von Ines am 11.02.2011, 09:04 Uhr , Kategorie: Allgemein

Religion und christliche Werte. Können sich solche Grundsätze in den Führungsetagen im Umgang mit den Mitarbeitern durchsetzen? Die Unternehmen täten gut daran, sich auf religiöse Werte einzustellen, rät Professor Dr. Ulrich Hemel, Professor für Religionspädagogik, Berater, Unternehmer und Gründer des Instituts für Sozialstrategie in einem Interview mit dem Haufe Verlag. Dies hätte eine Menge Vorteile im Umgang miteinander.

Eine christliche Unternehmenskultur könne eine gute Basis für Fragen der Mitmenschlichkeit und der Gerechtigkeit sein, so der Experte. Denn lebt man eine solche, stehen weder Geld noch Macht noch Image, sondern Gott und der Gedanke der Liebe zu den Menschen an erster Stelle. Ein Vorgesetzter, der das umsetzt, nimmt „sich selbst nicht so übertrieben wichtig“ und kann entsprechend den so wichtigen Wert der Achtung in seinen Führungsstil manifestieren. Das hieße, „den anderen in seiner menschlichen Würde ganz unabhängig von der konkreten Situation zu respektieren – im Erfolg ebenso wie im Misserfolg, in der Anerkennung ebenso wie im Kritikgespräch“.

Zu schön um wahr zu sein und total unrealistisch? Teils teils. Denn welcher Unternehmer wäre ein erfolgreicher Unternehmer, stünden nicht Gewinn und Fortschritt ganz vorne. Aber eben nicht um jeden Preis. Darum sollte es selbstverständlich sein, dass sich alle Chefs über Dinge wie Nächstenliebe und Respekt Gedanken machen. Sie müssen ja nicht gleich Heilige werden. Aber wirklichen Erfolg verspricht letztendlich nicht ein „Goliath gegen David“, sondern nur ein wertschätzendes Miteinander.

Ines



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 11. Februar 2011 um 09:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. sie meinen so christliche Werte, wie diejenigen, die es kirchlichen Unternehmen erlauben, „Herätikern“ zu kündigen, die es der Kirche erlaubt, pädosexuelle Geistliche nicht der StA zu melden, sondern sie einfach in eine andere Gemeinde zu versetzen? Ich weiß, man solte differenzieren zwischen Christentum und sogenannten christlichen Kirchen….und genau darauf wollte ich hinweisen

    Kommentar von: Manuel D. – am 11. Februar 2011 um 13:25

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