Das Arbeitszeugnis ist ein Thema, das mittlerweile Bände füllt. Klar ist vor allem eines: Wenn ein Arbeitsverhältnis beendet ist, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf ein solches Zeugnis. Das sagt § 630 BGB ganz unmißverständlich. Na ja, wer den Paragrafen liest, für den ist es zwar doch nicht so ganz unmißverständlich, aber darauf soll jetzt hier nicht weiter rumgeritten werden.

Die Frage soll nämlich sein: Was ist mit einem Zwischenzeugnis? Wann hat man denn darauf einen Anspruch? Steht ja nix im Gesetz drin. Die Frage kann sich schließlich jedem recht schnell stellen: wer etwa einen Stellenwechsel plant, der möchte natürlich auch gerne dem neuen potentiellen Arbeitgeber eine solche Bestätigung vorlegen. Nur wie kommt man daran? Einfach zum Chef gehen und ein Zwischenzeugnis verlangen? Schon klar, was der sich als allererstes dabei denken wird. So geht’s also nicht. Oder ganz unverdächtig daherkommen mit irgendeinem Vorwand? Ja, aber mit welchem nur? Und darüber steht dann noch die Master-Frage: Hab ich überhaupt einen Anspruch auf so ein Zwischenzeugnis?

Focus Online hat sich des Themas ausführlich angenommen und gibt einen hilfreichen Überblick für all diejenigen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen möchten.

Denn auch das ist klar: In der passenden Situation schadet es rein gar nicht, sich mal rein vorsorglich ein Zwischenzeugnis ausstellen zu lassen. Schließlich kann man ja nie wissen…

Peter



Dieser Beitrag wurde am Montag, 15. Juni 2009 um 19:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Arbeitszeugnis abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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