Wir werden alle älter – und zwar ohne Ausnahme und ununterbrochen. Dies wirkt sich nicht nur auf unser Privatleben, sondern vor allem auch auf unseren Arbeitsalltag aus. Da immer weniger junge Arbeitnehmer auf den Arbeitsmarkt nachkommen, wandelt sich der Altersdurchschnitt in den deutschen Unternehmen erheblich. Der demografische Wandel macht eben auch nicht vor unseren Betrieben Halt. Neben der Geschäftsleitung sind hier vor allem auch die Betriebsräte gefragt. Denn: Wenn man erst einmal in die „Demografie-Falle“ getappt ist, ist es oft schon zu spät. Deswegen heißt es schon jetzt umdenken und aktiv gegensteuern.
Auf der Fachtagung: „Demografischer Wandel im Betrieb – Zukunft gemeinsam gestalten“ des ifb vom 26. Bis 28. Oktober in Düsseldorf bekommen Sie wertvolle Praxis-Informationen darüber
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Im November 2010 fanden bundesweit Wahlen zur Schwerbehindertenvertetung statt. Viele, die zum ersten Mal in dieses Amt gewählt wurden, hatten seitdem Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln. Deutlich leichter und einfacher macht man sich den Einstieg übrigens durch einen Seminarbesuch. Die Nachfrage nach Grundlagenschulungen für die Schwerbehindertenvertretung ist beim ifb-Institut derzeit besonders hoch. Für das Seminarjahr 2011 wurde deswegen soeben eine neue Auflage des Schulungsprogramms veröffentlicht. Alle Termine wurden aktualisiert und befinden sich auf dem neuesten Stand (April 2011). Derzeit werden 22 verschiedene Themen angeboten. Vom neuen SBV-Mitglied bis zum langjährigen Profi wurde an alle gedacht. Der Seminartipp für Einsteiger lautet:
“Schwerbehindertenvertretung Teil I“. Hier wird notwendiges Handwerkszeug vermittelt, das die Basis einer erfolgreichen Interessenvertretung der vierjährigen Amtszeit darstellt .
Und das sind die ganz neuen Themen für SBV’ler, die 2011 erstmals im ifb-Programm sind:
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Es gibt neue Richtlinien im Arbeitsschutz: Seit Januar 2011 ist die DGUV Vorschrift 2 in Kraft. Die Betreuung der Betriebe durch Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit wurde dabei völlig neu geregelt. Betriebsräte und Personalräte haben nun mehr Handlungsraum, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu stärken.
Bei der DGUV Vorschrift 2 handelt es sich um eine Unfallverhütungsvorschrift zum Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), die dessen Vorschriften konkretisiert. Die neue Vorschrift 2 löst ältere Richtlinien ab. Das ist neu: Die DGUV 2 vereinheitlicht bislang unterschiedliche Regelungen bei Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Die Regelbetreuung von Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten wird grundlegend reformiert und zukünftig stärker an den Bedingungen der einzelnen Betriebe ausgerichtet. Schließlich treten
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Nichts Neues im Konfliktfall: Arbeitgeber und Betriebsrat sind wie so oft unterschiedlicher Meinung. Worum es gerade geht? Das tut in diesem Fall mal nichts zur Sache. Beide Seiten beharren jedenfalls auf ihrer Position, beide fühlen sich im Recht. Richtig sicher wähnt sich dabei aber keiner. Na ja: Ist wie so oft auch eine undurchsichtige und schwammige rechtliche Materie, ganz schwer zu beurteilen. Was macht der Chef nun? Er greift als erstes in die Portokasse, dann zum Telefonhörer und gefühlte fünf Minuten später bekommt er von einem spezialisierten Rechtsanwalt eine präzise juristische Analyse mit eingebauter Verhandlungsstrategie. Der Betriebsrat ist konsterniert. Die Welt ist manchmal schlecht.
Beratung von kompetenter Seite ist etwas sehr Schönes, wenn man es sich denn leisten kann.
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Der Umgang mit Konflikten gehört zu den ureigensten Aufgaben eines jeden Betriebsrats. Bei innerbetrieblichen Auseinandersetzungen wurde die Rolle der Mitarbeitervertreter zuletzt immer wichtiger. Die Zahl der Konflikte nimmt kontinuierlich zu und das zieht weite Kreise: Mitarbeiter werden belastet, das Betriebsklima geschädigt, die Unternehmen kostet das alles sehr viel Geld!
Konflikte am Arbeitsplatz haben aber auch ihre guten Seiten. Thomas Hubert, Organisationspsychologe und Betriebsratsvorsitzender bei der ifb KG erläutert
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Der Mensch lügt etwa 200 Mal am Tag. Das behaupten Studien. Als Arbeitnehmer macht er da keine Ausnahme! Dadurch wird’s in der Arbeit nicht unbedingt einfacher, oder doch? Auch um Erkenntnisse dieser Art ging es in dem Vortrag über Wirtschaftsethik, den Claudia Eckstaller, Professorin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften FH München, auf einer ifb-Fachtagung für Betriebsräte in Berlin gehalten hat. Ist Wirtschaftsethik eine Frage der Ehre? Vor rund 150 Zuhörern referierte die Expertin darüber, wie sich Wirtschaftsethik geschichtlich entwickelt hat, wie sich das Arbeitsleben und dabei die Unternehmenskulturen im Laufe der Zeit gewandelt haben, dies insbesondere durch die neuen und schnellen technischen Entwicklungen.
Bereits zum zweiten Mal
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Urlaub, Krankheit, Mutterschutz oder eigene Kündigung? Es gibt viele Gründe, warum ein ordentliches Betriebsratsmitglied vorübergehend ausfallen oder gleich ganz ausscheiden kann. Die Rechtslage ist dann klar: Bei endgültigem Ausscheiden eines BR-Mitglieds rückt ein Ersatzmitglied nach, ansonsten lädt der Vorsitzende den Vertreter für den Zeitraum der Verhinderung des festen Mitglieds. Letzteres kommt sehr häufig vor!
Und dann? Steht man als Ersatzmitglied da und soll die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen ganz schnell und natürlich möglichst kompetent vertreten. Keine
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Ja wie denn sonst, mag sich da mancher fragen. Besser ohne PC vielleicht? Tja, leicht gesagt, wenn man als Arbeitnehmer den Umgang mit EDV gewohnt ist und dazu regelmäßig moderne Kisten vor die Nase gestellt bekommt. Und zwar ohne dass man großartig darum bitten müsste! Im Betriebsratsalltag ist das manchmal leider anders. Mitarbeiter, die auf Grund ihres Jobs wenig oder gar keine Erfahrung mit Computern haben, werden in die Mitarbeitervertretung gewählt, erhalten dort einen bestimmten Aufgabenbereich und sollen dann plötzlich alleine mit dem Betriebsrats-PC hantieren. Wenn sie denn überhaupt einen erhalten haben, manche Arbeitgeber lassen sich da schon sehr bitten bzw. weigern sich schlichtweg, einen zur Verfügung zu stellen (für Informationen zum generellen Anspruch des Betriebsrats auf einen PC bitte hier klicken – pdf-Datei 150 KB).
Wolfgang Hanke, IT-Experte und langjähriger PC-Trainer für Betriebsräte kennt diese Situation bestens: “Heute ist es ganz normal, dass Mitarbeiter und Betriebsräte einen Computer auf den Schreibtisch gestellt bekommen. Einweisung? Fehlanzeige!
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Wer etwas zu sagen hat, der sollte das im Zweifel selbstbewusst tun, er sollte seine Meinung klar ausdrücken und sich keinesfalls leicht unterkriegen lassen. Schön wär’s, oder? Dennoch: Betriebsräte vertreten die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen. Und dazu brauchen sie unbedingt rechtliches Wissen: Denn wer das Gesetz nicht kennt, weiß nicht, was geht, was eventuell geht und was gar nicht geht. Nur: Das reicht leider schon lange nicht mehr! Denn über dieses Wissen verfügen die anderen schon längst. Die “anderen”, das sind Arbeitgeber, Abteilungsleiter, also diejenigen Personen, die in den Betriebsrat-Arbeitgeber-Gesprächen auf der anderen Seite sitzen. Was braucht man deswegen? Richtig, die Fähigkeit, Wissen gut und geschickt zu kommunizieren. Die Fähigkeit, Verhandlungen strategisch und erfolgreich zu führen. Die Fähigkeit, Konflike konstruktiv anzugehen und im Idealfall auch aufzulösen!
Nur wenigen Menschen wird dies allles in die Wiege gelegt. Der ganz große Rest eignet es sich an: mal mühsam, mal weniger mühsam, aber immer mit Hilfe von Coachs, Trainern und Beratern. Und genau das ist der Grund,
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Soeben wurde eine neue Info-Plattform freigeschaltet, die sich ausschließlich dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz widmet. Vor allem Arbeitnehmervertreter wie Betriebsräte aber auch die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten (Schwerbehindertenvertretung) erhalten hier viele aktuelle Informationen, Artikel aus Fachzeitschriften im Volltext, Seminar- und Literaturempfehlungen.
Wer Interesse an besonders qualifizierten Weiterbildungen hat, sollte sich unbedingt
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