von Ines am 17.09.2010, 08:55 Uhr , Kategorie: Allgemein

Weil sich eine 40-jährige Betriebsratsvorsitzende bei der Besetzung einer Führungsposition übergangen gefühlt hatte, übte sie makabere Rache, berichtet „Studio Franken“. Zusammen mit ihren Komplizinnen, ebenfalls Betriebsrätinnen, und einem weiteren Mitarbeiter schüttete sie eine halbe Flasche Abführmittel in die Colaflasche ihres Chefs. Der Mann trank ahnungslos und bekam Magenkrämpfe, Durchfall und zu allem Elend auch noch einen Kreislaufkollaps. Trotzdem kam er am nächsten Tag wieder zur Arbeit. Die vier Übeltäter wiederholten ihr Attentat und kippten die andere Hälfte des Abführmittels in sein Getränk. Der Kollege trank – und auch diesmal ließen Magenkrämpfe, Durchfall und Kreislaufprobleme nicht lange auf sich warten.

Die Sache kam letztendlich ans Licht, weil sich die Betriebsratsvorsitzende in der Firma mit der Tat gebrüstet haben soll. Als Haupttäterin muss sie laut aktuellem Urteil des Amtsgerichts Erlangen nun wegen gefährlicher Körperverletzung ins Gefängnis – ebenso ihr ungeständiger Komplize. Die beiden anderen Mittäterinnen, die die Tat zugaben, kamen mit Bewährungsstrafen davon.

Ines



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 17. September 2010 um 08:55 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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2 Comments »

  1. Eine in vielfacher Hinsicht seltsame Nachricht. So seltsam, dass ich sie nicht glauben kann und mich über den Autor wundere, der, so scheint es mir, ebenfalls nicht verantwortungsvoll gehandelt hat.
    Was hat die beschriebene Handlungsweise mit der Arbeit des Betriebsrates zu tun?
    Was ist die Vorgeschichte? Mich wundert es, wie gleich mehrere Menschen dermaßen aggressiv und gewalttätig weden können. Ich sehe die Anwendung von Gewalt als Ausdruck von Hilflosigkeit. Daß hier juristisch verurteil wird, ist nachvollziehbar. Aber warum macht sich der Schreiber nicht die Mühe, menschlich zu beurteilen, also nachzufragen, was die Kollegen zu derartig extemen Handeln bewegt hat?

    Kommentar von: BR-Michel – am 01. Oktober 2010 um 12:48

  2. Schon die Ursache (Besetzung eienr Fühgrungsposition) hat nichts mit dem Thema Betriebsrat zu tun …… hoffentlich der Rest dann auch. Trotzdem natürlich KEINE Methode etwas zu ändern ….

    Kommentar von: Jürgen – am 05. Oktober 2010 um 13:27

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