von Ines am 22.02.2013, 10:49 Uhr , Kategorie: Burn-out

Die Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen und psychischen Belastungen sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik gerückt. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat zu diesem Thema jetzt die Ergebnisse einer Studie, den Stressreport Deutschland 2012, veröffentlicht. Die Aufgabe dieser Untersuchung ist es, Entwicklungen in der Arbeitswelt zu beobachten. Sie bildet die Arbeitsbedingungen, Beanspruchungen und gesundheitlichen Beschwerden von 20.000 Beschäftigten ab.

Die Ergebnisse in Kürze: Arbeitsunterbrechungen, Multitasking, Termin- und Zeitdruck wie auch Monotonie sind die am häufigsten anzutreffenden psychischen Anforderungen. Dabei kennt die psychische Belastung weder Hierarchiegrenzen, noch macht sie vor gewerblichen Branchen halt. Faktoren wie das gute soziale Klima in deutschen Betrieben oder Handlungsspielräume für die Beschäftigten, um ihre Arbeit zu planen und einzuteilen, helfen aber die Belastung zu bewältigen.

Die ausführliche Studie finden Sie hier.

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Dieser Beitrag wurde am Freitag, 22. Februar 2013 um 10:49 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Burn-out abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Wenn ich die tausenden Pendler sehe, die statt den öffentlichen Verkehrsmitteln lieber ihr Auto nutzen und deswegen jeden Morgen stundenlang im Stau stehen und dann gefrustet zur Arbeit kommen, dann würde mich mal interessieren inwieweit dies zum Stress auf Arbeit oder auch den Burn-Out-Syndromen beiträgt.
    Das wäre doch mal ne Studie wert..

    Kommentar von: C. Trentzsch – am 01. März 2013 um 14:15

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