Bei einem Besuch der Zeitung Rheinische Post in Düsseldorf hat sich SPD-Generalsekretär Hubertus Heil für einen Ausbau der Mitbestimmung stark gemacht. Heil: „Die gegenwärtige schwere Wirtschaftskrise lehrt uns, dass sich die deutsche Mitbestimmung in den Unternehmen nicht nur bewährt hat, sondern dass man sie viel offensiver vertreten muss.“

Die Krise bei Opel habe gezeigt, dass Betriebsräte mehr Verantwortung zeigen können, als so mancher Manager. Heil sagte, er kenne kein Unternehmen, dass an einem sturen Betriebsrat gescheitert sei, wohl aber etliche, die an unfähigen Managern zu Grunde gegangen seien.

Für die Zeit nach der Wahl kündigte er jetzt schon eine Prüfung der Frage an, ob die paritätische Mitbestimmung nicht in noch mehr Unternehmen angewendet werden könne. Dies wurde auch schon so ähnlich im SPD-Wahlprogramm angekündigt.

Ich finde nur, auf das Wörtchen „stur“ hätte er verzichten können. Das ist irgendwie so negativ belegt. Klingt ja wie „verbohrt“ oder „rechthaberisch“. Darum geht’s doch gar, wenn in einer Sache eine Position mit Nachdruck vertreten wird. Wahrscheinlich meinte er „beharrlich“ oder „zielstrebig“. Na ja, egal, man braucht ja nicht immer jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, oder?

Peter



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 18. September 2009 um 09:53 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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