Vor vier Wochen haben wir schon mal darauf hingewiesen, nächste Woche ist es soweit: Die A+A Messe für persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit öffnet vom 18. bis 21. Oktober 2011 auf der Messe Düsseldorf ihre Tore. Rund 1.500 Aussteller aus vielen Ländern der Welt werden vertreten sein. Im Vordergrund stehen innovative Produkte, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und die maßgeblichen Entwicklungen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb. Diese Veranstaltung ist für Betriebsräte hochinteressant, in den letzten Jahren fanden sich deswegen auch sehr viele betriebliche Interessenvertreter im Fachpublikum.

Tipp: Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung wurde ein „Tag der Betriebs- und Personalräte“ eingerichtet, der speziell am 20.10. für ein umfassendes Informations- und Diskussionsangebot bietet!

Das ifb Institut zur Fortbildung von Betriebsräten ist dieses Jahr mit einem eigenen Stand vertreten (Halle 10, Stand G49).
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von Ines am 11.10.2011, 14:24 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Zunehmender Leistungsdruck wohin man auch blickt. Mit erschreckenden Folgen. Ob Schule, Ausbildung oder Beruf: Immer mehr Menschen sind offensichtlich bereit, ihrer Leistungsfähigkeit mit Medikamenten auf die Sprünge zu helfen. Antreiber sind meist der Wunsch, besser sein zu wollen als die anderen oder auch eine ständige Überforderung in der zur Verfügung stehenden Zeit.

Rechtzeitig zum diesjährigen Welt-Anti-Drogentag berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in einer Pressemitteilung von diesem gefährlichen neuen Trend anlässlich einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK): Ca. 2 Mio. Beschäftige im Alter von 20-50 Jahren (5 % der Befragten) gaben hier an, als Gesunde schon einmal leistungssteigernde und stimmungsaufhellende Medikamente eingenommen zu haben. Ca. 800.000 Beschäftigte (2 % der Befragten) gaben an, dass sie sich regelmäßig und sehr gezielt „dopen“.
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Betriebs- und Personalräte spielen eine zentrale Rolle für Sicherheit, Gesundheit und Arbeitsgestaltung im Betrieb. Sie müssen sich heute mit der ganzen Breite des Arbeits- und Gesundheitsschutzes befassen, die vom Unfallschutz und Maschinensicherheit über psychische Belastungen bis hin zu neuen Themen wie Demografie reicht. Dieser Besonderheit will auch die größte Messe für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, A+A, Rechnung tragen. Daher wurde im Rahmen der diesjährigen Messe (18. – 21.10. in Düsseldorf) ein „Tag der Betriebs- und Personalräte“ eingerichtet, der am 20.10. für diese spezielle Zielgruppe ein umfassendes Informations- und Diskussionsangebot bietet. Es werden u.a. Themen wie Psychische Belastungen erfassen und reduzieren, Die DGUV Vorschrift 2, Aufschwung auf Kosten guter Arbeit?, Gute Arbeit jetzt! und nicht irgendwann, Arbeitsschutzausschuss, Unterweisung, Arbeitsplatzbegehung oder Dienstvereinbarung zur Gesundheitsförderung vorgetragen und diskutiert. Seien Sie doch auch dabei!!!!!

Und wenn Sie dann noch Zeit und Lust haben, kommen Sie kurz am ifb-Stand vorbei. Wir freuen uns!! Sie finden uns in Halle 10 Stand G49.

Ines H.

Bildquelle: © Messe Düsseldorf GmbH

 

Ein Burnout nähert sich oft ganz leise, fast unbemerkt: Man arbeitet und arbeitet und hat trotzdem das Gefühl, viel zu wenig zu schaffen. Immer mehr Aufgaben kommen hinzu, nicht immer nur von Vorgesetzten aufgeladen, oft auch selbst gewählt. Erfolge im Beruf stellen sich zwar ein, trotzdem steigt die Unzufriedenheit. Dann beginnt der Körper zu rebellieren: Man schläft immer schlechter, wird gereizt, erst nur wenn es um die Arbeit geht, später dann auch bei privaten Themen, man ist ständig müde, die Stimmung schwankt, man ärgert sich zunehmend und ist dauergenervt. Kollegen, Freunde und Partner empfindet man als verständnislos, man zieht sich in Etappen von ihnen zurück. Das Ende ist das buchstäbliche „Arbeiten bis zum Umfallen„.

ZDF Zoom berichtet über das neue Volksleiden Burnout. Die 30 minütige Reportage stellt einen Polizeibeamten vor, der das erlebt hat:
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Mobbing, Frust und schlechte Führung sind leider in vielen Betrieben Allgegenwärtig. In Spiegel Online ist ein spannender Bericht über den grausigen Arbeitsalltag einer Buchhalterin zu lesen. Der Horror im Büro begann damit, dass die bisherige Kollegin der Buchhalterin zu ihrer Chefin wurde.

Dabei heißt es laut einer McKinsey-Studie, dass Frauen die besseren Führungskräfte seien, weil sie einfühlsamer und verständnisvoller als Männer sind. Häufig reagieren aber gerade Frauen besonders heftig, damit sie ein hartes Durchgreifen beweisen können, so die Psychologin Regina Michalik. Weiter führt sie aus, dass Frauen Kritik von anderen Frauen oft persönlich nehmen. Einem Mann würden sie
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Überhitzte ICEs, Zugausfälle und massive Verspätungen verärgern Bahnkunden schon seit Langem – soweit nichts Neues. Was die Geschäftsleitung der Deutschen Bahn aber noch mehr beunruhigen sollte ist das Ergebnis einer konzerneigenen Umfrage. Diese hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Bahn-Mitarbeiter tagtäglich völlig frustriert zur Arbeit kommen, so berichtet die Financial Times Deutschland.

Als Gründe für ihre Unzufriedenheit nennen die Befragten die bürokratischen Abläufe, die zentralistischen Strukturen, die rüden Umgangsformen, die fehlende Flexibilität und die mangelnde Entscheidungsfreiheit im Bahnkonzern. Auch
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von Thomas am 08.08.2011, 09:29 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Arbeitnehmer, die in ihrem Job permanent unterfordert sind, sich langweilen und nichts Wichtiges zu tun haben, leiden in ihrem Beruf.

Dass ein lauer Job, das Schönste sein kann, was einem in der Arbeitswelt passieren kann, ist ein weit verbreiteter Irrtum, erklärt der Fachautor Peter Werder im heute.de-Interview. Auf Dauer überfordert einen die Unterforderung. Im Ergebnis kann dies genauso schlimm sein wie Dauerstress. In Deutschland leiden ca. 15% der Arbeitnehmer an diesem Syndrom, das von Fachleuten „Boreout“ genannt wird. Das ist allerdings ein Tabuthema, denn wer im Job nicht gestresst ist, wird von der Gesellschaft als nicht
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von Peter am 25.07.2011, 16:53 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Sind Sie noch Normalschläfer oder schon Führungskraft? Wie bitte, was das eine mit dem anderen zu tun hat, wollen Sie wissen? Nichts, dachte ich bislang. Aber weit gefehlt. Das Institut für Demoskopie in Allensbach hatte scheinbar nichts besseres zu tun und befragte rund 500 Führungskräfte nach deren Schlafgewohnheiten. Und siehe da: Je wichtiger jemand zu sein scheint, umso weniger schläft er! Ergebnis: Der durchschnittliche deutsche Chef schläft pro Nacht im Schnitt sechs Stunden und 10 Minuten. Brauchen Sie mehr? Dann wird’s wohl nichts mit der Karriere! Denn „Normalschläfer“ haben
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von Peter am 12.07.2011, 10:40 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Innenraumarbeitsplätze wie zum Beispiel Büros verfügen, was die Gesundheitsbelastung angeht, an sich über die allerbesten Voraussetzungen: Hier wird nicht mit Gefahrstoffen hantiert und die Lärmbelastung ist normalerweise auch halbwegs erträglich. Klagen Beschäftigte an solchen Orten über Symptome wie brennende Augen, eine laufende Nase oder ständige Kopfschmerzen, kommt möglicherweise ein sog. Sick-Building-Syndrom als Ursache in Betracht.

Im Innenraum zu arbeiten kann viele Vorteile haben, Arbeitnehmer sind aber auch hier keinesfalls frei von gesundheitlichen Belastungen, ganz im Gegenteil!
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In den deutschen Atomkraftwerken (AKW) werden deutlich mehr Leiharbeitnehmer beschäftigt als in anderen Branchen, berichtet betriebsrat.de. Der Gründe hierfür liegen auf der Hand: Zum einen ist die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern für Arbeitgeber billiger, da sie bei der derzeitigen Gesetzeslage einfach den „equal-pay-Grundsatz“ umgehen können. Und zum anderen sind die Beschäftigten in AKWs auf Grund der Strahlenbelastung einem hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Dieses möchten die AKW-Betreiber bei der eigenen Belegschaft wohl vermeiden.

Laut Statistik der Bundesregierung waren im Jahr 2009 in den deutschen AKWs knapp 6000 festangestellte Mitarbeiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Die Zahl der Leiharbeitnehmer in diesem Bereich betrug hingegen über
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