von Peter am 05.10.2007, 08:20 Uhr , Kategorie: Allgemein

… hätte auch gerne kleine Wahlgeschenke.

In gut einem Jahr fäng der Bundestagswahlkampf wieder an. Da gibt es in der Fußgängerzone wieder Kullis von der FDP, Schlüsselanhänger von der CDU und Luftballons von der SPD.

Ein halbes Jahr später wird das arbeitende Wahlvolk schon wieder zur Wahlurne gerufen: zur Betriebsratswahl. Und was gibt es da an kleinen Aufmerksamkeiten? Meist nix!

Das muss aber nicht so sein, sagt das Berliner Finanzgericht (7 K 9184/06), denn Aufwendungen für Werbegeschenke, die einem Kandidat für seine Wahl in den Personal-/Betriebsrat entstehen, sind als Werbungskosten steuerlich berücksichtigungsfähig. Die Berliner Richter widersprachen damit dem Finanzamt, welches die Schlüsselanhänger, Kalender etc. im Wert von 500 Euro, für „Gewerkschaftspropagandamaterial“ gehalten hatte.

Also, auf in den (Wahl-)Kampf und die Luftballonpreise vergleichen, denn das dient laut Finanzgericht Berlin „der Sicherung und Verbesserung des eigenen Berufsbereichs“.

Als Wählerin freue ich mich schon auf die nächste Wahl.

Eure Caroline



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