von Thomas am 09.11.2010, 09:29 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt

Sie sind sicherlich gespannt was jetzt kommt. Ich garantiere Ihnen, dass Sie mit der Antwort nicht gerechnet haben: Die Rede ist vom Nikolaus bzw. Weihnachtsmann.

In gut sechs Wochen ist Weihnachten und da werden wieder viele Nikoläuse und Weihnachtsmänner gebraucht. Sei es für Betriebs- oder Vereinsweihnachtsfeiern, den heimeligen Nikolausabend mit der Familie, in Krankenhäusern, Kindergärten oder Kaufhäusern, auf Weihnachtsmärkten und natürlich ganz klassisch am Heiligen Abend selbst – hier muss der alte Mann mit dem weißen Rauschebart allerdings mit dem Christkind konkurrieren.

Und wie wird man zum Nikolaus? Hier helfen z.B. die Arbeitsagenturen weiter. Sie vermitteln nun wieder zahlreiche, lukrative Weihnachts-Jobs. Allein an Heiligabend kann man durch das Rollenspiel bis zu 400,- € verdienen.

In den meisten Fällen spielen Studenten den Nikolaus. Deshalb verwundert es nicht, dass sich mittlerweile viele Studentenwerke tatkräftig in das Geschäft der Weihnachtsmann-Vermittlung eingeschaltet haben. Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk (DSW) in Berlin kennt sich damit aus: Er selbst hat als Student Ende der neunziger Jahre als mit der „Weihnachtsmann-Nummer“ sehr gut verdient. Die Grundgage hat damals 40 bis 50 Mark pro Auftritt betragen. Dazu kamen Trinkgelder und auch mal der eine oder andere größere Schein für ein spontanes Engagement. An manchen Tagen kam er so auf eine Gesamtsumme von bis zu 600,- Mark. „So viel Geld verdient man in keinem anderen Job,“ berichtet Grob in Spiegel Online.

Thomas



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 09. November 2010 um 09:29 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Arbeitsmarkt abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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