Es gibt so Formulierungen, die gehen einem gehörig auf die Nerven. Sicher kennen Sie auch einige dieser dahingesagten Floskeln, bei denen sich die Augen von selbst verdrehen. Dabei hat jeder seine persönlichen Favoriten. Mir geht es zum Beispiel so mit dem verbalen Klimbimgeschwurbel  vom „Gut-aufgestellt-sein“! Diesen Spruch gab es früher definitiv nicht, zumindest nicht in diesem Zusammenhang. Aber irgendwann war auf einmal die halbe Welt „gut aufgestellt“. Einer bringts in die Welt und die anderen plappern es nach. Vor allem Chefs sondern diesen Spruch scheinbar sehr gerne ab, wenn sie überwiegend begründungslos ihre Einschätzung der Zukunft des Unternehmens kund tun. Damit sagen sie wenig und klingen modern, zumindest in den eigenen Ohren. Die Süddeutsche Zeitung hat diesen Sprach-Unfall in ihrer wöchentlichen Kolummne „Führungsspitzen“ ironisch kommentiert. Unser Lese-Tipp für heute.

Peter



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 26. Januar 2010 um 07:56 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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