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Leise rieselt der Schnee – auf Kosten der Arbeitnehmer

Rechtzeitig zum Beginn der Adventszeit hat sich Deutschland in ein Winter-Wunder-Land verwandelt. Überall rieseln die Schneeflocken herab und die Menschen wärmen sich mit einem heißen Glühwein in der Hand auf den Christkindelsmärkten: Da kommt echte Weihnachtsvorfreude auf!

Wäre da nur nicht der tägliche Weg zum Arbeitsplatz: Die romantsche Winterstimmung verwandelt sich dann schnell in ein furchtbares Schneechaos [1]. Der Arbeitnehmer muss nämlich bei jedem Wetter zur Arbeit erscheinen: Er trägt das „Wegerisiko [2]“. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer dafür zu sorgen hat, dass er pünktlich zur Arbeit erscheint. Er muss Vorkehrungen dafür treffen und sich rechtzeitig auf den Weg machen, damit er zur vorgesehenen Zeit mit der Arbeit beginnen kann.

Das gilt auch bei höherer Gewalt: Sprich, wenn Schneemassen den Verkehr massiv behindern.

Wer zu spät in´s Büro kommt, muss die ausgefallene Zeit nacharbeiten. Wenn dies aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich ist, darf der Arbeitgeber sogar anteilig das Gehalt kürzen. Außerdem muss der Arbeitgeber unverzüglich von der Verspätung unterrichtet werden.

Thomas