Zeiten ändern sich. Und auch vor der Berufswelt macht der technische und soziale Wandel nicht Halt. Viele Berufe, die unsere (Ur-)Großeltern noch kannten, sind heute aus dem Arbeitsalltag verschwunden.

So kennt kaum einer noch den Maulwurffänger: Dieser wurde von Bauern benötigt, damit sie ihre Feldarbeit besser verrichten konnten. Beim Haderlump kauften viele Ihre Kleider: Heutzutage ist der Second-Hand-Shop das entsprechende Pendant. Den Gasriecher benötigte man, damit Lecks in der unterirdischen Gasleitung gefunden wurden. Damit man nachts nicht auf dunkeln Straßen laufen musste, entfachte der Gaslaternenanzünder die Straßenbeleuchtung – in vielen deutschen Städten noch bis in die 50er Jahre hinein. Gegen die winterliche Kälte brachte der Kohleträger – schmutzig vom Staub und mit Körben auf dem Rücken – die Kohlebriketts in den Keller. Die Kohle wiederum wurde vom Köhler hergestellt. Aufgabe des Harzers war es aus Baumharz Teer und Terpentin herzustellen. Der Schrankenwärter schloss und öffnete manuell die Bahnschranken an den Bahnübergängen. Auch heute noch ist dieser in einigen entlegenen Gebieten Deutschlands anzutreffen.

Scharfrichter und Henker gibt es heutzutage Gott sei Dank nicht mehr – zumindest in unseren Breitengraden.

Thomas

 



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 10. Mai 2011 um 09:20 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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