von Sonja am 23.08.2007, 16:04 Uhr , Kategorie: Allgemein

…so die ßberschrift zu einem Artikel, den ich dieser Tage sehr interessiert las. Noch vor einigen Jahren, gehörte Mediation zu einem … na, sagen wir  mal vorsichtig ?eher belächelten Randgebiet für esoterisch angehauchte Exoten?. Eine damalige Anfrage bei meinem ersten Arbeitgeber, ob vielleicht eine Zusatzausbildung zur Mediatorin   für Familien- und Arbeitsrecht für unsere Kanzlei von Vorteil wäre, wurde mit einem fränkischen ?der amerikanische Schmarrn setzt sich bei uns niiieee durch? quittiert.
 
Zwischenzeitlich sieht die Situation anders aus.
 
In Niedersachsen wird bei Gericht schon längst Mediation zur Streitschlichtung herangezogen. Ohne Prozess, aber geleitet von einem als Mediator ausgebildeten Richter, werden Streitfälle einvernehmlich gelöst. Diese Versuche zeigen bemerkenswerte Erfolge ? und sparen der Gemeinschaft viel Zeit und Geld.
 
Laut meinem Artikel erkennen aber auch immer mehr Unternehmen die Vorzüge der alternativen Methode zur Lösung von Konflikten und nutzen diese, bevor es überhaupt zu einem Rechtsstreit kommt. Angeblich werden immer häufiger unter Anleitung unabhängiger Dritter, ohne die formalen Zwänge von Prozessordnung und Co. und insbesondere fernab aller ßffentlichkeit und Image-Schäden Lösungen gesucht und auch gefunden. 
 
Die IHK für München und Oberbayern hat 2006 ein IHK MediationsZentrum eingerichtet.  Dort wird ein umfassender Service im Bereich der Wirtschaftsmediation angeboten.
Soweit die Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Bei wem wurde denn schon mal im Unternehmen  ein professionelles Mediationsverfahren durchgeführt? Und, wie war es?  Führte es zum gewünschten Erfolg?
Ich würde  mich freuen, von Euch zu hören. Wenn der ?amerikanische Schmarrn? sich bei uns doch durchsetzt, vielleicht mach? ich die Ausbildung ja irgendwann noch…
Schöne Grüße von hier
 
Sonja



Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 23. August 2007 um 16:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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