von Thomas am 01.06.2011, 17:11 Uhr , Kategorie: Allgemein

Wer ehrenamtlich tätig ist sammelt Pluspunkte im Vorstellungsgespräch. In welchem Bereich das ehrenamtliche Engagement erfolgt (Verein, Kirche, Feuerwehr, Naturschutz usw.) ist zweitrangig. Wichtig ist dem Arbeitgeber jedoch, dass der Bewerber der freiwilligen Sache ernsthaft nachgeht; das berichtet „Die Welt online“.

Warum das Ehrenamt eine so wichtige Stellung hat, erklärt Thomas Fritz, Personalchef des Beratungsunternehmens McKinsey: „Wir suchen schließlich echte Persönlichkeiten, die gesellschaftlich etwas verändern wollen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Was man tatsächlich macht ist zweitrangig, denn: „Die Hauptsache ist, dass ein Bewerber soziale Fähigkeiten trainiert, die er im Umgang mit unseren Kunden braucht,“ so Fritz.

Durch das soziale Engagement wird die Teamfähigkeit und die Kommunikationsstärke trainiert – klar dass dies auch gut für das Berufsleben ist.

Ob die Erwähnung des Ehrenamtes „Betriebsrat“ auch positiv für das berufliche Fortkommen ist, ist mit dem Gesagten allerdings noch nicht ausdiskutiert…

Thomas

 



Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 01. Juni 2011 um 17:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

3 Comments »

  1. Angesichts dessen, dass die Feuerwehrleute oft nicht zum Einsatz freigestellt werden – obwohl das bezahlt wird, möchte ich diese Aussage bezweifeln.

    Kommentar von: Tourix – am 01. Juni 2011 um 20:52

  2. Ich bezweifele es auch, dass es dann von Vorteil ist, zu erwähnen, dass man am Landgericht Schöffe ist. Viele schreckt das ab. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen!

    Kommentar von: Bugs007 – am 04. Juni 2011 um 07:10

  3. Glaube ich auch nicht. Daß die Firmen das sagen ist klar, wo doch sogar Regierung und Ministerien mit Ehrenamt werben. In der Praxis wirkt sich das negativ aus, denn der Mitarbeiter verschwendet ja seine freie Zeit (in der er sich für die Firma erholen soll) und wird möglicherweise auch noch tagsüber angerufen (oder gemailt), weil etwas für sein Ehrenamt ansteht – das lenkt ja vom Job ab!

    Kommentar von: Nautilus – am 15. Juni 2011 um 14:32

Leave a comment