von Peter am 07.08.2009, 09:00 Uhr , Kategorie: Allgemein

Die Drogeriemarkt-Kette Schlecker bleibt im Mittelpunkt des Interesses. Wenn auch die Nachrichten zum überwiegenden Teil leider negativ sind. Kürzlich erschien eine Studie, wonach die Kunden damit beginnen, den Einzelhändler wegen seines angeblich oft rüden Umgangs mit den eigenen Mitarbeitern abzustrafen.

Nun kommt diese Meldung: Die Neubrandenburger Zeitung/Nordkurier berichtet in ihrem Blog über neue verdi-Vorwürfe, dass es eine weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen gibt. Weil es auf dem deutschen Markt scheinbar zu Umsatzrückgängen komme, werden seit einiger Zeit neue sog. Schlecker-XL-Märkte eröffnet, die sich durch vergrößerte Verkaufsflächen und ein etwas anderes Erscheinungsbild auszeichnen. Im Gegenzug werden dann kleine Filialen am Ort geschlossen, die dortigen Mitarbeiter betriebsbedingt gekündigt verbunden mit dem Angebot, für die neue XL-Filiale weiterzuarbeiten … natürlich zu schlechteren Bedingungen. verdi-Sekretärin Sigried Knoll gegenüber dem Nordkurier: „Der Stundenlohn wird von knapp zwölf Euro auf etwa 6,50 bis 8 Euro gedrückt, die Arbeitszeit steigt, der Urlaubsanspruch geht von mehr als 30 Tagen auf 24 Tage herunter.“

Die Empfehlung der Gewerkschaft für betroffene Mitarbeiterinnen: Kündigung nur unter Vorbehalt annehmen und anschließend vor das Arbeitsgericht gehen. Stellt sich nämlich heraus, dass der neue Vertrag nichtig ist, gilt der alte Vertrag automatisch weiter.

Peter



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