von Thomas am 28.07.2010, 07:56 Uhr , Kategorie: Allgemein, Arbeitsmarkt, Lohn und Gehalt

Dass die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland zunimmt ist eine gute Meldung für alle Jobsuchenden. Weniger gut ist allerdings, dass dieses Wachstum vor allem im Niedriglohnbereich stattfindet.

So werden immer mehr Arbeitnehmer mit Billiglöhnen von teilweise unter fünf Euro pro Stunde abgespeist. Wie Spiegel Online berichtet arbeiten in Deutschland derzeit mehr als sechs Millionen Menschen für Dumpinglöhne. Das sind 20% aller Beschäftigten. In den letzten zehn Jahren ist laut dem Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen die Zahl der Niedriglohnempfänger um mehr als zwei Millionen Mitarbeiter gewachsen. Besonders betroffen sind Frauen, Ausländer, junge Beschäftigte unter 25 Jahren und gering Qualifizierte.

Vergleicht man die Zahlen mit unseren westeuropäischen Nachbarländern fällt auf, dass hierzulande der Dumpinglohnbereich am stärksten gewachsen ist.

Thomas



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