von Ines am 28.07.2011, 15:15 Uhr , Kategorie: Arbeitsschutz

Von dem Ergebnis einer stürmischen Nacht berichtet die Süddeutsche Zeitung: Eine australische Regierungsangestellte war auf Dienstreise. Die Nächte im Hotel verbrachte sie nicht alleine. Und dann passierte es: Während des Geschlechtsverkehrs fiel ihr ein an der Wand am Kopfende des Bettes angebrachter Lampenschirm auf das Gesicht und verletzte Nase, Mund und Gebiss.

Von nun an ging es nicht mehr um Sex, sondern um Geld. Denn die Regierungsangestellte ist der Meinung, sie habe gegenüber ihrem Arbeitgeber einen Anspruch auf Entschädigung, weil sie schließlich wegen einer Tagung im Rahmen ihrer Arbeit in dem Hotel gewesen sei. Außerdem habe sie mit psychischen Folgen des Unfalls zu kämpfen, berichtet ihr Anwalt. Immerhin sei sie
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Die Welt“ hat gestern eine Rangliste der 50 gefährlichsten Berufe veröffentlicht. Das zu erwartende Lebensalter und der Beruf stehen demnach in einem starken Zusammenhang: Lehrer oder Pfarrer haben eine deutlich höhere Lebenserwartung als zum Beispiel Gerüstbauer und Bergleute. Das Gefahrenpotential bei Letztgenannten ist deutlich höher als bei Ersteren. Von der Kanzel fällt man sich schließlich nicht so leicht…

Am gefährlichsten lebt „Mann“ allerdings als Hausmann: „Männer, die zu Hause bleiben, haben eine kürzere Lebenserwartung im Vergleich zu allen anderen Männern. Bei Hausfrauen ist es genau umgekehrt, sie leben im Durchschnitt länger als berufstätige Frauen“, sagt Marc Luy, Forschungsgruppenleiter am Institut für Demografie in Wien. Der Grund hierfür liegt nicht daran, dass Männer leichter von der Gardinenleiter fallen oder sich beim Gemüseschneiden schneller lebensgefährlich verletzen, sondern dass Männer,
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Im Arbeitsvertrag bestehen für beide Seiten Hauptpflichten: Der Arbeitnehmer erbringt die vereinbarte Arbeitsleistung zur rechten Zeit und am richtigen Ort und der Arbeitgeber zahlt das fällige Arbeitsentgelt.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche vertragliche Nebenpflichten, die zwar nicht ausdrücklich im Arbeitsvertrag stehen, aber durch den Grundsatz von „Treu und Glauben(§ 242 BGB) Anwendung finden. Grob vereinfachend gesagt bedeutet dieser Grundsatz nichts anderes als die sog. „Goldene Regel“: „Behandle andere immer so, wie du selbst behandelt werden willst“.

Erleidet nun ein Arbeitnehmer durch die Verrichtung seiner Arbeitstätigkeit Gesundheitsschäden, liegt es auf der Hand, dass er dafür von seinem Arbeitgeber Schadensersatz gezahlt bekommen möchte. So war das auch in einem Fall, den das Bundesarbeitsgericht vor zwei Wochen entschieden hat (BAG, 28.04.2011 – 8 AZR 769/09).

Der Arbeitgeber hatte seinen Arbeitnehmer zu Sanierungsarbeiten eingesetzt. Das Gewerbeaufsichtsamt ließ kurz darauf die Arbeiten einstellen, da asbesthaltiger Staub freigesetzt wurde. Der Arbeitnehmer verlangte nun Schadensersatz. Diesen gewährten ihm die Richter
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Es ist eine gute Sache, wenn sich Arbeitnehmer die Arbeitszeit nach ihren eigenen Wünschen einteilen können: Wer morgens als erster im Büro ist, darf am Abend auch als erster gehen. Lange schlafen heißt dann aber auch lange arbeiten. Schließlich muss nach dem Arbeitstag der Schreibtisch leer sein.

Effektiv arbeitende Kollegen, die morgens zeitig beginnen und abends früher nach Hause gehen, gelten bei ihren Mitarbeitern jedoch oft als faul. Klar, denn diejenigen, die erst gegen neun, halb zehn morgens das Büro betreten, haben ja auch nicht mitbekommen, dass der andere bereits seit halb acht am Schreibtisch sitzt.

Um dem zu entgehen, bleiben auch die Frühaufsteher oft länger. In unserer Arbeitswelt ist ein Trend zur Selbstausbeutung
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Es gibt neue Richtlinien im Arbeitsschutz: Seit Januar 2011 ist die DGUV Vorschrift 2 in Kraft. Die Betreuung der Betriebe durch Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit wurde dabei völlig neu geregelt. Betriebsräte und Personalräte haben nun mehr Handlungsraum, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu stärken.

Bei der DGUV Vorschrift 2 handelt es sich um eine Unfallverhütungsvorschrift zum Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), die dessen Vorschriften konkretisiert. Die neue Vorschrift 2 löst ältere Richtlinien ab. Das ist neu: Die DGUV 2 vereinheitlicht bislang unterschiedliche Regelungen bei Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Die Regelbetreuung von Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten wird grundlegend reformiert und zukünftig stärker an den Bedingungen der einzelnen Betriebe ausgerichtet. Schließlich treten
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