von Ines am 24.08.2010, 14:11 Uhr , Kategorie: Allgemein

Der VfL Wolfsburg schloss als  – nach eigenen Angaben – erster Bundesligist eine Betriebsvereinbarung für seine 95 Voll- und Teilzeit-Beschäftigten der VfL-Geschäftsstelle ab. Unter anderem wurden wie in Tarifverträgen Vergütungsgruppen geschaffen. Eine weitreichende Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist ebenso Bestandteil wie die geregelte Bezahlung von anfallenden Überstunden und die Zahlung eines leistungsabhängigen Bonus.

Die Arbeitgeberseite zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. In „guten Gesprächen“ konnte ein vernünftiger Kompromiss gefunden werden, der dem Erstligisten die nötige Flexibilität erhält, die er „als Fußballverein mit seinen vielen Besonderheiten aufgrund des Spielbetriebs und den arbeitszeitlichen Lastspitzen“ benötigt, so VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann.

„Wir haben hier ein Stück Geschichte, auch Bundesliga-Geschichte, geschrieben“ schwärmt Betriebsratsmitglied Mario Kurznack-Bodner. Denn: Jetzt stehen einmal nicht die Profis auf dem Platz im Vordergrund, sondern „die vielen helfenden Hände, die in den Geschäftsstellen der Vereine tätig sind“. Und das sogar in mehrfacher Hinsicht, da der gesamte sportliche Bereich rund um die Bundesligamannschaften von der Betriebsvereinbarung ausgenommen ist.

Auf dem Spielfeld herrschen eben andere Regeln. Aber Gemeinsamkeiten gibt es dennoch. Neben dem Klassiker: Gelbe Karte = Abmahnung und Rote Karte = Raus, ist sicherlich der sportliche Kampfgeist zu erwähnen, den es beim VfL sowohl auf dem Platz als auch im Betriebsratsbüro gibt. Die Betriebsräte haben ein wichtiges Ziel bereits in dieser Saison erreicht. Der Erfolg der spielenden Kollegen wird sich in den nächsten Spieltagen zeigen.

Ines

 



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