von Peter am 17.08.2006, 14:42 Uhr , Kategorie: Allgemein

Eine Umfrage des Personaldienstleisters Randstad im Auftrag des Handelsblatts unter 304 Personalentscheidern hat folgendes ergeben:

  • Raucher, die während der Arbeit Zigarettenpausen machen, müssen diese Zeit in jedem fünften Unternehmen (21,4 Prozent) in Deutschland nacharbeiten.
  • In 34,5 Prozent der Unternehmen müssen die Raucher vor die Tür.
  • 14 Prozent der Firmen sind Raucherparadiese, in denen überall gequalmt werden darf.
  • 60,2 Prozent der Unternehmen haben für ihre rauchenden Mitarbeiter spezielle Aufenthaltsräume eingerichtet.

Und wie ist es bei Euch? Wir gehören zu den 21,4 und zu den 34,5 Prozent.

Peter



Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 17. August 2006 um 14:42 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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6 Comments »

  1. Hallo Peter,

    unsere Firma versucht(e) zu den 21,4 % zu gehören; hat sich aber irgendwie nicht durchgesetzt (Anweisung zum Ausstempeln wird nahezu vollständig ignoriert).
    Wir haben neu gebaut. In der neuen Fabrik gehören wir zu den 34,5 %. In der alten Fabrik zu den 60,2 % (teilweise).

    Gruß/Günther

    Kommentar von: Günther – am 22. August 2006 um 12:54

  2. Hallo,

    wir haben im gesamten Haus Rauchverbot. Raucher müssen vor die Tür und sich ausstempeln. Dieses haben BR und GF per Betriebsvereinbarung geregelt.
    Gruß Bernd

    Kommentar von: Bernd Lücke – am 30. August 2006 um 06:53

  3. Begleiten Sie uns auf dem Weg zur rauchfreien Gesellschaft

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ist es nicht widersprüchlich, dass in einem der modernsten Länder der Welt selbst in großen Städten bestenfalls eine handvoll rauchfreier Restaurants und Cafes existieren, dass an Arbeitsplätzen noch ungeniert in Gegenwart von Nichtrauchern geraucht wird und, dass Deutschland die weltweit höchste Dichte von Zigarettenautomaten aufweist?

    Dabei gelten wir doch als Vorreiter in den Bereichen Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit. Wir gehören zur Weltspitze bei Wind-, Sonnen- und anderen erneuerbaren Energien. Versprechungen aus Politik und Gaststättenverbänden zum Trotz, ist die Bundesrepublik heute noch immer ein Entwicklungsland in Punkto Nichtraucherschutz. Dieser Zustand ist nicht länger mit dem Bild einer ansonsten fortschrittlichen und umweltbewussten Gesellschaft zu vereinbaren.

    Pro Rauchfrei ist der einzige landesweit tätige Lobbyverein für Nichtraucher in Deutschland. Unser Ziel ist, dass Nichtraucher wieder ohne Tabakqualm an ihrer Arbeit und am öffentlichen Leben teilnehmen können. Nur Engagement und kluge Köpfe können wirklich etwas bewegen. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme und Ihrer Meinung. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf und begleiten Sie uns auf dem Weg zur rauchfreien Gesellschaft.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Daniel Rottschalk, BA
    Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
    Pro Rauchfrei e.V.

    ————–

    Warum Rauchfrei?

    Alleine in Deutschland sterben nach Angaben der Bundesregierung jedes Jahr 140.000 Bürger an den Folgen des freiwilligen Tabakkonsums. Das ist aber noch nicht alles.

    Forscher und Mediziner wissen seit dreißig Jahren: Auch Passivrauchen ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg schätzt die Zahl der Passivrauchopfer auf mindestens 3.300 im Jahr.

    Unter der Einflussnahme der Tabak- und Werbeindustrie haben sich unsere Politiker bislang weder zu einem Verbot für Tabakwerbung noch zu einem weit reichenden Rauchverbot in der Öffentlichkeit durchringen können.

    Helfen Sie unsere Gesundheit und die unserer Kinder vor dieser Epidemie zu bewahren! Nicht zuletzt erweisen Sie damit auch den Rauchern einen Dienst, die immer auch Gefangene ihrer eigenen Sucht sind. Die meisten hören leider erst dann damit auf, wenn es schon zu spät ist: Nach der Diagnose verheerender, lebensverkürzender Krankheiten

    Kommentar von: Daniel Rottschalk – am 31. August 2006 um 16:03

  4. Urteil des ArbG Duisburg vom 14.09.2009: Fristlose Kündigung nach unerlaubter Zigarettenpause! Siehe:
    http://www.ratgeberrecht.eu/arbeitsr-aktuell/fristlose-kuendigung-nach-unerlaubter-zigarettenpause.html

    Kommentar von: wolle – am 31. Januar 2010 um 12:44

  5. Wir gehören zu den 34,5 Prozent – mit Betriebsvereinbarung -> Nichtraucherschutz ist das Thema und NICHT Raucherverteufelung – oder?
    Grüße
    Jürgen

    Kommentar von: Jürgen – am 15. April 2010 um 13:06

  6. Wie lange wollen sich Raucher noch diskriminieren lassen???????

    Die Rauchverbote schießen wie Pilze aus dem Boden. In immer mehr Betrieben herrscht komplettes Rauchverbot und sogar Personalchefs bevorzugen vermehrt Nichtraucher. Von der Gastronomie brauchen wir erst gar nicht zu reden…

    Wie lange wollte ihr das noch mitmachen??????

    Für ein besseres Leben
    Martin

    Kommentar von: Martin – am 26. September 2010 um 13:54

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