von Christine am 16.03.2020, 15:23 Uhr , Kategorie: Betriebsrat
Betriebsrats-Beschlüsse per Videokonferenz
Bild: Pexels

Ist Ihr Betriebsrat noch beschlussfähig?

Wichtig: Aktuelle Neuregelung zur Beschlussfassung:

In der Corona-Krise sind Beschlüsse per Telefon- oder Videokonferenz zulässig!

Die Unsicherheit hat ein Ende: Wegen Corona sind Beschlüsse per Video- und Telefonkonferenz jetzt – befristet! -möglich. Bis zum Jahresende müssen Betriebsräte keine Sorge mehr haben, dass ihre Beschlussfassung angegriffen wird.

Die Bundesregierung gab bekannt, dass die Regelung für Betriebsräte vorerst bis zum 31. Dezember 2020 gilt, für Personalräte bis zum 31. März 2021.

Ziel der Maßnahme sei es, die mit hohen Infektionsrisiken verbundenen Präsenzsitzungen möglichst zu vermeiden und gleichzeitig die Handlungsfähigkeit sicherzustellen.

Damit die bereits über diese Kommunikationsform gefasste Beschlüsse rechtswirksam bleiben, soll die Regelung rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten.

Stand: 09.04.2020

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von Christine am 04.02.2020, 06:00 Uhr , Kategorie: Betriebsrat

Die Mitbestimmung feiert Geburtstag: Genau 100 Jahre ist es her, dass das Betriebsrätegesetz am 4. Februar 1920 in Kraft trat. Ein Meilenstein der Geschichte! Denn zum ersten Mal konnten Arbeitnehmer mitbestimmen. Und heute? Ist die Mitbestimmung zum Glück ein solider Grundpfeiler unserer Demokratie, Arbeitnehmervertreter sind wichtiger denn je. Trotzdem kein Grund zum Ausruhen, denn wir stehen vor einem neuen Zeitalter mit gravierenden Veränderungen – Reformen müssen her!


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von Christine am 17.01.2020, 12:34 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Betriebsrat, Betriebsratswahl
Foto: Adobe Stock | Gorodenkoff

Betriebsräte sind bei Start-up-Unternehmen bislang leider selten. Das könnte sich mit einem Vorstoß der SPD aber bald ändern. Die Berliner SPD-Vize Ina Czyborra hat vorgeschlagen, nur noch Start-ups mit Betriebsrat finanziell zu fördern. Prompt hagelte es heftige Kritik.

Ein Betriebsrat macht ein Unternehmen attraktiver, das bestätigen zahlreiche Untersuchungen. Start-up-Unternehmen tun sich trotzdem schwer, wenn das Wort „Mitarbeitervertretung“ fällt. Warum eigentlich? Das weiß keiner so genau.

Innovativer Vorstoß

Die Berliner SPD hat deshalb einen innovativen Vorstoß gewagt:


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von Christine am 15.01.2020, 13:19 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Betriebsrat
Foto: Michael Gaida

Es sind trübe Aussichten für die Mitarbeiter der Supermarktkette Real, die Angst vor Kündigungen geht um. Den Verlust von 10.000 Arbeitsplätzen befürchtet der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Werner Klockhaus laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung. Hintergrund ist der geplante Verkauf von Real an einen Investor.

Schon seit September 2018 ist bekannt, dass der Handelsriese Metro seine Supermarktkette abstoßen will. Die rund 34.000 Real-Mitarbeiter bangen seitdem um ihre Zukunft.


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Wir haben ein turbulentes Jahr hinter uns! Das Hin und her um den Brexit, transatlantische Zollkonflikte, der Wandel in der Autoindustrie, die Rezession in der Industrie und vieles mehr haben Betriebsräte in den unterschiedlichsten Unternehmen auf Trab gehalten. Wie geht es 2020 weiter?

Auf was müssen Sie sich als Betriebsrat einstellen, welche wichtigen Themen sollten Sie im Auge behalten?


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Frostige Zeiten bei Daimler. Bild: Pixabay

Tag für Tag hagelt es schlechte Nachrichten aus der Autobranche. Man liest von Stellenstreichungen und Standortschließungen. Jetzt sieht man am Beispiel Daimler: Die Betriebsräte der krisengeplagten Branche fangen an, sich zu wehren.

Bei Daimler sollen weltweit mindestens 10.000 Stellen gestrichen werden, von Einsparungen in Höhe von 1,4 Mrd. Euro spricht das Unternehmen. Zwei Drittel seiner Einsparungen will das Unternehmen in Deutschland vornehmen – 6.600 Stellen sollen hier wegfallen. Aktuell arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter bei der Daimler AG, davon knapp 178.000 in Deutschland.

Betriebsrat: Keine Diskussion über Köpfe!

Es klang so, als wäre das alles mit dem Betriebsrat besprochen. Ist es aber nicht! Daimler-Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht meldete sich prompt zu Wort. Wie das Handelsblatt zitiert, sei am Ende gar nicht klar, wie viele Stellen aufgrund der Krise wegfallen werden: „Eine Diskussion über Köpfe ist absurd, weil wir viele andere sinnvolle Maßnahmen vereinbart haben und hauptsächlich Prozesse und Abläufe verändern werden“.


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Neue Forschungsergebnisse bestätigen die emotionale Wirkung von Paraphrasieren

Gastbeitrag unseres ifb-Kommunikationsexperten Thomas Hubert

© Ar To – stock.adobe.com

Als Betriebsrat wissen Sie es vielleicht aus eigener Erfahrung – oder aus einem Betriebsratsseminar rund um das Thema Kommunikation: Aktives Zuhören oder Paraphrasieren ist eine der wichtigsten Techniken konstruktiver Gesprächsführung. Wer den Aussagen des Gesprächspartners aufmerksam folgt und sie anschließend mit seinen eigenen Worten wiederholt, signalisiert dem Gegenüber, dass er ernst genommen wird. Gleichzeitig gewinnen Sie selbst dadurch Zeit, können die eigenen Gedanken sortieren und besser argumentieren. In einem Berliner Forschungsprojekt wurde nun die Wirkung aktiven Zuhörens und Paraphrasierens in drei Studien wissenschaftlich untersucht.


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Endlich Betriebsratswahl im Königreich der Schrauben

Das Würth-Logo auf einem Firmengebäude. Foto: Würth

Beim Schrauben-König Würth bricht ein neues Zeitalter an: 36 Jahre lang hatte ein „Vertrauensrat“ die Würth-Mitarbeiter in ihrer Firmenzentrale vertreten. Nun fanden zum ersten Mal Betriebsratswahlen statt.

Rund 7.500 Kollegen waren bei Würth aufgerufen, ihre Stimme zur Betriebsratswahl abzugeben – das erste Mal in der Firmengeschichte! Denn zuvor regelte „Papa Würth“, wie der Firmenpatriarch gerne genannt wird, die Dinge lieber mit einem „Vertrauensrat“. Doch wie heißt es so schön? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser …

15 Listen, 190 Kandidaten


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Als Betriebsrat Bescheid wissen bei Kurzarbeit, Änderungskündigung und Sonderzahlungen

Bildquelle: Adobe Stock / © 2011 Oliver Hoffmann

Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass BMW bei mehr als 5.000 Mitarbeitern Arbeitszeit und Gehalt kürzen will. Was steckt dahinter?
Es geht darum, dass das Unternehmen im Zuge eines geplanten Sparpakets die Zahl der 40-Stunden-Verträge reduzieren möchte. Hochqualifizierte BMW-Mitarbeiter konnten in der Vergangenheit die tarifliche Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden erhöhen – jeweils befristet auf zwei Jahre. Nun sollen etwa ein Drittel der Vereinbarungen über Stundenaufstockungen nicht mehr verlängert werden. Für Betroffene bedeutet das bis zu 14.000 Euro weniger Geld im Jahr. Der Betriebsrat hat bereits Widerstand angekündigt – wir werden berichten.

Doch wie sieht es generell aus, was das Gehalt, den Lohn oder auch Sonderzahlungen betrifft, wenn es wirtschaftlich mau aussieht?

Darf der Arbeitgeber bei schlechter wirtschaftlicher Lage Gehalt oder Lohn kürzen?


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Immer mehr Unternehmen organisieren sich in so genannten Matrixstrukturen. Die Auflösung klassischer Organisationsformen führt einerseits zu einer flexibleren Zusammenarbeit mit kürzeren Kommunikationswegen – auch über Betriebs- und Landesgrenzen hinaus. Andererseits stellt sich zunehmend die Frage, inwieweit die Mitbestimmungsrechte der örtlichen Betriebsräte in einer betriebsübergreifend organisierten Struktur noch greifen.

Foto: AdobeStock

Mit einem Beschluss vom 12. Juni 2019 hat das Bundesarbeitsgericht zumindest einen Teil dieser Frage beantwortet und die Rechte des Betriebsrates innerhalb der Matrixstruktur gestärkt.


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