Fachtagung AuG 2012

TV: “Monitor” berichtet über Scheinwerkverträge

Donnerstag, 02. Februar 2012 von Peter

Am Donnerstag den 02. Februar bringt das ARD-Magazin “Monitor” um 21:00 Uhr einen Bericht über sog. Scheinwerkverträge, die laut dem Titel der Sendung “das nächste Lohndumpingmodell der Arbeitgeber” darstellen. Das Thema ist hochbrisant: Erst letzte Woche wurden diverse Geschäftsräume der Handelsunternehmen Kaufland und Netto von der Staatsanwaltschaft durchsucht, dabei sind waschkörbeweise Akten und Unterlagen beschlagnahmt worden. Mit Hilfe von Werkscheinverträgen sollen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung Löhne massiv gedrückt und Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen werden.

 

Fit for work: Die etwas andere Mittagspause

Montag, 30. Januar 2012 von Susanne

After Work Club war gestern: Statt in der Mittagspause in der Kantine oder in einem Restaurant zu sitzen, um danach ins unausweichliche „Suppenkoma“ zu fallen, sind in Stockholm Tanzen, Musik und gute Beats angesagt. „Lunch-Beat“ nennt sich die neue Bewegung, die Schweden im Sturm eroberte, seit Molly Ränge – eine 28-jährige Projektentwicklerin – die ersten Partys organisierte. Was mit 14 Gleichgesinnten in einer Tiefgarage “irgendwo unter Stockholm” begann, hat sich zu deutlich größeren Events ausgeweitet. Und die etwas andere Mittagspause findet inzwischen nicht nur in weiteren schwedischen Städten Anklang, sondern auch außerhalb des Landes: Im serbischen Belgrad fand bereits ein “Lunch-Beat” statt, ein weiterer ist in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá geplant.

Die Events dauern niemals länger als 60 Minuten und sind somit genau auf die Länge einer üblichen Pause zugeschnitten. Und diese Zeit wird weder mit Nörgeln über den Chef noch mit inoffiziellen Teammeetings vergeudet. Alkohol ist tabu, dafür (weiterlesen …)

Jeder Dritte sagt: Der Job ist für mich das Wichtigste im Leben

Freitag, 27. Januar 2012 von Ines

Der Job ist für rund jeden dritten Berufstätigen der wichtigste Lebensinhalt (31,6 %). Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der „Apotheken Umschau“ unter 2036 Berufstätigen ergeben.

Die Einstellung zum Job kann sich jedoch im Laufe eines Arbeitslebens wandeln. Knapp 38 % gaben an, dass die Bedeutung des Jobs im Laufe der Zeit nachgelassen habe. Dieser Trend verstärkt sich mit zunehmendem Alter, denn in der Altersgruppe der 50- bis 69-jährigen gab das bereits knapp die Hälfte (49,3 %) der Befragten an. Ein Grund für diesen Einstellungswandel könnte die mangelnde Anerkennung im Beruf sein. Rund ein Drittel (34,6 %) der Befragten gab an, sie hätten das Gefühl, ihre Vorgesetzten würden ihren Arbeitseinsatz nicht richtig anerkennen.

Ines H.

Sex sells: Verkäuferinnen müssen BH-Größe auf Schild tragen

Montag, 23. Januar 2012 von Peter

Die Versuchung war sicher enorm! Dass ihr aber gerade die taz nicht widerstehen konnte, ist schon erstaunlich! Der Betriebsrat Blog dagegen möchte definitiv nicht zu denen gehören, die mit Sex Quote machen. Na gut, bei uns hat das bislang auch nicht immer geklappt, aber wir sind klein und harmlos. Hier dagegen statuieren wir ein Exempel! Und darum blenden wir aus moralischen Gründen ein Bild zu diesem Beitrag ein, das viele sicher verwirren wird, weil es inhaltlich wirklich gar nichts mit der folgenden Meldung zu tun hat: (weiterlesen …)

Stellenausschreibung: Bezeichnung „Junior“ ist keine Altersdiskriminierung

Dienstag, 17. Januar 2012 von Ines

Eine Stellenbeschreibung mit der Bezeichnung „Junior“ beinhaltet keine Diskriminierung älterer Bewerber nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg mit seinem Urteil vom 21.07.2011, 5 Sa 847/11.

Ein Unternehmen suchte per Stellenanzeige einen „Junior Personalreferent Recruiting“. Hierauf bewarb sich unter anderen ein 41-jähriger Arbeitnehmer. Auf sein Alter wies er in seiner Bewerbung auch hin. Eingestellt wurde letztlich ein zehn Jahre jüngerer Kollege. Der Bewerber „40 plus“ war daraufhin der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen das AGG vorliegt. Er meint, das Unternehmen hatte mit der Bezeichnung „Junior“ bewusst einen jungen Mitarbeiter gesucht und ihn selbst letztlich aufgrund seines Alters nicht berücksichtigt.

Keine Altersdiskriminierung, so die Richter. Die Bezeichnung „Junior“ weist nicht auf das Alter hin, sondern lediglich auf (weiterlesen …)

Forderungen nicht erfüllt: Mitarbeiter drohen mit Massenselbstmord

Donnerstag, 12. Januar 2012 von Ines

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben sich über 300 Mitarbeiter des chinesischen Apple/Microsoft/Dell-Zulieferers Foxconn einmal etwas anderes einfallen lassen, berichtet heute Bild-Online. Danach haben sich die Arbeiter gemeinsam auf das Dach der Fabrik in Wuhan gestellt und gedroht zu springen.

Der Grund: Bereits in der Vergangenheit gab es eine Selbstmordserie unter Foxconn-Angestellten. Der Konzern geriet daher wegen schlechten Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen und Foxconn-Arbeiter erhoben Schadensersatzforderungen gegen ihre Firma. Der Konzern sagte (weiterlesen …)

Fehlzeiten unter sechs Wochen sind nicht kündigungsrelevant

Mittwoch, 11. Januar 2012 von Ines

Das hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (Urteil vom 05.09.2011, 5 Sa 152/11) entschieden. In diesem Kündigungsstreit ging es um eine 52 Jahre alte Maschinenbedienerin. Ihr gegenüber war eine ordentliche krankheitsbedingte Kündigung ausgesprochen worden. Denn: Sie hatte zwischen 2001 und 2009 an insgesamt 358 Arbeitstagen krankheitsbedingt gefehlt. Gegen diese Kündigung wehrte sich die Arbeitnehmerin. Sie war der Meinung, die Kündigung ist sozial ungerechtfertigt. Aufgrund ihrer krankheitsbedingten Fehlzeiten in der Vergangenheit kann keine negative Gesundheitsprognose getroffen werden, da die Ursachen dafür behoben sind.

Ähnlich sahen das auch die Richter. Wichtigste Voraussetzung einer krankheitsbedingten Kündigung ist die negative Gesundheitsprognose. Das heißt, die Kündigung ist nur gerechtfertigt, wenn (weiterlesen …)

Kindergeld für (fast) alle

Montag, 09. Januar 2012 von Ines

Gute Nachricht für Eltern von Auszubildenden und Ausbildungssuchenden unter 25: Sie bekommen ab 2012 in der Regel immer Kindergeld. Das berichtet unter anderem der Münchner Merkur. Bisher war die Lage wie folgt: Für Volljährige unter 25, die Netto über 8004 Euro im Jahr verdienen, erhielten die Eltern kein Kindergeld und auch keine steuerlichen Kinderfreibeträge. Ab 2012 kommt es auf die Höhe des Einkommens der Kinder nicht mehr an. Sie dürfen nun in der Regel so viel verdienen wie sie wollen, ohne dass der Kindergeldanspruch der Eltern entfällt.

Die Eltern, die 2011 kein Kindergeld bekommen haben, dürfen sich freuen. Denn: Sie können aufgrund der neuen Regelung jetzt einen Anspruch auf diese Leistung haben. Allerdings geht das nicht von selbst. (weiterlesen …)

Studie: Kinder von Arbeitslosen sind oft kleiner

Donnerstag, 05. Januar 2012 von Ines

Das ist auch mal wieder so eine Meldung, wo man nicht so recht weiß, was man davon halten soll. Laut einer Studie der Universität Tübingen wirkt sich Arbeitslosigkeit nicht nur auf die Betroffenen selbst aus, sondern auch auf die Größe ihrer Kinder. Das berichtet unter anderem die Allgemeine Zeitung.

Hierbei wurden die Daten von mehr als 250 000 Erstklässlern ausgewertet. Mit folgendem Ergebnis: Kinder, deren Vater oder Mutter keine Arbeit haben, sind im Schnitt 1,5 Zentimeter kleiner als ihre Altersgenossen. Der Tübinger Professor Jörg Baten führt das laut Pressebericht weniger auf das geringere Einkommen zurück, als vielmehr (weiterlesen …)

Führung muss flexibel sein

Mittwoch, 04. Januar 2012 von Thomas

Jeder Mensch ist anders. Diese Grundregel gilt nicht nur in unserem Alltag, sondern auch in der Arbeitswelt. Wird dies beachtet und gelebt, dann kann auch erfolgreich gearbeitet werden.

Schauen Sie sich nur einmal ihr eigenes Arbeitsumfeld an. Das Können und die Leistungsbereitschaft all ihrer Kollegen sind unterschiedlich. Damit das Beste herausgeholt werden kann, muss jeder nach seinen Stärken und Fähigkeiten eingesetzt werden und die Bedürfnisse des Einzelnen dürfen dabei nicht auf der Strecke bleiben. Ein erfolgreiches Zusammenarbeiten im Team setzt deshalb voraus, dass der Chef flexibel reagiert. Das ist eine Kernaussage des US-amerikanischen Verhaltensforschers Paul Hersey, dem Erfinder des „Situativen Führens“.

Egal ob als Teamchef, Betriebsratsvorsitzender oder Leiter eines Ausschusses: Sie müssen alle (weiterlesen …)

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