. Er muss – wie auch jeder Arbeitnehmer, der den Job wechselt – erst einmal mit einigen Unklarheiten und Unsicherheiten zurechtkommen. Wie der Einstieg für den Einzelnen ist, kann weitreichende Konsequenzen haben. Denn: Laut haufe.personal.de gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass neue Mitarbeiter oft schon am ersten Arbeitstag in Erwägung ziehen, während der Probezeit wieder zu kündigen. Das geschieht, wenn der erste Arbeitstag zur großen Enttäuschung wird. Beispiele: Kaum einer der Kollegen nimmt von dem Neuling Notiz, da sie nicht informiert wurden. So sitzt er am ersten Tag allein und ohne Aufgabe da. Der Vorgesetzte hat gerade Urlaub. Der Arbeitsplatz ist nicht vorbereitet. Klar, dass das frustriert.

Dem können Arbeitgeber jedoch vorbeugen: durch sogenanntes „Onboarding“. Laut Wikipedia bezeichnet “Onboarding“ das Einstellen und Integrieren, also „an Bord nehmen“ von neuen Mitarbeitern durch ein Unternehmen und vor allem alle Maßnahmen, die die Orientierung und Integration fördern. Dazu zählt beispielsweise eine planvolle Gestaltung des ersten Arbeitstages (Begrüßung, Kennenlernen, wichtige Infos) und im Folgenden eine systematische Einführung ins Unternehmen und in die neuen Aufgaben.

Wir dürfen davon ausgehen, dass bei Herrn Gauck alle Vorbereitungen getroffen wurden, um ihn an seinem neuen Arbeitsplatz herzlich willkommen zu heißen. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, denn es zeigt Respekt und echtes Interesse an dem neuen Mitarbeiter. So kann durch ein gelungenes „Onboarding“ nicht nur das Ankommen und Eingewöhnen erleichtert sondern auch die Mitarbeiterbindung für die Zukunft gestärkt werden.

Bildquelle: © Eisenhans – Fotolia.com



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 27. März 2012 um 10:20 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Betriebsrat Blog erklärt abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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