von Thomas am 10.12.2010, 13:53 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Ausbildung

Bildung ist der Schlüssel zum Berufsleben. Klar, dass jeder den Schlüssel haben möchte, der die besten Türen öffnet. Doch was sind die besten Türen? Zunächst einmal sind das ganz klar die, die das persönliche Interesse am meisten wecken. Denn: In den Dingen, die man gerne macht, ist man gut. Da die Arbeitszeit einen Großteil des Tages einnimmt, ist es um so wichtiger, dass man auch Spaß bei der Sache hat.

Abgesehen davon beleuchtet Stern online ganz nüchtern 26 verschiedene Studienrichtungen und prognostiziert die Karrierechancen auf dem Arbeitsmarkt:

Danach haben Mediziner
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Während arbeitgeberseitig manche Propagandaabteilungen nach wie vor destruktiv herumnölen, dass junge Menschen, die heutzutage neu auf dem Arbeitsmarkt erscheinen, immer fauler und dümmer seien, gibt es ersten Hoffnungsschimmer, dass ein Umdenken stattfindet. Kein Wunder, denn die demografische Entwicklung zwingt dazu. Bereits im Jahr 2020 droht ein Fachkräftemangel von zwei Millionen Menschen! Und das ist erst der Anfang. Was also liegt näher, als das vorhandene Potenzial so gut wie möglich auszunützen. Bislang konnten es sich die Bestimmer auf dem Arbeitsmarkt leisten, sog. schwer vermittelbare junge Arbeitnehmer links liegen zu lassen. Doch mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass man auch als „anspruchsvolles“ Unternehmen nicht mehr länger darauf vertrauen könne, wie bisher die Sahnehäubchen der ins Arbeitsleben strömenden Generation einfach so abzuschöpfen.

Fakt ist, dass junge Menschen immer weniger werden. Und somit wird unweigerlich auch die Gruppe der Einser-Schüler und Begabten schrumpfen. Andererseits bleibt der Bedarf an guten Abgängern auf dem Arbeitsmarkt auch zukünftig unverändert hoch. Eine Lösung liegt auf der Hand: Viel mehr Unternehmen als bisher müssen
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Ausbildungsplätze wären an sich genug vorhanden: Mehr als 50.000 freie Stellen für das in Kürze beginnende Ausbildungsjahr gibt es angeblich noch, so Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in einem Gespräch mit der Zeitung Welt am Sonntag. Nur können diese nicht besetzt werden, weil es an geeigneten Bewerbern fehle. Moment mal: Fehlt es an Bewerbern oder fehlt es an geeigneten Bewerbern? Würde es generell an Bewerbern fehlen, dann wäre dies ein beunruhigendes Indiz für die beginnende Überalterung unserer Betriebe. Der demografische Wandel, also die Tatsache, dass es immer weniger junge Leute gibt, wirkt sich Jahr für Jahr mehr aus. Fehle es jedoch an geeigneten Bewerbern, dann hieße das nur, dass es durchaus noch junge Menschen gäbe, die man – mühsamer als bisher- anlernen müsste, diese den Betrieben jedoch scheinbar nicht gut genug sind. Genau das wäre der Grund, warum der DIHK nun erneut in eines seiner Lieblingshörner stößt: Dass den jungen Menschen heutzutage die Ausbildungsreife fehle. Mit beeindruckender Regelmäßigkeit wird immer wieder diese Leier herausgeholt und über die Faulheit und Dummheit
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von Peter am 12.04.2010, 08:53 Uhr , Kategorie: Ausbildung, Demografie

Seit es Jugendliche gibt, gibt es das Gejammer über deren angebliche Faulheit und Dummheit. Das war schon immer so und das wird wohl auch immer so sein. Eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelstages, DIHK, unter 15.000 Unternehmen liefert nun neuen Zündstoff. DIHK-Geschäftsführer Martin Wansleben verwies darauf, dass den Schulabgängern immer öfter die Grundvoraussetzungen für eine Ausbildung fehlen würden: Rechnen minus, Lesen minus, Schreiben ach herje. Die Kinder besäßen heutzutage keine „Alltagskompetenz“, etwa 20 Prozent eines Jahrgangs seien nicht einmal mehr „ausbildungsreif“.

Klingt schrecklich, aber: Ist es denn wirklich so schlimm? Der eigentliche Grund des Jammerns könnte ein anderer sein, etwa der sich immer deutlicher auf den Arbeitsmarkt auswirkende demografische Faktor: Immer mehr Alte und viel zu wenig Junge, die nachrücken. Deswegen müssen die Unternehmen sich langsam was einfallen lassen. Eine vielversprechende Taktik könnte dabei sein:
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von Thomas am 05.03.2010, 08:47 Uhr , Kategorie: Ausbildung

Nach einer brandaktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG vom 17.2.2010 – 7 ABR 89/08) muss der Arbeitgeber einen mit einem Leiharbeitnehmer besetzten Arbeitsplatz für einen Jugend- und Auszubildendenvertreter (JAVi) freimachen, damit dieser übernommen werden kann.

Nach § 78a Abs. 2 BetrVG gilt zwischen dem JAVi und dem Arbeitgeber im Anschluss an die Ausbildung ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit als begründet, wenn der Auszubildende innerhalb der letzten drei Monate vor Beendigung des Ausbildungsverhältnisses schriftlich seine Weiterbeschäftigung verlangt. Der Arbeitgeber kann nach § 78a Abs. 4 Nr. 2 BetrVG nur dann die Auflösung des so begründeten Arbeitsverhältnisses verlangen, wenn ihm die Weiterbeschäftigung unter Berücksichtigung aller Umstände nicht zugemutet werden kann.

Beschäftigt der Arbeitgeber dauerhaft auf geeigneten Arbeitsplätzen Leiharbeitnehmer, so ist es ihm grundsätzlich zumutbar,
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von Peter am 06.01.2010, 09:35 Uhr , Kategorie: Ausbildung, Rechtsprechung

Dass man mit einem Bein bereits vor der Betriebstür steht, wenn man den Chef beleidigt, das hat sich herumgesprochen. Ist auch ziemlich unklug, unabhängig von der möglicherweise individuellen inhaltlichen Berechtigung. Kritisch wird es aber auch, wenn man seine Kollegen blöd angeht. So geschehen in einer Bäckerei im Raum Neumünster, Schleswig-Holstein. Kurz zusammengefasst drohte eine Verkäuferin einer Auszubildenden unter anderem mit den Worten: „Wenn du mich noch einmal beim Chef anscheißt, gehe ich dir an den Hals!“ Einen Tag später wiederholte sie die Äußerung, diesmal unter Hinzuziehung des Stinkefingers.

Das war dann doch alles eine Spur zu heftig, so
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von Thomas am 19.11.2009, 16:34 Uhr , Kategorie: Allgemein, Ausbildung, ifb intern

Im Betriebsrat Blog wurde schon vor einiger Zeit gemunkelt, dass das ifb im nächsten Jahr eine Fachtagung für die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) veranstalten würde.

Inzwischen ist die Vorplanung für die „JAV-Arena“ am 1. und 2.3.2010 in Düsseldorf abgeschlossen und es sind schon 40 Anmeldungen eingetroffen… Es wird also Zeit sich einen der begehrten Plätze zu ergattern, denn diese sind begrenzt!

Was die JAVis auf der Fachtagung erwartet? Sechs spannende Workshops zu brandaktuellen
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Die IG Metall berichtet, dass in Betrieben die über einen Betriebsrat verfügen im Schnitt höhere Löhne gezahlt werden als in betriebsratslosen. Die Spanne bewegt sich
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von Peter am 11.09.2009, 09:23 Uhr , Kategorie: Ausbildung

Seit 2003 mussten Ausbilder im Betrieb ihre persönliche und fachliche Eignung hierzu nicht mehr nachweisen. Eine entsprechende Vorschrift wurde damals „entschärft“, weil man die Schaffung neuer Ausbildungsplätze erleichtern wollte.

Das hat sich nun wieder geändert: Eine Überprüfung hat ergeben, dass die Qualität der Ausbildung seitdem Einbußen erlitten hat.  Seit 01. August 2009 bestimmt deshalb die neue Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO), dass Ausbilder wieder einen entsprechenden Nachweis benötigen. Dies gilt übrigens nicht für diejenigen, die bereits vor diesem Termin als Ausbilder tätig waren.

Für die Prüfung sind jeweils ein Theorie- und ein Praxisteil vorgeschrieben.

Download: Neue Ausbilder-Eignungsverordnung AEVO ( pdf)

Peter

von Peter am 03.09.2009, 09:08 Uhr , Kategorie: Ausbildung

Das neue Ausbildungsjahr beginnt am 1. September 2009. Viele Auszubildende lernen ab diesem Tag das Arbeitsleben kennen. Und dieses ist ist leider ziemlich oft kein Zuckerschlecken. Wie habe ich das mal gehört: „Wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier!“ Eben. Stress und Psychodruck am Arbeitsplatz – damit werden sich viele der neuen jungen Kolleginnen und Kollegen wohl sehr bald zu arrangieren haben.

Damit der Start in das Berufsleben nicht zum persönlichen Alptraum wird, bietet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV auf ihrer Webseite allgemeine Hilfe und Tipps zu den Themen Stress, Mobbing und Gewalt sowie einige weiterführende Links und Downloads zu diesen Themen an.

Und wie man sich als junger Auszubildender richtig engagieren und für andere einsetzen kann, erfährt man auf dieser Webseite.

Peter

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