von Ines am 03.04.2012, 11:45 Uhr , Kategorie: Burn-out

Wer am Arbeitsplatz Anerkennung erhält, hat ein geringeres Risiko für eine Burnout-Erkrankung. Dies geht aus einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern aus Frankfurt und Chemnitz hervor, berichtet unter anderen „Der Westen“. Doch was genau ist mit Anerkennung gemeint?

Einer der Autoren der Untersuchung, der Frankfurter Sozialpsychologe Rolf Haubl, gibt die Antwort: „Das bedeutet (…) mehr als nur angemessene Bezahlung, wichtig ist vor allem die soziale Anerkennung, die Menschen für ihren Arbeitseinsatz erhalten„. Und: „Chefs, die ihre Mitarbeiter nicht nur als Kostenfaktoren betrachten, sondern als eine Belegschaft mit produktiven Fähigkeiten, die sie nachhaltig zu entwickeln suchen, schützen ebenso vor überfordernden Arbeitsbedingungen, wie Kollegen, die sich halbwegs solidarisch verhalten„. Befragt wurden 2011 laut Zeitungsbericht knapp 900 Supervisoren, die seit Jahren im sozialen Bereich als Berater tätig sind, nach ihrer Einschätzung zur Arbeitsbelastung.

Warum wird gerade mit Anerkennung so sparsam umgegangen? Sie kostet nichts, motiviert und…macht glücklich. Beiderseits! Denn wer Positives gibt, empfängt auch Positives. Und – man glaubt es kaum, aber es ist so – auch Chefs dürfen glückliche Menschen sein. Echt!

Bildquelle: © lenets_tan – Fotolia.com



Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 03. April 2012 um 11:45 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Burn-out abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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