Die Welt“ hat gestern eine Rangliste der 50 gefährlichsten Berufe veröffentlicht. Das zu erwartende Lebensalter und der Beruf stehen demnach in einem starken Zusammenhang: Lehrer oder Pfarrer haben eine deutlich höhere Lebenserwartung als zum Beispiel Gerüstbauer und Bergleute. Das Gefahrenpotential bei Letztgenannten ist deutlich höher als bei Ersteren. Von der Kanzel fällt man sich schließlich nicht so leicht…

Am gefährlichsten lebt „Mann“ allerdings als Hausmann: „Männer, die zu Hause bleiben, haben eine kürzere Lebenserwartung im Vergleich zu allen anderen Männern. Bei Hausfrauen ist es genau umgekehrt, sie leben im Durchschnitt länger als berufstätige Frauen“, sagt Marc Luy, Forschungsgruppenleiter am Institut für Demografie in Wien. Der Grund hierfür liegt nicht daran, dass Männer leichter von der Gardinenleiter fallen oder sich beim Gemüseschneiden schneller lebensgefährlich verletzen, sondern dass Männer, die zu Hause bleiben, in den meisten Fällen einen bestimmten Grund dafür haben: Sie sind oft krank oder arbeitslos.

Schon die Ausbildung legt einen wichtigen Grundstein für die Lebenserwartung. Eine gute Ausbildung führt häufig dazu, dass man einen Beruf mit besseren Arbeitsbedingungen wahrnehmen kann und dazu ein höheres Entgelt verdient. Damit kann man sich eine gute Wohnung, bessere Ernährung und einen gesünderen Lebensstil leisten. Kurz gesagt: Wer viel verdient, lebt länger.

Thomas

 



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 06. Mai 2011 um 10:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, Arbeitsschutz, Demografie, Gesundheitsschutz abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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