von Peter am 24.08.2011, 10:50 Uhr , Kategorie: Allgemein

Der Preis „Besonders deprimierender Titel“ wird dieser Reportage kaum zu nehmen sein: Alt, arm, arbeitslos. Während Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) gerne verkündet, dass die Älteren die Gewinner am Arbeitsmarkt seien, scheint die Realität ein ganz anderes Bild zu zeichnen. Denn: Wer über 50 ist und arbeitslos wird, ist häufig kaum mehr vermittelbar! Und das obwohl gerade viele Ältere sehr gut qualifiziert und hochmotiviert sind. Stellt sich die Frage: Wie passt das eigentlich zum ständig beklagten Fachkräftemangel? Eine bislang unveröffentlichte Studie des IAQ-Institutes weist nach, dass sich an der bestehenden Altersdiskriminierung bei Neueinstellungen in deutschen Firmen überhaupt nichts geändert hat. Ganz ähnlich eine Studie des IAB-Institutes: Wer als älterer Arbeitnehmer arbeitslos werde, der habe nur noch sehr geringe Chancen auf eine Wiedereinstellung.

Die Autoren der Sendung haben ältere Arbeitslose in deren Alltag begleitet und zeigen ihr Leben zwischen Arbeitsagentur und Mini-Job.

Unser Tipp: “Alt, arm, arbeitslos”, ARD/Das Erste, Mittwoch, 24. August 2011, 21:45 Uhr

Nachtrag: Die Reportage kann man nun auch in der ARD-Mediathek sehen.



Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 24. August 2011 um 10:50 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

Keine Kommentare »

No comments yet.

Leave a comment