Gute Nachrichten für die rund 7,4 Millionen Minijobber in Deutschland – und für die, die es werden wollen: Ab 1. Januar 2013 dürfen sie 50 Euro mehr, also 450 Euro im Monat ohne Abzüge von Steuern und Sozialabgaben verdienen. Diese Gesetzesänderung billigte heute der Bundesrat. Das berichtet u.a. die Nachrichtenagentur Reuters.

Bei der Anhebung handelt es sich um die erste Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze seit 2003. Und nicht nur die Erhöhung ist neu: Minijobs werden ab 2013 standardmäßig rentenversichert sein. Das heißt, wer ab dann eine geringfügige Beschäftigung aufnimmt und wie bisher üblich rentenversicherungsfrei arbeiten will, muss dies gesondert und ausdrücklich beantragen.

Was auf den ersten Blick so positiv erscheint, birgt jedoch auch Risiken: SPD, Grüne und Linkspartei sehen die Erhöhung kritisch und befürchten eine Ausweitung des Niedriglohnsektors.

Bildquelle: © m-buehner – Fotolia.com



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 23. November 2012 um 12:58 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Arbeitsmarkt abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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