Das Kolpingwerk hat seine Mitglieder dazu aufgerufen, sich bei den anstehenden bundesweiten Betriebsratswahlen besonders zu engagieren. Wer nicht selbst im Betrieb kandidiert, solle zumindest von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Jutta Schaad, Mitglied im Bundesvorstand von Kolping, hält das persönliche Engagement in einer Arbeitnehmervertretung für ein gutes Beispiel partnerschaftlichen Zusammenwirkens von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die aktuelle Wirtschaftskrise, aber auch die sich rasant ändernde Arbeitswelt seien wichtige Gründe für eine gesteigerte Beteiligung. Die Zukunft brauche starke Betriebsräte.

Beim Kolpingwerk handelt es sich um einen katholisch geprägten Sozialverband, der in 60 Ländern weltweit tätig ist und über knapp eine halbe Million Mitglieder verfügt, davon rund die Hälfte in Deutschland. Das Hauptaugenmerk des Werks gilt der Förderung von Familien, von jungen Menschen aber auch der Arbeitswelt.

Peter



Dieser Beitrag wurde am Freitag, 29. Januar 2010 um 16:57 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Betriebsratswahl abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Besonders interessant vor dem Hintergrund, dass ein grosser Verband des Kolpingwerkes, nämlich das Kolping-Bildungswerk Paderborn, gerade versucht, seine eigene KODA (Kommission zur Ordnung des Arbeitsrechts) „loszuwerden“. Ob man sich dort dann auch über einen „starken Betriebsrat“ freut?

    http://www.kolping-bildung-paderborn.de/1-Startseite/26,%22Diese-Arbeit-und-diese-Arbeitspl%E4tze-wollen-wir-erhalten%22.html
    http://www.derdom.de/Erzbistum.912.0.html

    Erhellend ist m. E. der letzte Absatz des ersten Links, der eine Darstellung des Kolping-Bildungswerk Paderborn ist.

    Kommentar von: Kollege S. – am 29. Januar 2010 um 23:19

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