Soeben wurde eine neue Info-Plattform freigeschaltet, die sich ausschließlich dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz widmet. Vor allem Arbeitnehmervertreter wie Betriebsräte aber auch die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten (Schwerbehindertenvertretung) erhalten hier viele aktuelle Informationen, Artikel aus Fachzeitschriften im Volltext, Seminar- und Literaturempfehlungen.

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Wer Interesse an besonders qualifizierten Weiterbildungen hat, sollte sich unbedingt
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Alarmsignal ROT sollte man meinen, wenn man den neuesten DAK-Gesundheitsbericht liest: Immer mehr junge Menschen leiden unter psychischen Belastungen, sind unzufrieden und werden krank.

Eine wichtige Ursache hierfür ist die unstete Arbeitswelt. In dieser haben es Berufseinsteiger immer schwerer. Stellenbefristungen sind inzwischen keine Ausnahme mehr, sondern stellen die Regel dar. Häufiger Jobwechsel, geringe Planbarkeit und oft schlechte Bezahlung tragen dazu bei, dass die psychischen Belastungen in der „Generation Y“ enorm zunehmen: 71% von ihnen finden
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Das Ziel: Die Zukunft der Arbeit soll familienfreundlicher werden. Diese Worte haben wir schon oft gehört, aber passiert auch etwas? Bei dem Thema sind vor allem Arbeitgeber gefragt. Denn die haben es in der Hand, positive Rahmenbedingungen und Regeln in ihren Unternehmen einzuführen. Nicht verwunderlich erscheint, dass in der breiten Masse letztlich immer noch die Gier nach Profit die Oberhand zu behalten scheint. Dadurch bleiben familienfreundliche Regelungen unweigerlich auf der Strecke. Denn beides verträgt sich nicht so recht. Darum ist es prima, wenn viele an dem Thema dranbleiben und es weiter voranbringen. Um die Erfahrungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu ihrer Arbeitszeit besser kennenzulernen, gibt es jetzt eine Online-Umfrage, an der
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von Thomas am 07.12.2010, 11:33 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Gesundheitsschutz

Ärzte und Pflegekräfte werden händeringend gesucht. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern! Ganz im Gegenteil: Der Trend wird sich noch verstärken. Von einer richtigen „Boombranche“ ist die Rede.

Experten sagen voraus, dass bereits in 10 Jahren fast 56.000 Ärzte sowie 140.000 Pflege- und andere nicht-ärztliche Fachkräfte in Deutschland fehlen werden; so berichtet die „Welt“. Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist groß und wird immer dramatischer. Werden hier nicht massiv neue Stellen geschaffen, droht ein Einbruch bei der medizinischen Versorgung: Die Patienten müssten
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von Thomas am 29.10.2010, 08:43 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Gestern wurde in Berlin der erste „Deutsche Männergesundheitsbericht“ vorgestellt. Das Ergebnis: Männer sind das vernachlässigte Geschlecht! Ihre Lebenserwartung liegt rund fünfeinhalb Jahre unter der von Frauen, ihre psychischen Erkrankungen bleiben oft unerkannt und ihre Selbstmordrate liegt deutlich höher als beim weiblichen Geschlecht.

Ein Grund für die unerkannten psychischen Erkrankungen liegt laut der Sozialwissenschaftlerin Anne Maria Möller-Leimkühler darin, dass Männer aus Angst vor einer Stigmatisierung keine Hilfe in Anspruch nehmen. Resultate sind dann oft Alkohol- und Drogenabhängigkeit sowie Gewaltausbrüche.

Auch die Arbeitswelt belastet die Männergesundheit. Dies liegt zum Teil daran, dass Männer häufiger
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von Peter am 19.10.2010, 16:44 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Früher machte man um eine Geburt kein großes Aufheben: Die hochschwangere werktätige Frau durfte auf dem Feld solange schuften, bis ihre Wehen einsetzten, anschließend erfolgte die Geburt unter schwierigsten hygienischen Bedingungen, dann einmal durchschnaufen und weiter ging’s. Entsprechend hoch waren die Todesraten bei Säuglingen und Müttern. Diese finsteren Zeiten sind längst vorbei. Der Schutz werdender Mütter vor und nach der Geburt wurde vor allem in den letzten 130 Jahren kontinuierlich ausgebaut. Nun steht eine weitere Verbesserung ins Haus: Das Europäische Parlament will den Mutterschutz in der Europäischen Union vereinheitlichen. Das Ziel lautet 20 Wochen bei vollem Lohnausgleich.

In Deutschland sind werdende (erwerbstätige) Mütter gesetzlich geschützt. Bereits 1878 wurde geregelt, dass für Fabrikarbeiterinnen
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von Ines am 18.10.2010, 10:40 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz, ifb intern

Die Treffen der ifb-Arbeitskreise Sucht im 2. Halbjahr stehen kurz bevor. Ein guter Anlass, Ihnen diese Institution einmal kurz vorzustellen. Zunächst: Was verbirgt sich hinter den Arbeitskreisen? Sucht am Arbeitsplatz ist ein äußerst wichtiges Thema, aber leider nach wie vor ein Tabu. In vielen Betrieben wird noch immer einfach weggeschaut, alles verharmlost und stillschweigend toleriert. Genau hier setzen unsere Arbeitskreise an. Sie wollen Mut machen, Suchtproblemen offen zu begegnen. Gemeinsam werden Konzepte entwickelt, um erkrankten Kollegen angemessene Hilfe zukommen zu lassen und ihre Arbeitsplätze zu sichern.

Die ifb-Arbeitskreise bestehen in erster Linie aus ehemaligen Teilnehmern der ifb-Seminare zum Thema Sucht. Aus einem Arbeitskreis sind mit der Zeit aufgrund des hohen Interesses zwei Gruppen geworden. Zweimal jährlich treffen sie sich
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von Thomas am 01.10.2010, 09:36 Uhr , Kategorie: Arbeitsmarkt, Gesundheitsschutz, Lohn und Gehalt, Tarifrecht, Wirtschaftskrise

Das Ende der Wirtschaftskrise macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar – sogar deutlicher und schneller als erwartet. So ist die Zahl der Arbeitslosen auf knapp über drei Millionen Menschen gesunken, was einer Arbeitslosenquote von 7,2 Prozent entspricht.

Dies erfreut natürlich auch den Chef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise. Sein Kommentar
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von Peter am 09.08.2010, 15:03 Uhr , Kategorie: Burn-out, Gesundheitsschutz

Stress im Arbeitsleben hat bestimmt jeder, der was auf sich hält. Denn hat man keinen, kommt möglicherweise der Chef bald auf dumme Gedanken. Von Stress dieser Art abgesehen, gibt es auch noch den echten Stress, den, der einen krank macht. Wie ist es bei Ihnen: Zweifeln Sie daran, ob sich Ihre Work-Life-Balance noch im Gleichgewicht befindet? Sind Sie unsicher, ob Ihre Leistungen im Betrieb angemessen gewürdigt werden und macht Sie das unzufrieden? Sind Sie vielleicht schon in der Stressfalle gefangen? Tja, wenn man das nur wüsste. Denn schließlich ist die eigene Wahrnehmung, wenn es um sich selbst geht, nicht immer der beste Ratgeber. Doch Abhilfe ist in Sicht: Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG bietet auf ihrer Webseite einen kostenlosen Stresstest an. Nach der Beantwortung von 20 recht einfachen Fragen bekommt man von einer Ampel angezeigt, wie hoch das eigene Stresslevel sein könnnte. Grün ist gut, zeigt die Ampel aber gelb oder rot könnte eine akute Gefährdung vorliegen, was letztlich zum Burnout-Syndrom führen kann. Wer ein solches Ergebnis erzielt, dem bietet die Webseite weitere Hinweise und Tipps vor allem für Präventionsmaßnahmen.

Ein Internet-Test ist natürlich nicht absolut zuverlässig, kann aber hilfreich für eine erste Einschätzung der Situation sein. Vorsicht: Ruft man die Seite auf, fängt unvermittelt eine Stimme zum Reden an, also nicht erschrecken und die Lautsprecher etwas leiser stellen.

Link zum Stresstest auf der VBG-Seite

Peter

Psychische Erkrankungen nehmen einen immer höheren Anteil der häufigsten Gründe von Arbeitsunfähigkeit ein. Nach aktuellen Daten waren die seelischen Leiden im Jahr 2009 bereits für knapp neun Prozent aller krankheitsbedingten Fehlzeiten ursächlich. Neue Erkenntnisse zu den Hintergründen der angehenden Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts wurden nun von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) getroffen. Eine Studie, an der 517 Beschäftigte aus drei Branchen teilnahmen, kam zu dem Ergebnis, dass ein eindeutiger Zusammenhang zwischen den Arbeitsbedingungen und aufgetretenen Depressionen besteht. Im Klartext heißt das: Je höher die objektive Arbeitsbelastung, desto häufiger traten Depressionen oder depressive Verstimmungen bei den Arbeitnehmern auf.

Dass Dauerstress krank macht, ist nun wirklich nicht besonders überraschend. Das kann man sich ja selbst denken. Oder schlimmstenfalls hat man es am eigenen Leib erfahren. Dennoch irgendwie erschreckend, wenn plötzlich ein wissenschaftlicher Nachweis auf dem Tisch liegt. Aber was tun? Die Bundesanstalt empfiehlt regelmäßige Mitarbeitergespräche. Viel wirkungsvoller dürfte sein,
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