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Was bisher eher die Ausnahme war, ist in vielen Betrieben zurzeit die Regel: das Arbeiten von zuhause aus. Wo immer möglich, wurden Arbeitnehmer schnell mit einem Laptop ausgestattet und ins improvisierte Home-Office geschickt. Auch dieser Text entsteht nicht wie sonst im Büro, sondern am heimatlichen Schreibtisch.

Für Sie als Betriebsrat stellen sich da viele Fragen. Welche Mitbestimmungsrechte haben Sie bei mobiler Arbeit oder Telearbeit? Hat der Arbeitgeber das Recht, die Belegschaft während einer Pandemie ins Home-Office zu schicken – auch gegen ihren Willen? Und haben Arbeitnehmer umgekehrt einen Anspruch darauf, jetzt von zuhause zu arbeiten? Wie sieht es mit dem Arbeits- und Gesundheitsschutz im Home-Office aus? Und was gilt für den Datenschutz?


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von Christine am 23.03.2020, 14:07 Uhr , Kategorie: Betriebsrat

Betriebsrat Salvatore Iavarone im Interview

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Die Idee mit dem Skifahren kam ganz spontan auf. Betriebsrat Salvatore Iavarone aus Krefeld schloss sich zwei Freunden an und reiste Anfang März zum Kurzurlaub nach Ischgl. Auf dem Rückweg hatten alle drei das Corona-Virus im Gepäck. Inzwischen ist Salvatore zum Glück auf dem Weg der Besserung – aber noch immer in Quarantäne.

Salvatore, Du hast Dich im Skiurlaub mit Covid-19 infiziert. Wie geht’s Dir heute?


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Die wichtigsten Punkte für Sie als Betriebsrat

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Wie bekomme ich Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut, wenn Schulen und Kitas wegen der Corona-Pandemie geschlossen haben? Was passiert mit meinem Lohn, wenn ich nicht zur Arbeit erscheinen kann, weil ich meine Kinder beaufsichtigen muss? Wenn Homeoffice nicht möglich ist, muss ich dann meinen gesamten Jahresurlaub nehmen oder Minusstunden ansammeln? Wie soll ich es schaffen, eine große Anzahl an Minusstunden später wieder abzubauen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich gerade Arbeitnehmer und Betriebsräte in ganz Deutschland.


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von Christine am 16.03.2020, 15:23 Uhr , Kategorie: Betriebsrat
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Ist Ihr Betriebsrat noch beschlussfähig?

Ist Ihr Betriebsrat noch vollzählig in der Firma? Experten empfehlen derzeit, möglichst viele Arbeiten im Homeoffice zu erledigen. Besteht Kontakt zu einer infizierten Person, wird von den Behörden sogar Quarantäne angeordnet. Denn laut dem Robert Koch Institut steigt die Zahl der neu Infizierten nach wie vor relativ rasch an; die Eindämmung der Verbreitung ist auch in Deutschland derzeit oberstes Gebot.

Für viele Betriebsräte haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ganz unmittelbare Auswirkungen: Das Gremium ist unter Umständen nicht mehr beschlussfähig.


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von Christine am 04.02.2020, 06:00 Uhr , Kategorie: Betriebsrat

Die Mitbestimmung feiert Geburtstag: Genau 100 Jahre ist es her, dass das Betriebsrätegesetz am 4. Februar 1920 in Kraft trat. Ein Meilenstein der Geschichte! Denn zum ersten Mal konnten Arbeitnehmer mitbestimmen. Und heute? Ist die Mitbestimmung zum Glück ein solider Grundpfeiler unserer Demokratie, Arbeitnehmervertreter sind wichtiger denn je. Trotzdem kein Grund zum Ausruhen, denn wir stehen vor einem neuen Zeitalter mit gravierenden Veränderungen – Reformen müssen her!


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von Christine am 17.01.2020, 12:34 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Betriebsrat, Betriebsratswahl
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Betriebsräte sind bei Start-up-Unternehmen bislang leider selten. Das könnte sich mit einem Vorstoß der SPD aber bald ändern. Die Berliner SPD-Vize Ina Czyborra hat vorgeschlagen, nur noch Start-ups mit Betriebsrat finanziell zu fördern. Prompt hagelte es heftige Kritik.

Ein Betriebsrat macht ein Unternehmen attraktiver, das bestätigen zahlreiche Untersuchungen. Start-up-Unternehmen tun sich trotzdem schwer, wenn das Wort „Mitarbeitervertretung“ fällt. Warum eigentlich? Das weiß keiner so genau.

Innovativer Vorstoß

Die Berliner SPD hat deshalb einen innovativen Vorstoß gewagt:


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von Christine am 15.01.2020, 13:19 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Betriebsrat
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Es sind trübe Aussichten für die Mitarbeiter der Supermarktkette Real, die Angst vor Kündigungen geht um. Den Verlust von 10.000 Arbeitsplätzen befürchtet der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Werner Klockhaus laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung. Hintergrund ist der geplante Verkauf von Real an einen Investor.

Schon seit September 2018 ist bekannt, dass der Handelsriese Metro seine Supermarktkette abstoßen will. Die rund 34.000 Real-Mitarbeiter bangen seitdem um ihre Zukunft.


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Wir haben ein turbulentes Jahr hinter uns! Das Hin und her um den Brexit, transatlantische Zollkonflikte, der Wandel in der Autoindustrie, die Rezession in der Industrie und vieles mehr haben Betriebsräte in den unterschiedlichsten Unternehmen auf Trab gehalten. Wie geht es 2020 weiter?

Auf was müssen Sie sich als Betriebsrat einstellen, welche wichtigen Themen sollten Sie im Auge behalten?


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Frostige Zeiten bei Daimler. Bild: Pixabay

Tag für Tag hagelt es schlechte Nachrichten aus der Autobranche. Man liest von Stellenstreichungen und Standortschließungen. Jetzt sieht man am Beispiel Daimler: Die Betriebsräte der krisengeplagten Branche fangen an, sich zu wehren.

Bei Daimler sollen weltweit mindestens 10.000 Stellen gestrichen werden, von Einsparungen in Höhe von 1,4 Mrd. Euro spricht das Unternehmen. Zwei Drittel seiner Einsparungen will das Unternehmen in Deutschland vornehmen – 6.600 Stellen sollen hier wegfallen. Aktuell arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter bei der Daimler AG, davon knapp 178.000 in Deutschland.

Betriebsrat: Keine Diskussion über Köpfe!

Es klang so, als wäre das alles mit dem Betriebsrat besprochen. Ist es aber nicht! Daimler-Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht meldete sich prompt zu Wort. Wie das Handelsblatt zitiert, sei am Ende gar nicht klar, wie viele Stellen aufgrund der Krise wegfallen werden: „Eine Diskussion über Köpfe ist absurd, weil wir viele andere sinnvolle Maßnahmen vereinbart haben und hauptsächlich Prozesse und Abläufe verändern werden“.


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Neue Forschungsergebnisse bestätigen die emotionale Wirkung von Paraphrasieren

Gastbeitrag unseres ifb-Kommunikationsexperten Thomas Hubert

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Als Betriebsrat wissen Sie es vielleicht aus eigener Erfahrung – oder aus einem Betriebsratsseminar rund um das Thema Kommunikation: Aktives Zuhören oder Paraphrasieren ist eine der wichtigsten Techniken konstruktiver Gesprächsführung. Wer den Aussagen des Gesprächspartners aufmerksam folgt und sie anschließend mit seinen eigenen Worten wiederholt, signalisiert dem Gegenüber, dass er ernst genommen wird. Gleichzeitig gewinnen Sie selbst dadurch Zeit, können die eigenen Gedanken sortieren und besser argumentieren. In einem Berliner Forschungsprojekt wurde nun die Wirkung aktiven Zuhörens und Paraphrasierens in drei Studien wissenschaftlich untersucht.


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