von Ines am 02.07.2013, 17:16 Uhr , Kategorie: Allgemein

Der Bundestag hat im letzten Monat das „Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung“ beschlossen. Damit hat er auch das von der Bundesregierung angekündigte Hilfspaket für die Krankenhäuser verabschiedet, um deren angespannte finanzielle Situation zu verbessern. Das berichtet das Bundesministerium für Gesundheit in einer Pressemitteilung.

Laut Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr erhalten durch das Gesetz „die Krankenhäuser in den Jahren 2013 und 2014 unter anderem durch einen gesetzlich festgelegten Versorgungszuschlag und eine anteilige Tariflohnrefinanzierung zusätzliche Finanzmittel in Höhe von rund 1,1 Mrd. Euro. Tatsächliche Kostensteigerungen können durch die Eröffnung des Verhandlungskorridors bis zum vollen Orientierungswert nun besser berücksichtigt werden. Mit einem Hygieneförderprogramm werden die Krankenhäuser dabei unterstützt, die Anforderungen des Infektionsschutzes besser zu bewältigen. Diese Maßnahmen werden die Versorgung und die Situation in deutschen Kliniken verbessern. Das kommt im Ergebnis den Patientinnen und Patienten und den Beschäftigten zugute.

Für die Finanzspritze soll übrigens zum größten Teil die gesetzliche Krankenversicherung aufkommen. Ob dies auch tatsächlich eine wirksame Maßnahme ist, um die Finanzsituation der Kliniken zu entlasten, wird sich zeigen. Kurzfristig vielleicht, aber ändert die Aktion auch etwas am Grundproblem vieler Kliniken?

Bildquelle: © ra2 studio – Fotolia.com



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 02. Juli 2013 um 17:16 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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