von Peter am 17.05.2011, 13:39 Uhr , Kategorie: Allgemein

Der Traum eines jeden Arbeitgebers: Seine Beschäftigten kommunizieren offen und wissbegierig miteinander. Jeder lässt Kolleginnen und Kollegen ganz selbstverständlich an seinem persönlichen Wissens- und Erfahrungsschatz teilhaben. Zu diesem Zweck werden eigene Datenbanken eingerichtet, Unternehmens-Wikis sollen den geistigen Schatz des Betriebes sichern und vermehren. Wenn, ja wenn da nur nicht diese Angestellten wären! Die haben nämlich manchmal gar keine Lust, ihr eigenes Know-how weiterzugeben und mit den anderen zu teilen. Lieber verstecken sie es, so einige kanadische Wissenschaftler, die nun den Begriff des „Wissen-Versteckens“ geprägt haben.

Mehrere Studien wurden ausgewertet, das Ergebnis ist ziemlich ernüchternd: Regelmäßig behalten Beschäftigte ihre selbst erworbenen Kenntnisse lieber für sich, als sie dem Abteilungskollegen zugänglich zu machen und das Wissen mit ihm zu teilen. Dieser könnte  ja schließlich einen Vorteil davon haben! Je schlechter das Klima im Betrieb, desto ausgeprägter die betriebliche Verschlossenheit. Dagegen helfen würden mehr persönliche Kontakte untereinander, auf jeden Fall weniger E-Mails und mehr Gespräche. Und: Die Arbeitnehmer sollten erleben können, dass es sich lohne, einander zu vertrauen. „Wie der Herr, so’s Gscherr„, lautet ein altes Sprichwort. Ach, wie schön könnte die Welt doch sein…

Peter



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 17. Mai 2011 um 13:39 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Wissen horten mach im Laufe der Zeit psychisch und körperlich krank. Menschen die Wissen nicht weitergeben, begeben sich in Abhängigkeiten, nehmen wegen Unabkömmlichkeit (zumindest meinen das die meisten) weniger Urlaub, gehen bei Krankheit weiter zur Arbeit und ruinieren sich suggessive seelisch wie körperlich.
    Wissen abzugeben macht stolz, steigert das Selbtswertgefühl und lässt einen ruhig schlafen. Wissen verbreiten schafft eine bessere Arbeitsverteilung und weniger Stress.
    Noch ein Tipp: Wer wissen will, wieviele Menschen unentbehrlich waren, sollte auf den Freidhof gehen.

    LG

    R. Müller

    Kommentar von: Rudolf Müller – am 24. Juni 2011 um 12:25

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