von Peter am 10.03.2011, 11:38 Uhr , Kategorie: ifb intern, Seminare

Ja wie denn sonst, mag sich da mancher fragen. Besser ohne PC vielleicht? Tja, leicht gesagt, wenn man als Arbeitnehmer den Umgang mit EDV gewohnt ist und dazu regelmäßig moderne Kisten vor die Nase gestellt bekommt. Und zwar ohne dass man großartig darum bitten müsste! Im Betriebsratsalltag ist das manchmal leider anders. Mitarbeiter, die auf Grund ihres Jobs wenig oder gar keine Erfahrung mit Computern haben, werden in die Mitarbeitervertretung gewählt, erhalten dort einen bestimmten Aufgabenbereich und sollen dann plötzlich alleine mit dem Betriebsrats-PC hantieren. Wenn sie denn überhaupt einen erhalten haben, manche Arbeitgeber lassen sich da schon sehr bitten bzw. weigern sich schlichtweg, einen zur Verfügung zu stellen (für Informationen zum generellen Anspruch des Betriebsrats auf einen PC bitte hier klicken – pdf-Datei 150 KB).

Wolfgang Hanke, IT-Experte und langjähriger PC-Trainer für Betriebsräte kennt diese Situation bestens: „Heute ist es ganz normal, dass Mitarbeiter und Betriebsräte einen Computer auf den Schreibtisch gestellt bekommen. Einweisung? Fehlanzeige!
mehr »

Wer etwas zu sagen hat, der sollte das im Zweifel selbstbewusst tun, er sollte seine Meinung klar ausdrücken und sich keinesfalls leicht unterkriegen lassen. Schön wär’s, oder? Dennoch: Betriebsräte vertreten die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen. Und dazu brauchen sie unbedingt rechtliches Wissen: Denn wer das Gesetz nicht kennt, weiß nicht, was geht, was eventuell geht und was gar nicht geht. Nur: Das reicht leider schon lange nicht mehr! Denn über dieses Wissen verfügen die anderen schon längst. Die „anderen“, das sind Arbeitgeber, Abteilungsleiter, also diejenigen Personen, die in den Betriebsrat-Arbeitgeber-Gesprächen auf der anderen Seite sitzen. Was braucht man deswegen? Richtig, die Fähigkeit, Wissen gut und geschickt zu kommunizieren. Die Fähigkeit, Verhandlungen strategisch und erfolgreich zu führen. Die Fähigkeit, Konflike konstruktiv anzugehen und im Idealfall auch aufzulösen!

Nur wenigen Menschen wird dies allles in die Wiege gelegt. Der ganz große Rest eignet es sich an: mal mühsam, mal weniger mühsam, aber immer mit Hilfe von Coachs, Trainern und Beratern. Und genau das ist der Grund,
mehr »

Soeben wurde eine neue Info-Plattform freigeschaltet, die sich ausschließlich dem Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz widmet. Vor allem Arbeitnehmervertreter wie Betriebsräte aber auch die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten (Schwerbehindertenvertretung) erhalten hier viele aktuelle Informationen, Artikel aus Fachzeitschriften im Volltext, Seminar- und Literaturempfehlungen.

Link zum Portal

Wer Interesse an besonders qualifizierten Weiterbildungen hat, sollte sich unbedingt
mehr »

von Peter am 18.02.2011, 16:25 Uhr , Kategorie: Aufsichtsrat, ifb intern, Seminare

Aufsichtsräte werden zukünftig noch stärker in die Pflicht genommen. Die Neufassung des Corporate Governance Index spricht sich klar für die Professionalisierung und Weiterbildung von Aufsichtsratsmitgliedern aus. Und damit sind natürlich auch die Arbeitnehmervertreter gemeint! Aber wenn es nur das wäre: Recht, Bilanzpolitik, Risikomanagement oder Verhandlungsführung – überall warten die Herausforderungen. Diese können nur mit entsprechendem Know-how gemeistert werden. Es geht um eine effektive Kontrolle des Vorstands! Darauf kommt es letztlich immer an.

Weiterbildung leicht gemacht: Das ifb Institut zur Fortbildung von Betriebsräten hat auch mit Schulungsbedürfnissen von Aufsichtsräten eine umfangreiche und langjährige Erfahrung. Juristin Sonja Saffer ist beim ifb-Institut als
mehr »

Alarmsignal ROT sollte man meinen, wenn man den neuesten DAK-Gesundheitsbericht liest: Immer mehr junge Menschen leiden unter psychischen Belastungen, sind unzufrieden und werden krank.

Eine wichtige Ursache hierfür ist die unstete Arbeitswelt. In dieser haben es Berufseinsteiger immer schwerer. Stellenbefristungen sind inzwischen keine Ausnahme mehr, sondern stellen die Regel dar. Häufiger Jobwechsel, geringe Planbarkeit und oft schlechte Bezahlung tragen dazu bei, dass die psychischen Belastungen in der „Generation Y“ enorm zunehmen: 71% von ihnen finden
mehr »

Pünktlich zu Jahresbeginn haben viele BR-Gremien damit begonnen, ihre Fortbildungspläne für 2011 aufzustellen. Neugewählte Betriebsratsmitglieder, die im Wahljahr 2010 ein Einführungsseminar zu den Grundlagen im Betriebsverfassungsrecht besuchten, werden im laufenden Jahr ihr Basiswissen aufstocken. Seminarthemen wie Betriebsverfassungsgesetz Teil II und Teil III, aber auch Schulungen zum individuellen Arbeitsrecht, auf denen auch das für Betriebsräte sehr wichtige Thema Kündigungsrecht erklärt wird, stehen jetzt im Mittelpunkt des Interesses. Bei vielen Veranstaltern laufen im Januar die Telefone heiß. So auch beim ifb, dem Institut zur Fortbildung von Betriebsräten, das Deutschlands größte Seminarauswahl für Betriebsräte anbietet. Institutsleiter Hans Schneider erklärt: „Im Betriebsrat wird es nie langweilig. Kein
mehr »

von Peter am 14.12.2010, 13:36 Uhr , Kategorie: Frauen im Beruf, ifb intern, Seminare

Wie bitte? Wer soll funktionieren? Na, die Rede ist vom Mann! Weiß jemand, wie der Mann funktioniert. Interessante Fragestellung, nur: Männeranalyse war definitiv nicht das Thema beim diesjährigen „Tag der Betriebsrätin„! Das ifb Institut zur Fortbildung von Betriebsräten veranstaltete diese Fachtagung nun schon zum sechsten Mal. Vom 1. bis 3. Dezember 2010 trafen sich in Dresden 135 Betriebsrätinnen, neun Referentinnen, sieben ifb’lerinnen und zwei Quotenmänner (also einer pro angefangene Hundert Frauen). Interessant: Das Thema der Fachtagung müsste eigentlich „Treue“ lauten, denn es ist schon erstaunlich, wie viele Kolleginnen aus dem diesjährigen Besucherkreis dieser Veranstaltungsreihe seit vielen Jahren die Treue halten.

ifb-Planerin Alexandra Lange antwortet auf die Frage, was denn das Besondere am „Tag der Betriebsrätin“ sei: „Ganz klar: Das Besondere ist die  familiäre Atmosphäre. Wo gibt’s denn sowas heute noch im Seminarbetrieb? Viele unserer Besucherinnen sind von Anfang an dabei, so dass es bei der Begrüßung ein überwältigendes Hallo gibt. Toll ist auch, dass neu dazugestoßene Teilnehmerinnen wie selbstverständlich integriert werden.“ Kollegin Caroline Voigt, ebenfalls aus der ifb-Planung, ergänzt:
mehr »

Die Gründung des Wirtschaftsausschusses wurde gut über die Bühne gebracht, nun kann die Arbeit endlich beginnen. Wenn man nur wüsste, wie es jetzt weiter geht. Über die Rechte die man hat, darüber steht ja im Gesetz so einiges. Nur: Wenn jetzt ein handfestes Problem auf den Betrieb zusteuert, dann wird es ernst. Stellenstreichungen sind im Gespräch? Und schon ist der Wirtschaftsausschuss mittendrin. Sie wissen zwar, dass Sie Informationsrechte besitzen und machen diese im Idealfall auch geltend. Nur: Was kommt danach? Und gesetzt den Fall: Sind Sie sicher, dass Sie zum Beispiel eine Alternative zu Sanierungsmaßnahmen oder Umstrukturierungen aufzeigen könnten?

Der Wirtschaftsausschuss muss wirtschaftliche Alarmsignale
mehr »

Spannende Workshops, hochinteressante Gastvorträge, ein vielfältiges Rahmenprogramm und über 100 zufriedene Teilnehmer: Das war die ifb-Fachtagung „Betriebsrat 2010 – Erfolgreich in die neue Amtszeit.“

Die dreitätige Tagung im neuen Scandic Hotel in Berlin-Mitte wurde mit einem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Klaus Armbrüster eröffnet. Der Richter am Bundesarbeitsgericht a.D. zeigte in eindrucksvoller Weise auf, wie das deutsche Arbeitsrecht durch Europa mehr und mehr verändert wird und welche Chancen und Möglichkeiten sich für Betriebsräte bieten.

Gastvortrag Prof. Dr. Armbrüster

Die arbeits- und sozialpolitischen Pläne der Bundesregierung schilderte am zweiten Tag der arbeitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Max Straubinger. Dabei ging
mehr »

Ende November 2010 endet der gesetzlich vorgegebene Zeitraum für die bundesweit und turnusmäßig stattfindenden Wahlen zur  Schwerbehindertenvertetung. Zeitgleich ist das neue Seminarprogramm des ifb-Instituts für das Seminarjahr 2011 erschienen: 22 Themen befinden sich dabei im Angebot. Vom neuen SBV-Mitglied bis zum langjährigen Profi wurde an alle gedacht. Das ist unsere Empfehlung für Einsteiger: „Schwerbehindertenvertretung Teil I„. Hier wird das notwendige Handwerkszeug vermittelt, welches die Basis einer erfolgreichen Interessenvertretung dieser vierjährigen Amtszeit darstellt .

Und das sind die ganz neuen Themen für SBV’ler, die erstmals im Programm des ifb sind:
mehr »

  1. Seiten:
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7