Seit 18 Jahren arbeitet Klaus Karmacher (Name geändert) in der Produktion eines westdeutschen Automobilzulieferers. Das Bedienen von Maschinen, der Umgang mit schwerem Gerät war seine tägliche Routineaufgabe. Körperlich sehr anstrengende Arbeit! Fast schon ein Wunder, dass es so lange dauerte, bis im Jahr 2008 sein Rücken massive Beschwerden machte. Der nachfolgende Bandscheibenvorfall führte zu einer längeren Arbeitsunfähigkeit. Es brauchte ein halbes Jahr, bis Karmacher soweit schmerzfrei war, dass er wieder arbeiten konnte. In diesen Monaten machte er sich mehr und mehr Sorgen. Nicht nur um seinen kranken Rücken, auch darum, wie wohl die Rückkehr in den Betrieb sein würde. Er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass er weiter so arbeiten würde wie bisher. Nur: wie sonst? Auch vor Kündigung hatte er Angst. Bis er eines Tages einen  Brief seines Arbeitgebers erhielt, in dem ihm dieser anbot, ein „BEM„, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen. Das hörte sich nicht schlecht an, aber gehört hatte er von „BEM“ so gut wie noch nie etwas. Zumindest wusste er überhaupt nicht, was da auf ihn zukommen würde.

Im Jahr 2004 führte der Gesetzgeber über das Sozialgesetzbuch SGB IX das Betriebliche Eingliederungsmanagement ein. Es soll dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen und zugleich den Folgen des demografischen Wandels wirksam begegnen. Wichtig zu wissen:
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von Peter am 24.01.2013, 15:07 Uhr , Kategorie: Betriebsrat, ifb intern, Seminare

Wenn es um Weiterbildung und praxisnahe Wissensvermittlung geht, entscheiden sich viele Betriebsräte für einen Seminarbesuch. Die Auswahl ist groß: Schulungen gibt es für so ziemlich jede Situation im Betriebsrat. Für Anfänger, Fortgeschrittene aber auch für Profis. Inhaltlich geht es häufig um die Grundlagen im Arbeitsrecht und im Betriebsverfassungsrecht, um rechtliche Spezialthemen aber auch um Rhetorik, Gesundheitsschutz, Datenschutz, Demografischer Wandel und vieles mehr.

Das ifb Institut zur Fortbildung von Betriebsräten ist einer der wichtigsten Anbieter in diesem Bereich. Heuer kann es sein 25 jähriges Firmenjubiläum feiern. Aus diesem Grund will das ifb von Betriebsräten wissen: Haben Seminare Ihre Betriebsratsarbeit verändert? Konnten Sie das auf einem Seminar erlernte Wissen später für eine wichtige Sache im Betrieb einsetzen? Welche Geschichte haben Sie auf Lager? Erzählen Sie sie uns! Wenden Sie sich bitte per Mail bis spätestens 5. Februar 2013 an die Redaktion des Betriebsrat Blogs. Alles weitere erfahren Sie dann von uns persönlich!

Mail an die Redaktion

 Bildquelle: @ Nikada – iStockphoto

„Das müssen Sie uns schon glauben, liebe Kollegen! Die Maßnahmen der Geschäftsleitung sind absolut alternativlos, denn wir müssen sparen, sparen, sparen. Unsere Zahlen sind schlechter als im Vorjahr. Das müssten Sie doch wissen, wenn Sie die letzte Bilanz gelesen und verstanden haben!

Tja, klare Ansage. Da dürfte der ein oder andere schon schlucken. Aber frech ist das auch! Ganz beliebt erscheint folgender Trick: Möchte man jemand argumentativ kaltstellen, dann behauptet man etwas, von dem man weiß, dass der andere es nicht oder kaum nachprüfen kann. Entweder weil es schlicht und einfach nicht überprüfbar ist oder weil es zwar an sich überprüfbar wäre, dies aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht passieren wird, mangels Sachkenntnis oder fehlendem Verständnis beim Gegenüber. Kann man in vielen Besprechungen beobachten…

Das richtige Lesen einer Bilanz, das umfassende Verständnis des Jahresabschlusses, die korrekte Berechnung und Interpretation von Unternehmens-Kennziffern – das ist ohne Studium nicht machbar, oder? „Na ja, das wäre sicher das Beste. Aber für meine Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss kann ich doch nun wirklich nicht einfach noch ein Studium nachlegen. Wie soll denn das gehen?“ Diese Aussage stammt von Roland Egertz, Betriebsrat und Mitglied im Wirtschaftsausschuss (WA) bei den Stadtwerken Augsburg. Der Betriebsrat Blog traf ihn
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Sie können es nicht lassen! Nachdem im Jahr 2008 die Firma Lidl wegen illegaler Mitarbeiterüberwachung in den Schlagzeilen war, gerät nun Konkurrent Aldi Süd in unangenehm gleißendes Rampenlicht. Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL besitzt ausführliche Informationen eines Detektivs, der mehrere Jahre für Aldi Süd gearbeitet hat. Dieser erhielt die Anweisung, Mitarbeiter des Unternehmens gezielt zu überwachen.

So soll er über den Spinden der Beschäftigten in der Umkleidekabine mobile Mini-Spionkameras zur Bespitzelung installiert haben. Private „Auffälligkeiten“ sollten ebenso mitgeteilt werden wie berufliche: wenn jemand zu langsam arbeitete war dies zu melden, Mitarbeiter, die ein Verhältnis miteinander hatten,
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Im Februar kam das ifb (Institut zur Fortbildung von Betriebsräten) mit einem ganz speziellen Angebot heraus, das vor allem den vielen Mitgliedern in Wirtschaftsausschüssen etwas Neues bieten sollte: Eine Fachtagung im großen Stil, ausschließlich für WA’ler. Das gab es so noch nicht. Die Resonanz war groß, Interessenten der Veranstaltung, die im November 2012 stattfinden wird, landeten angesichts zügig ausgebuchter Plätze schnell auf der Warteliste.

Nun legt das ifb nach: Im Januar 2013 wird die Veranstaltung wiederholt, gleiche Inhalte, gleiche Referenten. Eine große Chance für diejenigen, die bislang noch keinen Platz ergattern konnten, aber gerne mit dabei sein möchten, wenn sich rund 100 gleichgesinnte Wirtschaftsausschussmitglieder zum konstruktiven Austausch und zur regen Diskussion in Dresden treffen werden.
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Der Tag der Schwerbehindertenvertretung 2012 kommt näher. Wobei es eigentlich heissen müsste: Die Tage der Schwerbehindertenvertretung, Mehrzahl also, denn die Fachtagung wird aufgrund der hohen Nachfrage im Mai zwei mal hintereinander angeboten. Juristin Conny Huber, die die Veranstaltung leitet, erklärte vor einiger Zeit im Betriebsrat Blog, das Besondere am Tag der SBV seien die speziellen Angebote für die wesentlichen Knackpunkte in der Arbeit als Schwerbehindertenvertretung.

Für den Tag der Schwerbehindertenvertretung, der vom 2. bis 4. Mai 2012 in Berlin statt findet, ist
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Es ist ein kniffliger Spagat, den Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat oft zu erfüllen haben: Einerseits gilt es, die Interessen der Beschäftigten gut zu vertreten, anderseits will auch die Mitverantwortung bei der Unternehmensführung gemeistert sein. Das ist nicht selten schwierig und nervenaufreibend. Im „Kontrollorgan Aufsichtsrat“ werden strategische Weichen gestellt, Verkäufe von Unternehmensteilen eingeleitet und ähnlich bedeutende Grundsatzentscheidungen getroffen. Nun sind in den letzten Jahren die Anforderungen an die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat gestiegen. Diverse neue Gesetze wurden erlassen, Vorstände mussten gehen, Schadensersatzklagen gegen Aufsichtsräte häufen sich.

Aber was genau hat sich geändert? Welche Aufgaben sind neu dazugekommen? Und was sagt die aktuelle Rechtsprechung dazu?
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Im Herbst 2012 ist es soweit: Das ifb (Institut zur Fortbildung von Betriebsräten) veranstaltet die erste große Fachtagung, die sich speziell an Mitglieder im Wirtschaftsausschuss (WA) richtet. Nicht im Dunkeln tappen, aktiv sein und dabei erfolgreich: Das Motto der Veranstaltung gibt die Richtung vor. Was sich viele immer wieder fragen:Wie kann man im Wirtschaftsausschuss wirklich etwas bewegen?“ Auf diese Frage soll es klare Antworten geben. Für etliche Teilnehmer, die schon mal beim ifb waren, werden die Referenten der Fachtagung keine Unbekannten sein: Mit Wolfgang Hobmaier,
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Vor zwei Jahren trafen sich rund 100 Jugend- und Auszubildenenvertreter, um an der JAV-Arena, der ersten Fachtagung für die sog. JAV’is im Betrieb teilzunehmen. Warum der Name Arena? Caroline Voigt arbeitet als Juristin und Seminarplanerin beim Schulungsveranstalter ifb (Institut zur Fortbildung von Betriebsräten). Sie lacht: „Das hatte was mit der Location der Veranstaltung zu tun. Wir wollten den JAVis nicht nur spannende Weiterbildung anbieten, sondern auch einen etwas cooleren Ort als sonst üblich. Und den fanden wir damals 2010 mit der EspritArena in Düsseldorf, in einem Hotel das einen Teil des Stadions bildet, wo auch Fortuna Düsseldorf spielt. Kann man sich gar recht vorstellen, wie das baulich ist, das muss man selbst mal gesehen haben. Von den Seminarräumen aus hat man direkten Zugang auf die Tribüne des Stadions. Das war eine ganz tolle und ungewöhnliche Atmosphäre, die viel zum positiven Eindruck der Veranstaltung beigetragen hat.“

Bald ist Anpfiff für die JAV-Arena 2012! Was den Ort angeht, will der Veranstalter ifb mit neuer Taktik punkten. „Heuer findet die
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Das wär‘ was: Endlich mal nicht alleine stehen! Viele Schwerbehindertenvertreter (SBV) kennen das: Sie üben im Betrieb ihr Amt aus und sind dabei völlig auf sich allein gestellt. Nicht wie der Kollege aus dem Betriebsrat. Der ist fast immer Teil eines mehrköpfigen Teams, eines Gremiums. Da kann man sich beraten, Meinungen austauschen, Strategien entwickeln. Und neben den schwierigen Themen, die es oft zu besprechen gibt, auch immer mal wieder lachen, scherzen und sich gegenseitig Bestätigung und damit Motivation abholen. Davon können Schwerbehindertenvertreter meist nur träumen!

Juristin Conny Huber (Foto) kennt diese Situation genau. Seit sechs Jahren betreut sie beim Seminarveranstalter ifb den Fachbereich „Schwerbehindertenvertretung“. Sie erklärt: „Die SBV ist im Normalfall im Betrieb auf sich allein gestellt.  Einige sind zwar auch noch im Betriebsrat tätig. Wenn sie aber die Tür zu machen, um sich ihrer SBV-Arbeit zu widmen, sind sie allein. Das sind schon echte Einzelkämpfer! Da bleibt ein Austausch mit Menschen, die in derselben Situation sind, die Ausnahme.“ Nun hat der Gesetzgeber den Schwerbehindertenvertretern einen rechtlichen Anspruch auf Weiterbildung gegeben. Conny Huber hat schon viele solcher SBV-Schulungen veranstaltet: „Hier trifft ein SBV’ler nicht nur auf Referenten, die wissen, wo ihn der Schuh drückt und die ihm Wege aufzeigen, wie er seine Aufgaben im Betrieb erfüllen kann. Er trifft auch auf Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betrieben, mit denen er sich intensiv austauschen kann.“

Zum Highlight im Weiterbildungsbereich ist mittlerweile eine Fachtagung geworden, die der Schulungsveranstalter ifb ins Leben gerufen hat: Der Tag der Schwerbehindertenvertretung. Als dieser 2010 in Hamburg zum ersten Mal stattfand, rieben sich viele vor Ort erstaunt die Augen:
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