von Thomas am 09.01.2009, 09:48 Uhr , Kategorie: Allgemein

Ich hoffe das neue Jahr 2009 hat bei Ihnen gut begonnen.

Für eine Betriebsrätin aus Witten war der erste Arbeitstag im neune Jahr leider alles andere als gut!

Als Betriebsratsvorsitzende eines Edeka-Marktes wird sie schon seit längerem von Ihrem Arbeitgeber schikaniert.
Schon bei der Gründung des Betriebsrats im Jahr 2006 gab es Probleme. So erhielt die engagierte Betriebsrätin beispielsweise gleich vier Abmahnungen an einem Tag!

Doch nun kommt es noch härter: Vor wenigen Tagen wurde die BR-Vorsitzende ins Büro des Marktleiters zitiert. Dieser warf ihr im Beisein der Hausdetektivin vor einen Diebstahl begangen zu haben. In dem Betriebsrats-Schrank befanden sich nämlich zwei nagelneue Uhren aus dem Laden. Der Arbeitgeber erklärte sofort die fristlose Kündigung.
Die Betriebsrätin weiß nicht wie diese Uhren in den Schrank gekommen sind. Sie vermutet aber, dass sie nun von ihrem Arbeitgeber die Quittung dafür bekommen soll, dass sie sich so engagiert für die Interessen ihrer Kollegen eingesetzt hat.

Die Anhörung des Betriebsrats verlief erfreulicher für sie: dieser hat gestern der fristlosen Kündigung widersprochen!

Es bleibt zu hoffen, dass der Prozess vor dem Arbeitsgericht erfolgreich verläuft.

Die Arbeit für Betriebsräte wird wohl auch im neuen Jahr nicht einfacher werden. Um so wichtiger ist es deshalb, dass alle BRs mit großem Engagement bei der Sache sind.

Thomas



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 09. Januar 2009 um 09:48 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. jop bei mir gings in etwa genauso

    ich bin ex mit arbeiter bei EDEKA in Balinger zentrallager
    mein lagerleiter fing an mich zu mobben weil ich mich aus gesundheitlichen gründen gegen das Headset gewehrt habe
    als ich dann eines tages am arbeitsplatz umfiel ( aufgrund einer Migräneatacke Halb gelähmt war) ging der spaß erst richtig loß
    ich wollte einen antrag auf schwerbehinderung stellen doch dies verhinderte der lagerleiter mit der aussage dies sei eine kriegserklährung die für mich zur kündigung führt) um nur mal einen punkt zu nennen

    ich erfuhr heute 31.08.2011
    über die Krankenkasse das ich gekündigt bin

    Kommentar von: Alexander – am 31. August 2011 um 16:06

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