von Martin am 08.12.2006, 13:45 Uhr , Kategorie: Allgemein

Vor ein paar Tagen wurde die Rente mit 67 beschlossen. Voll trifft es diejenigen Arbeitnehmer, die Geburtsjahrgang 1964 und jünger sind. Sie können erst mit 67 ohne Abschläge in den wohlverdienten Ruhestand. Aber auch die ab 1947 Geborenen kommen nicht ungeschoren davon. Bei ihnen wird das Renteneintrittsalter stufenweise erhöht. Pro späterem Geburtsjahr gibt es – gerechnet ab Jahrgang 1947 – 1 Monat beim Renteneintritt drauf. So kann beispielsweise ein im Jahre 1957 geborener Arbeitnehmer erst mit 65 Jahren und 11 Monaten in die Altersrente gehen, will er keine finanziellen Einbußen bei der Rentenhöhe hinnehmen. 

Aber – können oder wollen wir wirklich alle so lange arbeiten? Was, wenn der Körper einfach nicht mehr mitmacht oder ganz einfach die Motivation fehlt? 

Hier sind auch Sie als Betriebsrat gefragt. Eine Sache, über die es sich nachzudenken lohnt, ist, ob im Betrieb nicht ein sog. Lebensarbeitszeitkonto eingeführt werden sollte. Auf ein solches Lebensarbeitszeitkonto kann der Arbeitnehmer während seiner Berufstätigkeit Guthaben einzahlen – entweder in Form von ßberstunden, die auf dem normalen Gleitzeitkonto aufgelaufen sind oder auch durch Sonderzahlungen, die in Arbeitszeit umgewandelt und dem Konto gutgeschrieben werden.

Dieses angesparte Zeitguthaben kann der Arbeitnehmer dann für eine frühere Beendigung seines Erwerbslebens nutzen. Ein vernünftiger Ansatz, oder? 

ßbrigens, falls Sie mehr zu Lebensarbeitszeitkonten erfahren möchten, besuchen Sie doch unser Seminar ?Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonto? (Seminar-Nr. 23-701A). Sie werden sehen, es lohnt sich!

Martin 



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 08. Dezember 2006 um 13:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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2 Comments »

  1. es ist schön das man jetzige arbeitszeit ansparen kann, man sollte jedoch beachten, das man später aber dann auch nicht mehr so fitt ist wie jetzt, wiel man seine
    reserven aufgebraucht hat. ich wäre unserem chef dankbar, wenn erso ein konto einrchten würde.

    Kommentar von: Fahlbusch – am 15. Februar 2007 um 16:41

  2. Für mich stellt sich die Frage was das ganze Bewirken soll
    auser Rentenabzug.Deutsche Firmen haben sich den letzten 15 Jahren gesund gestossen auf Sozialkosten u. der Deutsche Staat mit. Und Wir können es Jetzt ausbaden .
    werde jetzt 50 Jahre alt und soll Überstunden schieben damit ich einmal ehern in Rente gehen kann wenn ich glück habe und meine Firma derweilen nicht zusperrt.Auch habe ich keine 30 Jahre mehr um Rentenkürzungen aufzufangen .
    Ich bin nicht umbedingt gegen die Rente mit 67 aber nicht mit solchen Veraussetzungen .Welcher Handwerker kann noch 8 Stunden am Tag Werkeln welcher Jndustriearbeiter macht noch voll Schichten und dies mit 65 Jahren und das Arbeitspensum hatt seit Jahren zugelegt Kolegen wurden zu hauf auf Frührente geschickt und die Arbeit wurde meist nicht weniger . Meiner Meinung nach gibt es hier noch grossen Regelbedarf reicht es nicht 3 Tage in der Woche oder 4 Stunden am Tag oder oder zu Arbeiten natürlich muss sich das für alle Rechnen lassen .Nur wenn der Unternehmer daraus einen Gewinn für seine Firma sieht wird Er sollche Sachen machen auch muss für den Arbeitnehmer Netto mehr übrig bleiben als in Frührente zu gehen . Aber uns so im Regen stehen lassen wie es jetzt von Herrn Müntefering gemacht wird finde ich ist schon eine Frechheit

    Kommentar von: Georg – am 12. April 2007 um 01:41

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