Mobbing, Frust und schlechte Führung sind leider in vielen Betrieben Allgegenwärtig. In Spiegel Online ist ein spannender Bericht über den grausigen Arbeitsalltag einer Buchhalterin zu lesen. Der Horror im Büro begann damit, dass die bisherige Kollegin der Buchhalterin zu ihrer Chefin wurde.

Dabei heißt es laut einer McKinsey-Studie, dass Frauen die besseren Führungskräfte seien, weil sie einfühlsamer und verständnisvoller als Männer sind. Häufig reagieren aber gerade Frauen besonders heftig, damit sie ein hartes Durchgreifen beweisen können, so die Psychologin Regina Michalik. Weiter führt sie aus, dass Frauen Kritik von anderen Frauen oft persönlich nehmen. Einem Mann würden sie
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Überhitzte ICEs, Zugausfälle und massive Verspätungen verärgern Bahnkunden schon seit Langem – soweit nichts Neues. Was die Geschäftsleitung der Deutschen Bahn aber noch mehr beunruhigen sollte ist das Ergebnis einer konzerneigenen Umfrage. Diese hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der Bahn-Mitarbeiter tagtäglich völlig frustriert zur Arbeit kommen, so berichtet die Financial Times Deutschland.

Als Gründe für ihre Unzufriedenheit nennen die Befragten die bürokratischen Abläufe, die zentralistischen Strukturen, die rüden Umgangsformen, die fehlende Flexibilität und die mangelnde Entscheidungsfreiheit im Bahnkonzern. Auch
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von Thomas am 08.08.2011, 09:29 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Arbeitnehmer, die in ihrem Job permanent unterfordert sind, sich langweilen und nichts Wichtiges zu tun haben, leiden in ihrem Beruf.

Dass ein lauer Job, das Schönste sein kann, was einem in der Arbeitswelt passieren kann, ist ein weit verbreiteter Irrtum, erklärt der Fachautor Peter Werder im heute.de-Interview. Auf Dauer überfordert einen die Unterforderung. Im Ergebnis kann dies genauso schlimm sein wie Dauerstress. In Deutschland leiden ca. 15% der Arbeitnehmer an diesem Syndrom, das von Fachleuten „Boreout“ genannt wird. Das ist allerdings ein Tabuthema, denn wer im Job nicht gestresst ist, wird von der Gesellschaft als nicht
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von Peter am 25.07.2011, 16:53 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Sind Sie noch Normalschläfer oder schon Führungskraft? Wie bitte, was das eine mit dem anderen zu tun hat, wollen Sie wissen? Nichts, dachte ich bislang. Aber weit gefehlt. Das Institut für Demoskopie in Allensbach hatte scheinbar nichts besseres zu tun und befragte rund 500 Führungskräfte nach deren Schlafgewohnheiten. Und siehe da: Je wichtiger jemand zu sein scheint, umso weniger schläft er! Ergebnis: Der durchschnittliche deutsche Chef schläft pro Nacht im Schnitt sechs Stunden und 10 Minuten. Brauchen Sie mehr? Dann wird’s wohl nichts mit der Karriere! Denn „Normalschläfer“ haben
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von Peter am 12.07.2011, 10:40 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Innenraumarbeitsplätze wie zum Beispiel Büros verfügen, was die Gesundheitsbelastung angeht, an sich über die allerbesten Voraussetzungen: Hier wird nicht mit Gefahrstoffen hantiert und die Lärmbelastung ist normalerweise auch halbwegs erträglich. Klagen Beschäftigte an solchen Orten über Symptome wie brennende Augen, eine laufende Nase oder ständige Kopfschmerzen, kommt möglicherweise ein sog. Sick-Building-Syndrom als Ursache in Betracht.

Im Innenraum zu arbeiten kann viele Vorteile haben, Arbeitnehmer sind aber auch hier keinesfalls frei von gesundheitlichen Belastungen, ganz im Gegenteil!
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In den deutschen Atomkraftwerken (AKW) werden deutlich mehr Leiharbeitnehmer beschäftigt als in anderen Branchen, berichtet betriebsrat.de. Der Gründe hierfür liegen auf der Hand: Zum einen ist die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern für Arbeitgeber billiger, da sie bei der derzeitigen Gesetzeslage einfach den „equal-pay-Grundsatz“ umgehen können. Und zum anderen sind die Beschäftigten in AKWs auf Grund der Strahlenbelastung einem hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Dieses möchten die AKW-Betreiber bei der eigenen Belegschaft wohl vermeiden.

Laut Statistik der Bundesregierung waren im Jahr 2009 in den deutschen AKWs knapp 6000 festangestellte Mitarbeiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Die Zahl der Leiharbeitnehmer in diesem Bereich betrug hingegen über
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von Ines am 10.06.2011, 08:32 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Die Angst vor EHEC geht zur Zeit in Deutschland um – und wird auch von der Presse entsprechend geschürt. Aber ob viel „Panikmache“ oder nicht: Sachliche Informationen und Prävention sind nicht nur im Privaten sondern auch im Arbeitsalltag gefragt. Sowohl Arbeitgeber als auch Mitarbeiter sind zur Vorsorge aufgefordert, so Dr. Wolfgang Panter, Präsident des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW). Um sie damit nicht alleine zu lassen, gibt das VDBW jetzt Tipps, was besonders beachtet werden muss.

Wer sich nicht wohl fühlt und unsicher ist, sollte auf jeden Fall zunächst seinen Betriebsarzt aufsuchen. Nach dem Motto: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Aufgabe des Betriebsarztes in diesen Tagen ist es, über das Infektionsgeschehen zu informieren, verantwortliche Akteure und Beschäftigte im Betrieb sowie Kräfte in Küchen und Kantinen zu beraten, Aushänge zu erstellen, offizielle Empfehlungen im Betrieb umzusetzen und die epidemiologische Entwicklung zu beobachten.

Vorbeugen ist offensichtlich immer noch das höchste Prinzip! Der Verband rät Folgendes:
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Ist das Burn-out-Syndrom eine Modeerscheinung oder eine ernstzunehmende Krankheit? Zu dieser Frage nimmt der Ärztliche Direktor der Panorama-Fachkliniken Scheidegg, Dr. Christian Dogs in einem Interview Stellung. Seinem Eindruck nach täuschen immer mehr Patienten in Deutschland psychische Erkrankungen vor, um früher in Rente gehen, sich in wunderschön gelegenen Kliniken erholen oder unberechtigterweise Krankengeld kassieren zu können. Und beuten damit mit einer erschreckenden Selbstverständlichkeit das System aus. Besonders bei einem Krankheitsbild wie dem Burn-out-Syndrom gibt es viele Pseudo-Patienten, so Dogs.

Wie kann das sein?
„Früher waren psychische Erkrankungen stigmatisiert. Heute sind sie salonfähig und werden zu einer ernsthaften Belastung der Volkswirtschaft und der Krankenkassen“, sagt der Ärztliche Direktor. „Wir erkennen in der Klinik,
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Die Welt“ hat gestern eine Rangliste der 50 gefährlichsten Berufe veröffentlicht. Das zu erwartende Lebensalter und der Beruf stehen demnach in einem starken Zusammenhang: Lehrer oder Pfarrer haben eine deutlich höhere Lebenserwartung als zum Beispiel Gerüstbauer und Bergleute. Das Gefahrenpotential bei Letztgenannten ist deutlich höher als bei Ersteren. Von der Kanzel fällt man sich schließlich nicht so leicht…

Am gefährlichsten lebt „Mann“ allerdings als Hausmann: „Männer, die zu Hause bleiben, haben eine kürzere Lebenserwartung im Vergleich zu allen anderen Männern. Bei Hausfrauen ist es genau umgekehrt, sie leben im Durchschnitt länger als berufstätige Frauen“, sagt Marc Luy, Forschungsgruppenleiter am Institut für Demografie in Wien. Der Grund hierfür liegt nicht daran, dass Männer leichter von der Gardinenleiter fallen oder sich beim Gemüseschneiden schneller lebensgefährlich verletzen, sondern dass Männer,
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Im Arbeitsvertrag bestehen für beide Seiten Hauptpflichten: Der Arbeitnehmer erbringt die vereinbarte Arbeitsleistung zur rechten Zeit und am richtigen Ort und der Arbeitgeber zahlt das fällige Arbeitsentgelt.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche vertragliche Nebenpflichten, die zwar nicht ausdrücklich im Arbeitsvertrag stehen, aber durch den Grundsatz von „Treu und Glauben(§ 242 BGB) Anwendung finden. Grob vereinfachend gesagt bedeutet dieser Grundsatz nichts anderes als die sog. „Goldene Regel“: „Behandle andere immer so, wie du selbst behandelt werden willst“.

Erleidet nun ein Arbeitnehmer durch die Verrichtung seiner Arbeitstätigkeit Gesundheitsschäden, liegt es auf der Hand, dass er dafür von seinem Arbeitgeber Schadensersatz gezahlt bekommen möchte. So war das auch in einem Fall, den das Bundesarbeitsgericht vor zwei Wochen entschieden hat (BAG, 28.04.2011 – 8 AZR 769/09).

Der Arbeitgeber hatte seinen Arbeitnehmer zu Sanierungsarbeiten eingesetzt. Das Gewerbeaufsichtsamt ließ kurz darauf die Arbeiten einstellen, da asbesthaltiger Staub freigesetzt wurde. Der Arbeitnehmer verlangte nun Schadensersatz. Diesen gewährten ihm die Richter
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