von Thomas am 25.11.2008, 10:40 Uhr , Kategorie: Allgemein

Es ist wieder so weit: Als ich heute morgen in´s Büro gefahren bin klang aus dem Radio der Weihnachtshit „Last Christmas“ von Wham! Und passend dazu war die Landschaft um mich herum tief verschneit. Wenn da mal keine Weihnachtsstimmung aufkommt!

Doch wie sieht es an unserem Arbeitsplatz aus? Auch dort spüren wir das nahende Fest: Tannen werden vor den Firmengebäuden aufgestellt und mit Lichtern bestückt, Einladungen zu Betriebsweihnachtsfeiern befinden sich in unserem Postfach und viele Arbeitnehmer freuen sich über die November-Gehaltsabrechnung. Denn: branchenübergreifend wird in tarifgebundenen Beschäftigungsverhältnissen bei 83 Prozent der Beschäftigten Weihnachtsgeld ausgezahlt. Bei Beschäftigten ohne Tarifbindung erhalten immerhin noch 56 Prozent Weihnachtsgeld.

Auch sonst macht sich Weihnachten am Arbeitsplatz bemerkbar: viele Kolleginnen und Kollegen verwandeln ihr Büro in eine Weihnachtsoase. Doch damit statt dem Nikolaus nicht die Feuerwehr kommt, gilt es einiges zu berücksichtigen:

Pappelche und andere Weihnachtsutensilien sollten so platziert werden, dass niemand darüber stolpert, beim Adventskranz sollte nur die Kerze und nicht das Tannengrün brennen und auch der Stecker der Lichterkette sollte vor dem Nachhausegehen gezogen werden… schließlich hat schon so mancher Kurzschluss einen Hausbrand verursacht.

Auch ist das Direktionsrecht des Arbeitgebers zu beachten. So müssen wir beispielsweise bei gebotener Beanstandung die mögliche Gefahrenquelle entfernen.

In Großbritannien wird seit längerem diskutiert, ob Weihnachtsfeiern politisch korrekt sind. Arbeitgeber haben die Furcht, dass sich Andersgläubige diskriminiert fühlen könnten und sie deshalb verklagen. In Deutschland muss sich hingegen kein Arbeitgeber deswegen sorgen. Die Betriebsweihnachtsfeier ist mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vereinbar. Wollen wir hoffen, dass das auch so bleibt!

Eine schöne Adventszeit!

Thomas



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