von Thomas am 10.12.2010, 13:53 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Ausbildung

Bildung ist der Schlüssel zum Berufsleben. Klar, dass jeder den Schlüssel haben möchte, der die besten Türen öffnet. Doch was sind die besten Türen? Zunächst einmal sind das ganz klar die, die das persönliche Interesse am meisten wecken. Denn: In den Dingen, die man gerne macht, ist man gut. Da die Arbeitszeit einen Großteil des Tages einnimmt, ist es um so wichtiger, dass man auch Spaß bei der Sache hat.

Abgesehen davon beleuchtet Stern online ganz nüchtern 26 verschiedene Studienrichtungen und prognostiziert die Karrierechancen auf dem Arbeitsmarkt:

Danach haben Mediziner derzeit wunderbare Jobaussichten: Allein 10.000 Mediziner gehen pro Jahr in Rente und in den Kliniken steigt der Bedarf durch Arbeitszeitverkürzung. Das schlägt sich positiv auf dem Arbeitsmarkt nieder: In Deutschland sind weniger als 3.000 arbeitslose Ärzte gemeldet.

Auch für Absolventen des Studiengangs Maschinenbau sieht es gut aus: Die Branche boomt seit dem Ende der Wirtschaftskrise wieder. Zudem verabschieden sich ca.65.000 Maschinenbauingenieure bis 2016 in die Rente.

Auch ein Studium im Bereich Sozialwesen verspricht gute Jobaussichten. Allerdings mit einem Haken: Schlechte Bezahlung ist hier oft vorprogrammiert.

Lehrer werden noch immer gesucht. Die „richtige“ Fächerkombination verbessert die Stellenaussichten. Gefragt sind vor allem Mathematik, Naturwissenschaften, Latein und Religion.

Bei den BWL´ern zeigt sich ein gemischtes Bild. Zwar braucht nahezu jedes Unternehmen Betriebswirte, allerdings sind 55% davon jünger als 35 Jahre. Das große Angebot an jungen Arbeitskräften drückt daher das Gehaltsniveau und senkt die Jobaussichten.

Nicht gerade rosig sieht es für Juristen aus: Hier stehen die Ampeln auf Rot. Die schlechten Perspektiven auf dem überfüllten Arbeitsmarkt frustrieren die Studenten. Bei Konstanten Studienanfängerzahlen von 20.000 pro Jahr sind die Absolventenzahlen von 12.500 auf nur noch 8.500 eingebrochen. Von den gut 260.000 Juristen in Deutschland gehen jährlich nur 6.000 in den Ruhestand. Der Öffentliche Dienst stellt weniger ein und auch die offenen Stellen in den Top-Kanzleien sind rar. Ca. 60% der arbeitslosen Rechtswissenschaftler sind jünger als 35 Jahre.

Thomas



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