von Peter am 09.07.2010, 12:32 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

So, liebe autoritär denkende und schroff auftretende Abteilungsleiter, Vorgesetzte und sonstige Führungskräfte. Da gibt es bestimmt etliche unter Euch, die schon von jeher der Meinung waren, dass sich das anvertraute Humankapital mit zackigem Ton und abweisendem Gehabe letzlich immer noch am besten steuern lässt. Da läuft der Laden dann wie von selbst, stimmts („Respekt, der Meier hat seine Leute vielleicht im Griff…“)? Diejenigen, die dagegen bisher zaghaft der Meinung waren, in solchen bürokriegsähnlichen Konstellationen könne eigentlich nicht besonders viel Gescheites herauskommen, dürfen sich nun durch das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Aberdeen bestätigt fühlen. Deren Ergebnis lautet: Rüpelhafter und ruppiger Umgang bei der Arbeit führt zu einer höheren Fehlerquote. Es muss ja nicht immer alles gleich
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von Peter am 08.07.2010, 10:58 Uhr , Kategorie: Burn-out, Gesundheitsschutz

Bislang dachte ich, man würde es dann letztlich schon irgendwie selbst merken, ob man burnout gefährdet ist oder nicht. Aber da ist wohl die Laienpsychologie mit mir durchgegangen. Möglicherweise merkt man es zwar, die Frage ist aber, ob man in einem solchen Fall dann persönlich noch irgendetwas vernünftig gestalten und für sich zum Positiven ändern kann. Nun ist ja eine Gefährdung immer erst eine Vorstufe. Wenn man als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin burnout gefährdet ist, so wird bestimmt vieles, das auf diesen Zustand hindeutet, im Bewusstsein aktiv ausgeblendet, die Wahrnehmung wird einem im Zweifel sicher nicht die richtigen Signale zuspielen. Und tut sie es doch, dann ist dieser Button „Ignorieren“ gleich wieder weggeklickt. Das ist wie mit den Anzeichen von Sucht: Da ist auch jeder davon überzeugt,
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von Thomas am 07.07.2010, 07:52 Uhr , Kategorie: Allgemein, Gesundheitsschutz

Mit der Parole „Mehr Netto vom Brutto“ ist die FDP letztes Jahr in den Wahlkampf gestartet. Wenn man heute in der Presse liest, wie die Arbeitnehmer nun ab dem 1. Januar des kommenden Jahres durch höhere Krankenkassenbeiträge belastet werden, klingt das nach weniger Nettogehalt.

So hat sich Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) mit der Koalition darauf geeinigt, dass der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 14,9% auf 15,5% steigen soll, um deren Milliardenloch zu stopfen. Hiervon werden die Arbeitgeber 7,3% und die Arbeitnehmer 8,2% tragen.

Das ist aber noch nicht alles: Zu dem steigenden Beitragssatz dürfen die Krankenkassen auch einen Zusatzbeitrag
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Was kann das nur bedeuten? Hat den jemand aus Versehen dort stehen lassen? Oder ist das vielleicht eine, nein, das kann doch nicht sein, oder? Ist das etwa eine ANSPIELUNG? Ich glaub, ich spinne.

Seien Sie sich sicher! Wenn am Morgen plötzlich so ein Ding vor Ihnen steht, kommentarlos, dann ist das definitiv mindestens eine Anspielung. Und zwar 100 Prozent darauf, dass Ihr Körpergeruch zwischenzeitlich aber dauerhaft ein von Dritten tolerierbares Level überschritten haben könnte. Manche Kollegen wissen sich dann nicht mehr anders zu helfen. Nur: Ist das eine gute Vorgehensweise?

Rüdiger Klepsch arbeitet als Managementberater in Hamburg und hat für Spiegel Online ein paar Tipps zusammengestellt, wie man sich richtig verhält, wenn der Kollege oder die Kollegin unerträglich nach Schweiß müffelt. Was gar nicht geht sind:
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von Peter am 26.03.2010, 13:33 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Der Nichtraucherschutz kommt gewaltig voran. Für Gaststätten gibt es nun fast überall mehr oder weniger strenge Regeln, die den Umgang reglementieren, in Bayern steht sogar ein Volksentscheid an, mit dem die Situation für Raucher nochmals verschärft werden könnte. Nicht viel anders stellt es sich in Betrieben und Unternehmen dar. Das Gesetz gibt vor, dass Arbeitgeber Beschäftigte vor Qualm schützen müssen. Und das Bundesarbeitsgericht hat vor gar nicht allzu langer Zeit entschieden, dass jedem Arbeitnehmer ein rauchfreier Arbeitsplatz zustehen muss, soweit dies die „Natur der Dienstleistung“ gestattet.

Was dürfen Raucher denn eigentlich noch? Welche Rechte haben sie im Betrieb? Werden Raucher mittlerweile sogar schon diskriminiert? Wahrlich keine leichten Zeiten für Tabakkonsumenten. Denn viele
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von Thomas am 29.01.2010, 09:19 Uhr , Kategorie: Allgemein, Gesundheitsschutz

Wie der Betriebrat Blog schon vor acht Tagen berichtete, kam es diesen Montag bei zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen zu Beitragserhöhungen. Mit der DAK (6,3 Millionen Versicherte) machte u.a. die drittgrößte deutsche Krankenkasse den Anfang und verlangt von ihren Versicherten ab Februar 8,- € pro Monat mehr Beitrag.

Statt einer gerechten Lastenverteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer – wie es in unserem sozialen System seit Jahrzehnten üblich ist, muss dieser Zusatzbeitrag allein von den Arbeitnehmern gezahlt werden. Dies zeugt nicht gerade von großer sozialer Kompetenz, zumal vor allem Geringverdiener von der Beitragserhöhung betroffen sind und so knapp 100,- € pro Jahr mehr an Gesundheitskosten berappen müssen. Was nutzt es da, dass die Arbeitnehmer in den unteren Einkommensgruppen durch das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ minimal entlastet werden. Dieser kleine Vorteil wird durch die Erhöhung der Krankenkassenkosten schnell aufgezehrt.

Die Politiker sind plötzlich sehr erstaunt was die gesetzlichen Krankenkassen da so machen: „Unsozial“ und „nicht akzeptabel
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Gestern haben die Medien verbreitet, dass über zehn Krankenkassen in Deutschland ab sofort Zusatzbeiträge von knapp 100,- € im Jahr von Ihren Versicherten erheben werden. Diese Belastung trifft natürlich in erster Linie einmal wieder die Arbeitnehmer!

Es ist ja nicht so, dass man sich seine Gesundheit nicht auch was kosten lassen sollte, denn sie ist mit das Wichtigste im Leben! Wie heißt es doch so schön: „Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, ein Kranker nur einen.“

Aber was im deutschen Gesundheitssystem abläuft ist einfach nur noch ärgerlich. Da zahlt man als Arbeitnehmer schon monatlich einen riesigen Batzen Krankenkassenbeitrag (Arbeitnehmeranteil: 7,9% vom Bruttolohn) sowie 10,- € für den Arztbesuch pro Quartal und nun
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Der Begriff des Kleinbetriebs legt schnell die Vermutung gewisser Unbedeutsamkeit nahe: Klein = irrelevant. Aber das ist falsch: Denn immerhin 38 Prozent aller Beschäftigten in diesem Land arbeiten in solchen Kleinbetrieben mit bis zu 50 Arbeitnehmern. Was dabei Sorgen macht: Die betriebliche Unfallquote liegt mit 32 Arbeitsunfällen auf 1.000 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer pro Jahr fast doppelt so hoch wie in größeren Unternehmen. Arbeitsschutz scheint in Kleinbetrieben aus unternehmerischer Sicht nicht die gleiche Priorität zu genießen, wie in Großbetrieben. Eine häufig dünne Personal- und Finanzdecke tun ihr übrigens.

Um den Arbeitsschutz in Kleinbetrieben zu verbessern, wurde nun in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin eine neue Broschüre herausgegeben. Diese erläutert an Hand von drei Modellbeispielen die Organisation des Arbeitsschutzes in Kleinbetrieben und erweist sich als sehr praxistauglich, da die Maßnahmen bereits in einer Vielzahl kleinerer Unternehmen erfolgreich umgesetzt wurden. Immerhin haben sich rund 250 Betriebe an der Erstellung der Broschüre beteiligt!

Peter

Broschüre als pdf-Datei herunterladen

Bildquelle: BAuA

von Peter am 09.12.2009, 13:57 Uhr , Kategorie: Gesundheitsschutz

Hat man einen Choleriker zum Chef, kann sich das tägliche Leben im Betrieb schnell zu einem fiesen Übel entwickeln, das das eigene Wohlbefinden und letztlich die Gesundheit massiv beeinträchtigen kann. Als ersten Schritt sollte man sich an den Betriebsrat wenden. Man könnte aber noch viel mehr tun. Focus Online sprach mit Karrierecoaches und Personalpsychologen: Im Artikel „Vulkane in der Chefetage“ werden viele typische Situationen geschildert und Lösungsvorschläge angeboten. Danach sind die Probleme zwar leider nicht weg, aber man erhält vielleicht einen Ansatzpunkt, der einem hilft und persönlich weiterbringt. Unser Lese-Tipp!

Peter

Jahr für Jahr veröffentlicht das wissenschaftliche Institut der AOK-Krankenkasse seinen sog. „Fehlzeiten“-Report. Dieser will umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft informieren. Da das Institut Zugriff auf die Daten von fast 10 Millionen AOK-Versicherten hat, kann man von einer hohen Genauigkeit dieser Analyse ausgehen. Der neueste Report, der nun Anfang November präsentiert wurde, stellt zentral fest, dass der Krankenstand im letzten Jahr erneut gestiegen ist: Im Schnitt war ein Arbeitnehmer dabei 17,0 Tage krankgeschrieben, im Jahr davor waren es durchschnittlich noch 16,3 Tage. Hauptgrund ist vor allem
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