Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat neben der flexibleren Gestaltung der 3-jährigen Elternzeit nun auch und eine „Großelternzeit“ gefordert. Das berichtet die Bundesregierung.

Flexiblere Elternzeit hießt: Bisher können maximal zwölf Monate der Elternzeit bis zum Ende des achten Lebensjahres übertragen werden. Diesen Anteil will die Bundesregierung auf 24 Monate erhöhen. So soll Eltern bis zum 14. Lebensjahr des Kindes ermöglicht werden, ihre Arbeitszeit mit Zustimmung des Arbeitgebers zu reduzieren oder zeitweilig auszusteigen.

Doch was ist jetzt die „Großelternzeit“?  Alle berufstätigen Großeltern sollen die Möglichkeit bekommen – analog zur Elternzeit – ihre Arbeit zu reduzieren oder auszusetzen, um sich um ihre Enkel zu kümmern. Bislang ist dies nur möglich, wenn das Kind der Großeltern jünger als 21 Jahre und in Ausbildung ist. Auch hier soll der Anspruch voraussichtlich drei Jahre betragen. Schon jetzt sei es laut dem Bericht so, dass in 51 Prozent aller Familien die Großeltern in die Betreuung ihrer Enkelkinder eingebunden sind. Dieses will die Bundesregierung nun mit der Großelternzeit für alle erleichtern.

In Sachen „gegenseitige Fürsorge zwischen den Generationen“ ist also einiges in Planung.

Bildquelle: © Imaginis – Fotolia.com



Dieser Beitrag wurde am Montag, 19. März 2012 um 10:55 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Elterngeld und Elternzeit, Familienfreundl. Betrieb abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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