von Peter am 04.08.2010, 10:10 Uhr , Kategorie: Allgemein

Eine neue Jeanshose für 9,90 Euro? T-Shirts für weniger als zwei Euro? Geiz ist bekanntermaßen immer noch geil! Nur: Schon mal darüber nachgedacht, auf wessen Kosten das eigentlich geht? Heute abend läuft um 21:45 Uhr im Ersten eine 30minütige Dokumentation mit dem Titel „Die KiK-Story – Die miesen Methoden des Textildiscounters„. Die Firma KiK ist vor allem für seine konkurrenzlos günstigen Preise bekannt („Komplett einkleiden unter 30 Euro“). Dieses Modell funktioniert offensichtlich hervorragend, denn fast täglich werden neue Filialen eröffnet, es gibt mittlerweile schon an die 3.000 davon. In der ARD-Reportage geht es um die Haupt-Kritikpunkte, mit denen das Unternehmen immer häufiger konfrontiert wird. Da ist zum einen der Umgang mit den eigenen Mitarbeitern in den Filialen, was durch miese Bezahlung (Stichwort: Lohndumping) aber auch durch eine offenbar ablehnende Einstellung gegenüber Betriebsrat und Betriebsratswahlen zum Ausdruck kommt. Der zweite Schwerpunkt des Films betrifft die Ausbeutung von ArbeiterInnen in den wichtigsten KiK-Produktionsländern Bangladesch und China, wo Näherinnen für zum Teil nur 25 Euro Lohn im Monat beschäftigt werden.

Hier klicken, um eine dreiminütige Ankündigung der Sendung in der ARD-Mediathek zu sehen.

Link zum Artikel „Hat KiK die Vermögensverhältnisse seiner Mitarbeiter systematisch ausspioniert?“ aus dem Betriebsrat Blog

Peter

Ergänzung: Wer den NDR empfangen kann, der hat heute abend im Anschluss an die Reportage um 22:35 Uhr die Möglichkeit, eine Fortsetzung zu sehen. In „Panorama – die Reporter“ werden Ergebnisse allerneuester Recherchen bei KiK gezeigt.



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