<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Betriebsrat Blog &#187; Wirtschaftskrise</title>
	<atom:link href="http://blog.betriebsrat.de/category/wirtschaftskrise/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.betriebsrat.de</link>
	<description>ifb - Institut zur Fortbildung von Betriebsräten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 08:29:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Abgehängt: Jüngere Menschen haben nur wenig vom Aufschwung</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/abgehangt-jungere-menschen-haben-nur-wenig-vom-aufschwung/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/abgehangt-jungere-menschen-haben-nur-wenig-vom-aufschwung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 12:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Leiharbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschwung]]></category>
		<category><![CDATA[Befristung]]></category>
		<category><![CDATA[Detlef Wetzel]]></category>
		<category><![CDATA[IG Metall]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[TNS Infratest]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=3721</guid>
		<description><![CDATA[Hurra, der Aufschwung ist da! Überall kriegt man das gerade um die Ohren gehauen, so dass einem schon ganz schwindlig wird. Die deutsche Wirtschaft boomt und brummt also wie verrückt und die Medien überschlagen sich vor Begeisterung. Aber nicht alles ist so toll: Mal abgesehen davon, dass es bei etwas zurückhaltender Betrachtung gar nicht so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hurra, der Aufschwung ist da!</strong> Überall kriegt man das gerade um die Ohren gehauen, so dass einem schon ganz schwindlig wird. Die deutsche Wirtschaft boomt und brummt also wie verrückt und die Medien <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur-wirtschaft-bejubelt-aufschwung_aid_564640.html" target="_blank">überschlagen sich</a> vor Begeisterung. Aber nicht alles ist so toll: Mal abgesehen davon, dass es bei etwas zurückhaltender Betrachtung gar nicht so wunderlich erscheint, dass die wirtschaftliche Leistung jetzt gerade stärker als üblich <strong>steigt</strong>, schließlich ist sie wegen der globalen Wirtschaftskrise vorher auch stärker als sonst <strong>gesunken </strong>(&#8220;<a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=6499#h02" target="_blank">Jo-Jo&#8221;-Effekt</a>&#8220;).  Und scheinbar kommt dieser &#8220;<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wirtschaftswachstum-bruederle-und-der-xl-aufschwung;2677615" target="_blank">XL-Aufschwung</a>&#8220;, wenn überhaupt, vor allem bei älteren Arbeitnehmern an. <strong>An jüngeren gehe er glatt vorbei</strong>, so die IG Metall. Dies sei das Ergebnis einer Studie von TNS Infratest, die von der Gewerkschaft in Auftrag gegeben wurde. Das Institut sollte erforschen, welche Entwicklungen die berufliche Situation jüngerer Menschen aktuell bestimmen. Die Umfrage fand vor wenigen Wochen im September statt. Das Ergebnis ist ziemlich <strong>ernüchternd</strong>: Je jünger, desto <span id="more-3721"></span>prekärer, so kann man es zusammenfassen.</p>
<p><strong>Detlef Wetzel</strong>, zweiter Vorsitzender der IG Metall, interpretiert das so: &#8220;<strong>Die Jungen werden abgehängt und im Erwerbsleben an den Rand gedrängt.</strong>&#8221; Schuld seien die starke <strong>Zunahme sog. prekärer Arbeitsverhältnisse</strong> wie Leiharbeit, Befristung und Praktika. <strong>Erschreckend</strong>: Mehr als ein Viertel der Befragten war im bisherigen Berufsleben ausschließlich befristet beschäftigt. Ein Fünftel arbeite in Teilzeit, würde aber gerne in Vollzeit beschäftigt sein. Und: Wer zu Berufsbeginn mit Leiharbeit startet, hat kaum eine Chance auf eine spätere Festanstellung. <strong>Die negativen Folgen einer solchen Beschäftigungspolitik trägt letztlich auch die Gesellschaft</strong>: Wer prekär beschäftigt bleibt, dem fehlt die langfristige Sicherheit, seine Zukunft zu planen, etwa eine Familie zu gründen oder Altersvorsorge zu betreiben. Dies sei ein Trend, der sich zunehmend verstärke. <strong>Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft</strong> sei <strong>gefährdet</strong>, so Wetzel.</p>
<p><a href="http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/studie-zur-beruflichen-situation-der-jungen-generation-2010-5721.htm" target="_blank">Meldung der IG Metall mit Wetzel-Video und direktem Link zur Infratest-Studie</a></p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/abgehangt-jungere-menschen-haben-nur-wenig-vom-aufschwung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alles wird gut</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/lohn-und-gehalt/alles-wird-gut/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/lohn-und-gehalt/alles-wird-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 07:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn und Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesagentur für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialversicherungskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Steigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Tarif]]></category>
		<category><![CDATA[Zuzahlung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=3446</guid>
		<description><![CDATA[Das Ende der Wirtschaftskrise macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar – sogar deutlicher und schneller als erwartet. So ist die Zahl der Arbeitslosen auf knapp über drei Millionen Menschen gesunken, was einer Arbeitslosenquote von 7,2 Prozent entspricht. Dies erfreut natürlich auch den Chef der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise. Sein Kommentar zu den guten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ende der Wirtschaftskrise macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar – sogar <strong>deutlicher und schneller als erwartet.</strong> So ist die Zahl der Arbeitslosen auf knapp über drei Millionen Menschen <a href="http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201009.pdf" target="_blank">gesunken</a>, was einer Arbeitslosenquote von 7,2 Prozent entspricht.</p>
<p>Dies erfreut natürlich auch den Chef der Bundesagentur für Arbeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank-J%C3%BCrgen_Weise" target="_blank">Frank-Jürgen Weise</a>. Sein Kommentar <span id="more-3446"></span>zu den guten Zahlen: „<em>Die gute konjunkturelle Entwicklung wird sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit sinkt, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Erwerbstätigkeit steigen, die Nachfrage nach Arbeitskräften durch die Unternehmen ist hoch</em>.“</p>
<p>Spätestens im nächsten Monat wird die Drei-Millionen-Marke durchbrochen sein. Für uns Arbeitnehmer ist das äußerst günstig, da durch die hohe Zahl der Erwerbstätigen die Sozialversicherungskosten moderat bleiben. So hat die Bundesregierung bereits angekündigt, dass bei den gesetzlichen Krankenkassen <a href="http://www.tagesschau.de/inland/gesundheitsreform224.html" target="_blank">keine weiteren Zuschläge </a>erhoben werden. Auch der jüngste <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/ig-metall-stahlarbeiter-im-nordwesten-erhalten-3-6-prozent-mehr-lohn-und-gehalt_aid_557488.html" target="_blank">Tarifabschluss der Stahlarbeiter im Nordwest-Deutschland </a>verheißt Gutes: Ihr Gehalt wird um 3,6 Prozent steigen.</p>
<p>Thomas</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/lohn-und-gehalt/alles-wird-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Krankenstandsdaten: Reine Spekulation auf Kosten der Arbeitnehmer</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/neue-krankenstandsdaten-reine-spekulation-auf-kosten-der-arbeitnehmer/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/neue-krankenstandsdaten-reine-spekulation-auf-kosten-der-arbeitnehmer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgesundheitsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=2772</guid>
		<description><![CDATA[Erst berichte die Zeitung Die Welt darüber, danach Spiegel Online: Der Krankenstand bei Deutschlands Arbeitnehmern sei im ersten Halbjahr 2010 von 3,24 auf 3,58 Prozent gestiegen. &#8220;Sprunghaft angestiegen&#8221; heißt das bei der Welt, von einem &#8220;höchsten Niveau seit fünf Jahren&#8221; wird bei Spiegel Online geschrieben. Und: &#8220;Die Deutschen lassen sich wieder häufiger krankschreiben&#8221;. Dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst berichte die Zeitung <a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8526555/Krankenstand-steigt-sprunghaft-an.html" target="_blank">Die Welt</a> darüber, danach <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,707186,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>: Der Krankenstand bei Deutschlands Arbeitnehmern sei im ersten Halbjahr 2010 von 3,24 auf 3,58 Prozent gestiegen. &#8220;<strong>Sprunghaft angestiegen</strong>&#8221; heißt das bei der Welt, von einem &#8220;<strong>höchsten Niveau</strong> seit fünf Jahren&#8221; wird bei Spiegel Online geschrieben. Und: &#8220;Die Deutschen lassen sich wieder häufiger krankschreiben&#8221;. Dass die Formulierung &#8220;krankschreiben lassen&#8221; dabei unterstellt, man mache &#8220;blau&#8221;, soll nur am Rande erwähnt sein.</p>
<p>Das eigentliche Thema ist: Was genau steckt hinter diesen neuen Krankenstandsdaten? Das Bundesgesundheitsministerium erhält regelmäßig zu einem bestimmten Stichtag, zumeist am Ersten des Monats, gemeldet, wieviele Mitglieder des gesetzlichen Krankenkasse eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt haben. Der weitere Verlauf der Krankheit wird nicht abgebildet, es geht nur um diesen einen Tag im Monat. Ursachen sind nicht ersichtlich, auch nicht die tatsächliche Dauer, weswegen die Krankenkassen selbst auch keinerlei Interpretation vornehmen. Man muss auf die Zahlen und deren Entwicklung hier gar nicht näher eingehen, denn: Mit diesen relativ aussagelosen Daten<strong> verbietet es sich seriöserweise</strong> von selbst, irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen. Das Ministerium <a href="http://www.bmg.bund.de/cln_178/nn_1168278/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/K/Glossar-Krankenstand/krankenstand-richtig-interpretieren.html?__nnn=true" target="_blank">weist erstaunlicherweise <span id="more-2772"></span>völlig unmißverständlich</a> von selbst darauf hin: &#8220;<strong>Ursachen-Forschung lasse sich mit diesen Zahlen nicht betreiben</strong>.&#8221;</p>
<p>Das stört die eingangs genannten Medien nicht. Denn <strong>wie langweilig sind nackte Zahlen</strong>, solange sie nicht aufmerksamkeitserregend interpretiert werden können. Dabei schießt &#8220;Die Welt&#8221; den Vogel ab indem der angeblich sprunghafte Anstieg der Krankenstandsmeldungen in unmittelbaren Zusammenhang mit der wieder Fahrt aufnehmenden Konjunktur gesetzt wird. Die <strong>Botschaft</strong> dabei: Arbeitnehmer haben nun wieder weniger Angst vor Jobverlust, weshalb sie leichtfertiger und schneller der Arbeit fernbleiben. Dass dies <strong>reine Spekulation</strong> ist, darauf <a href="http://www.sueddeutsche.de/t5x38B/3463591/Beschaeftigte-oefter-krank.html" target="_blank">weist die Süddeutsche Zeitung</a> recht deutlich hin: <strong>Dieser Zusammenhang gelte bereits seit zehn Jahren nicht mehr</strong>. Der Krankenstand sei im historischen Vergleich vor allem eins, <strong>sehr niedrig</strong> und das war in den letzten Dekaden immer so, egal ob die Wirtschaft gerade brummte oder nicht.</p>
<p>Aber <strong>wen juckt das schon?</strong> Eigene Ursachenforschung macht Spaß weil sie fast immer optimal in den Kram passende Schlußfolgerungen zulässt. In diesem Fall diejenige, dass mit dem vermeintlichen Ende der Wirtschaftskrise <strong>die Arbeitnehmer zu einer faulen Haltung </strong>zurückfinden und sich als allererstes krankschreiben lassen. <strong>Wie schäbig ist das denn?</strong> Möglicherweise reagiert jetzt das Ministerium: Man sei sich, <a href="http://www.sueddeutsche.de/t5x38B/3463591/Beschaeftigte-oefter-krank.html" target="_blank">so die Süddeutsche</a>, der problematischen Datenlage voll bewusst und überlege, auch angesichts der jüngsten Berichterstattung in den Medien, <strong>die Veröffentlichung in Zukunft ganz einzustellen</strong>. Besagte Medien wird das nicht großartig stören: Denn irgendeine Umfrage oder Studie gibt es immer, die sich prima für solche Zwecke einspannen lässt.</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/neue-krankenstandsdaten-reine-spekulation-auf-kosten-der-arbeitnehmer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kommt bald das Aus für das Elterngeld?</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/elterngeld/kommt-bald-das-aus-fur-das-elterngeld/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/elterngeld/kommt-bald-das-aus-fur-das-elterngeld/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elterngeld und Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn und Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Bär]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Gruß]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=2712</guid>
		<description><![CDATA[Schon dramatisch, wie sich das mit dem Elterngeld entwickelt. Nach seiner Einführung im Jahr 2007 durch die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen waren sich viele Menschen darüber einig, dass das eine wirklich gelungene Sache sei. Damals vor gerade mal drei Jahren schien die Welt noch halbwegs in Ordnung. Dann aber kam die Wirtschaftskrise und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon dramatisch, wie sich das mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elterngeld" target="_blank">Elterngeld</a> entwickelt. Nach seiner Einführung im Jahr 2007 durch die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen waren sich viele Menschen darüber einig, dass das eine wirklich gelungene Sache sei. Damals vor gerade mal drei Jahren schien die Welt noch halbwegs in Ordnung. Dann aber kam die Wirtschaftskrise und als späte Reaktion vor kurzem das sog. Sparpaket der Bundesregierung. Und plötzlich wurde <strong>der Rückwärtsgang</strong> eingelegt. Frau von der Leyen, mittlerweile ministeriell aufgestiegen (darf man das so sagen?) wird <strong>voller Verblüffung </strong>mitansehen, wie ihr Lieblingsprojekt unter der Ägide von Nachfolgerin Kristina Schröder <strong>Stück für Stück demontiert</strong> wird.</p>
<p>Sehr viel Geld soll von den einzelnen Ministerien aufgrund des Sparpaketes in den nächsten Jahren eingespart werden. Frau von der Leyen weiß das besser als jede/r andere, plant sie doch selbst erhebliche Einschnitte im Bereich des Arbeitsmarktes, über die wir <a href="http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/warum-das-sparpaket-der-regierung-eine-soziale-schieflage-hat/" target="_self">hier</a> schon ausführlich berichtet haben. Den Frauen in der Regierung scheint jemand bei dieser ganzen Sparorgie aber den schwarzen Peter <span id="more-2712"></span>zugesteckt zu haben. Nun gerät Ministerin Schröder wegen der scheinbar deutlich heftiger als geplanten <strong>Massakrierung des Elterngeldes</strong> in den Fokus. Bei Vorstellung des Sparpakets war die Rede davon, dass das Elterngeld zukünftig für alle Hartz IV-Bezieher komplett abgeschafft wird, wodurch vor allem die rund 700.000 Alleinerziehenden getroffen werden. Einsparvolumen: Geschätzte 600 Millionen Euro.</p>
<p>Nun wurde bekannt, dass es damit längst nicht genug sein soll! Der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/sparpaket-der-bundesregierung-kein-elterngeld-fuer-mini-jobber-1.975735" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> liegt ein Referentenentwurf des Familienministeriums vor, wonach auch sog. Mini-Jobber, Paare die Kinderzuschlag erhalten sowie geringverdienende Arbeitnehmer, die ergänzende (&#8220;aufstockende&#8221;) Hartz IV-Leistungen in Anspruch nehmen mit heftigen Kürzungen bis zu 300 Euro pro Monat rechnen müssen.</p>
<p><strong>Die Einschläge kommen immer näher </strong><strong>in den Bereich der Normalverdiener</strong>. Zuerst die Arbeitslosen, jetzt die Mini-Jobber und Geringverdiener, morgen vielleicht die Normalverdiener und <strong>übermorgen die komplette Abschaffung</strong>. Die Bundesregierung scheint <strong>des Elterngeldes überdrüssig</strong> zu sein. Da es sich bei diesem offiziell um keine Sozialleistung sondern um eine Entgeltersatzleistung handelt, kann man nicht einmal von Sozialabbau sprechen. Dennoch: Nach jetzigem Stand will die Regierung das Elterngeld all denen streichen, die kein oder nur ein sehr geringes Einkommen haben. Da muss man sich schon den Vorwurf gefallen lassen, <strong>dass einem die Kinder reicher Eltern womöglich mehr wert sind, als die von armen.</strong> Sollte das Elterngeld über kurz oder lang ganz abgeschafft werden, spielt das keine Rolle mehr. Möglicherweise wurde aber durch diese Aktion auch eine Grenze überschritten: Denn es regt sich <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,706874,00.html" target="_blank">erster Protest</a> im eigenen Koalitionslager: Als &#8220;<strong>Unsinn</strong>&#8221; (Dorothee Bär, CSU)  und &#8220;<strong>Irrsinn</strong>&#8221; (Miriam Gruß, FDP) wurden die Pläne von Frau Schröder bezeichnet. Man kann ihnen hier nicht widersprechen.</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/elterngeld/kommt-bald-das-aus-fur-das-elterngeld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum das Sparpaket der Regierung eine soziale Schieflage hat</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/warum-das-sparpaket-der-regierung-eine-soziale-schieflage-hat/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/warum-das-sparpaket-der-regierung-eine-soziale-schieflage-hat/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 14:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosengeld]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosengeld II]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Elterngeld und Elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=2530</guid>
		<description><![CDATA[Seit das Sparpaket der Bundesregierung bekannt wurde, wird darüber gestritten, ob und wie sozial ausgewogen das Ganze ist. Dass die Regierung ihr eigenes Konstrukt verteidigt, ist natürlich klar und wurde von Frau Merkel und Frau von der Leyen in der F.A.Z. und im Focus kommuniziert und entsprechend schöngeredet. Müssen wir nun also alle tatsächlich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit das <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2010/06/2010-06-07-eckpunktepapier.html" target="_blank">Sparpaket</a> der Bundesregierung bekannt wurde, wird darüber gestritten, ob und wie <strong>sozial ausgewogen </strong>das Ganze ist. Dass die Regierung ihr eigenes Konstrukt verteidigt, ist natürlich klar und wurde von Frau Merkel und Frau von der Leyen in der <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Interview/2010/06/2010-06-11-faz-merkel.html" target="_blank">F.A.Z.</a> und im <a href="http://www.bmas.de/portal/46166/" target="_blank">Focus</a> kommuniziert und entsprechend schöngeredet. Müssen wir nun also alle tatsächlich den Gürtel enger schnallen oder kommen manche bei der Sache vielleicht gar nicht so schlecht weg?</p>
<p>Wir beschränken uns bei der Analyse auf die beiden Bereiche, in denen Arbeitnehmer und Arbeitslose sowie Unternehmen gegenüberstehen (eine Aufstellung kann man in <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/__Anlagen/2010/2010-06-07-tabelle,property=publicationFile.pdf" target="_blank">dieser pdf-Datei</a> anschauen,die einzelnen Posten muss man sich zusammenrechnen). Das sieht so aus:</p>
<ul>
<li>30,3 Milliarden Euro Einsparungen im Sozialbereich</li>
<li>19,2 Milliarden Euro Beteiligung der Unternehmen</li>
</ul>
<p>Ein pauschaler Eindruck: <strong>Ausgewogen sieht anders aus! </strong><span id="more-2530"></span>Wie setzt sich das soziale Einsparpotenzial nun aber im Einzelnen zusammen? Es soll auf <strong>vier </strong>der geplanten Maßnahmen im Bereich &#8220;Arbeitsmarkt&#8221; etwas näher eingehen werden, die zusammen immerhin ein zweistelliges Milliardensparvolumen aufweisen:</p>
<ol>
<li>Einsparungen bei Maßnahmen, die Arbeitslose wieder in den sog. ersten Arbeitsmarkt eingliedern sollen. Hier geht es um Weiterbildung, Umschulungen und auch finanzielle Hilfen. Sachbearbeiter sollen hier zukünftig deutlich mehr Ermessensspielraum haben, Pflichtleistungen werden im Gegenzug abgebaut.</li>
<li>Das Elterngeld wird für Hartz IV-Empfänger abgeschafft. Besonders betroffen sind hier knapp 700.000 Alleinerziehende. Sind deren Kinder also weniger wert?</li>
<li>Beim Übergang von Arbeitslosengeld I in Arbeitslosengeld II gab es bislang unter bestimmten Voraussetzungen einen zeitlich befristeten monatlichen Zuschlag von 160 Euro im ersten und 80 Euro im zweiten Jahr. Dieser entfällt zukünftig. Gefahr: Noch schnellerer Absturz heute Erwerbstätiger auf finales Hartz IV-Niveau.</li>
<li>Abschaffung des Zuschusses an die Rentenversicherung von Arbeitslosengeld II-Empfängern. Die Rente sinkt dadurch weiter, die Altersarmut steigt unweigerlich.</li>
</ol>
<p>Bei den 19,2 Milliarden Euro Beteiligung der Unternehmen ist übrigens fast genau die Hälfte, nämlich 9,2 Milliarden Euro, über einen steuerlichen Ausgleich der Atomwirtschaft geplant. Dies soll durch die Einführung einer Brennelementesteuer vorgenommen werden. Im Gegenzug dafür ist eine Laufzeitverlängerung bestehender Atomkraftwerke im Gespräch, was für die Industrie enorm lukrativ wäre. <strong>Der Witz nun</strong>: Die Atomindustrie hat vor wenigen Tagen <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/abbau-von-beguenstigungen/" target="_blank">angekündigt</a>, gegen die neue Steuer gerichtlich vorzugehen. Vermutlich wollen sie <strong>Druck aufbauen</strong>, damit die Laufzeitverlängerung auf jeden Fall kommt, denn so ein Atomkraftwerk zu betreiben muss so ähnlich wie eine<strong> Lizenz zum Gelddrucken</strong> sein. Die Hälfte des Beteiligungsvolumens der Wirtschaft am Sparpaket wäre bei entsprechendem Erfolg einer solchen Klage jedenfalls gleich wieder <strong>zunichte </strong>gemacht.</p>
<p>Was ebenfalls auffällt: Vermögende, Bezieher hoher Einkommen und reiche Erben werden komplett <strong>verschont</strong>. Die Arbeitsloses zieht man somit zur Rettung des Staates finanziell heran, <strong>die Reichen nicht</strong>. Warum nicht?</p>
<p>Man sieht: Bestimmte Gruppen bezieht man erst gar nicht ein, andere haben die Macht und das Geld sich effektiv zur Wehr zu setzen. Bleibt das gemeine Fußvolk, wie immer lobby-  und damit schutzlos, an dem hält man sich schadlos.</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/warum-das-sparpaket-der-regierung-eine-soziale-schieflage-hat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krise und Krankheit: K(l)eine Zusammenhänge</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/krise-und-krankheit-kleine-zusammenhange/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/krise-und-krankheit-kleine-zusammenhange/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=2139</guid>
		<description><![CDATA[In wirtschaftlich schlechten Zeiten wird immer wieder darüber berichtet, dass Arbeitnehmer weniger oft krank sind, also seltener wegen Krankheit fehlen, um es etwas genauer zu sagen. Eine Erklärung ist meist schnell gefunden: Es ist die Angst vor drohendem Arbeitsplatzverlust. Das sollte man sich argumentativ mal herleiten: Die Zeiten sind schlecht, weswegen die Betriebe Umsatzrückgänge erleiden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wirtschaftlich schlechten Zeiten wird immer wieder darüber berichtet, dass Arbeitnehmer weniger oft krank sind, also seltener wegen Krankheit fehlen, um es etwas genauer zu sagen. Eine Erklärung ist meist schnell gefunden: Es ist die <strong>Angst vor drohendem Arbeitsplatzverlust</strong>. Das sollte man sich argumentativ mal herleiten: Die Zeiten sind schlecht, weswegen die Betriebe Umsatzrückgänge erleiden. Darum ist die Stimmung im Betrieb schlecht, weswegen die Arbeitnehmer, die Kranken zum einen, aber natürlich auch die Gesunden, Angst um ihren Job haben. Und in dieser Situation tritt folgendes Phänomen ein: <strong>Die Krankensstandsquote sinkt</strong>! Dafür kann es nur zwei Erklärungen geben:</p>
<p>a. Die Arbeitnehmer sind tatsächlich gesünder geworden, oder</p>
<p>b. Die Arbeitnehmer sind so gesund bzw. so krank wie immer, sie melden sich jedoch weniger häufig arbeitsunfähig.</p>
<p>Fall a. dürfte unrealistisch sein, wobei natürlich auch nicht ganz ausgeschlossen. Fall b. ist dagegen die Variante, die man sich anschauen sollte. Bedeutet dieses Verhalten doch übersetzt nur eins: <span id="more-2139"></span>In Krisenzeiten schleppen sich mehr Arbeitnehmer krank zur Arbeit. Wirklich? Kann man diesen Zusammenhang tatsächlich herstellen? Ein Indiz kann das natürlich schon darstellen, beweisen dürfte es sich aber eher nicht lassen. Über diesen vermeintlichen Effekt berichtet es sich in den Medien aber immer recht gut. So wie jetzt <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article7332177/Arbeitnehmer-melden-sich-wieder-haeufiger-krank.html" target="_blank">die Zeitung &#8220;Die Welt&#8221; </a> über eine noch nicht veröffentlichte Meldung des Statistischen Bundesamtes: Im ersten Quartal 2010 sei die Zahl der Fehltage pro Arbeitnehmer deutlich angestiegen. 3,66 Prozent der Sollarbeitszeit sei wegen Krankheit nicht gearbeitet worden, zwölf Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Welt meint, es seien saisonale Einflüsse dafür verantwortlich (wie etwa Erkältungskrankenheiten), nach Meinung von sog. Arbeitsmarktexperten läge dies aber auch an der wieder verbesserten Konjunktur. Soll heißen? Nicht mehr so viel Angst vor Jobverlust, deswegen gleich wieder <strong>mehr AU-Bescheinigungen im Personalbüro</strong>.</p>
<p><strong>Diese Zusammenhänge glaube wer will</strong>. Auf den ersten Blick liegt es auf der Hand: Schlechte wirtschaftliche Stimmung, da geht man als Arbeitnehmer besser auch mal krank zur Arbeit. Nicht dass man sonst zu den ersten gehört, die betriebsbedingt entlassen werden. Nur: <strong>Wird hier nicht Ursache und Wirkung ein wenig verdreht?</strong> Vielleicht hilft ein Blick aus der Totalen: Die Arbeitszeiten werden mehr und mehr verlängert, die Löhne immer weiter gesenkt, unbefristet wird kaum mehr eingestellt, der Psychodruck steigt genauso wie die Anzahl der Burn-Outs, immer mehr Arbeitnehmer sollen auch am Wochenende erreichbar sein, können somit gar nicht mehr abschalten, ständiger Leistungsdruck, steigender Konkurrenzdruck, die ganzen Anforderungen  und wenn man <strong>in diesem Hamsterrad</strong> dann doch arbeitslos wird, <strong>droht dank Hartz IV der rasche Abstieg auf Sozialhilfeniveau</strong>.</p>
<p>Der Schnupfen geht vorbei, die Zustände in unserer Arbeitswelt machen die Menschen dagegen langfristig tatsächlich krank. Und dann wird es irgendwann egal sein, ob gerade Krise ist oder nicht.</p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/krise-und-krankheit-kleine-zusammenhange/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutschland trotzt der Krise</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/deutschland-trotzt-der-krise/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/deutschland-trotzt-der-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslose]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifabschluss]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=1673</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man die Meldungen in Printmedien, Internet und Fernsehen verfolgt, kommt man nicht gerade zu dem Schluss, dass es um die deutsche Wirtschaft derzeit gut bestellt ist. Überall ist von Wirtschaftskrise und Wachstumseinbrüchen zu lesen. Das einzige was ständig wächst, ist die Zahl der Arbeitslosenzahlen. So ist zumindest der subjektive Eindruck! Das mag an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die Meldungen in Printmedien, Internet und Fernsehen verfolgt, kommt man nicht gerade zu dem Schluss, dass es um die deutsche Wirtschaft derzeit gut bestellt ist. Überall ist von Wirtschaftskrise und Wachstumseinbrüchen zu lesen. Das einzige was ständig wächst, ist die Zahl der Arbeitslosenzahlen. So ist zumindest der subjektive Eindruck!</p>
<p>Das mag an der Sichtweise des Betrachters liegen. Denn: Wir Deutschen neigen tendenziell eher zum Pessimismus. Lieber beschweren wir uns darüber wie schlecht alles läuft anstatt auch die guten Dinge zu sehen. Das altbekannte Glas wird lieber als „<em>halbleer, statt als halbvoll</em>“ angesehen.</p>
<p>Um so mehr erfreut hat mich heute morgen eine Meldung<span id="more-1673"></span> von „<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,683193,00.html#ref=nldt" target="_blank">Spiegel Online</a>“. Danach <strong>übertrumpft der deutsche Arbeitsmarkt den Rest Europas</strong>. In Zeiten der Finanzkrise sind wir laut dem britischen „<a href="http://www.economist.com/displayStory.cfm?story_id=15663362&amp;source=most_commented" target="_blank">Economist</a>“ wieder zum <strong>Wachstumsmotor der EU</strong> geworden. Und das trotz steigender Staatsverschuldung und „negativen Wirtschaftswachstum“ in 2009. Vergleicht man Deutschland aber mit den anderen EU-Staaten zeigt sich, dass die Bundesrepublik der weltweiten Wirtschaftskrise getrotzt hat. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote von 7,5% im letzten Jahr lag deutlich unter der unserer Nachbarn. Für dieses Jahr geht das <strong>Kieler Institut für Wirtschaft</strong> (<a href="http://www.ifw-kiel.de/medien/pressemitteilungen/2010/moderate-erholung-in-deutschland-2013-arbeitsmarkt-in-erstaunlich-guter-verfassung" target="_blank">IfW</a>) mittlerweile <strong>statt einer ursprünglichen Erwartung von 4,5 Millionen Arbeitslosen im Jahresschnitt „nur“ noch von 3,4 Millionen aus</strong>.</p>
<p>Die Gründe für das gute Abschneiden sind nach Expertenmeinung vielfältig: Ein Schrumpfen der deutschen Bevölkerung sorgt dafür, dass weniger Arbeitssuchende auf den Arbeitsmarkt drängen. Zudem sind gerade im Bereich Pflege und Erziehung neue Arbeitsplätze entstanden und auch die Zahl der Teilzeitstellen ist gewachsen. Moderate Tarifabschlüsse und eine Ausweitung der Kurzarbeit haben das Übrige getan. <strong>Und nicht zuletzt ist auch der starke Euro für das erfolgreiche Meistern der Krise verantwortlich</strong>. Vor allem die Exportnation Deutschland profitiert von der Gemeinschaftswährung. Für den „Economist“ ist dies sogar so erheblich, dass er hierzu schreibt: „<em>Man muss bedenken, dass Deutschland einen Teil seines Erfolgs auf Kosten der Nachbarstaaten gemacht hat</em>.“ Dieser Meinung will ich mich nicht anschließen. Aber es stimmt mich freudig, dass der große Crash am Arbeitsmarkt bisher ausgeblieben ist – hoffentlich bleibt das auch so!</p>
<p>Thomas</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/arbeitsmarkt/deutschland-trotzt-der-krise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Endlich nachgewiesen: Wer arbeitet, hat auch mehr!</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/hartz-iv/endlich-nachgewiesen-wer-arbeitet-hat-auch-mehr/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/hartz-iv/endlich-nachgewiesen-wer-arbeitet-hat-auch-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnabstandsgebot]]></category>
		<category><![CDATA[Niedriglohn]]></category>
		<category><![CDATA[Paritätischer Wohlfahrtsverband]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=1524</guid>
		<description><![CDATA[Viele können es schon nicht mehr hören: Guidos Geschwätz (so betitelt es die Süddeutsche Zeitung) von den spätrömischen Verhältnissen und dem vermeintlich anstrengungslosen Wohlstand, zu dem unser Sozialstaat einlädt. Besonders brisant: In letzter Zeit scheint sich in der breiten Öffentlichkeit immer mehr die Meinung durchzusetzen, dass sich Arbeit tatsächlich nicht mehr lohnt, dass man als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele können es schon nicht mehr hören: <strong>Guidos Geschwätz</strong> <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/513/504722/text/" target="_blank">(so betitelt es die Süddeutsche Zeitung)</a> von den spätrömischen Verhältnissen und dem vermeintlich anstrengungslosen Wohlstand, zu dem unser Sozialstaat einlädt. Besonders brisant: In letzter Zeit scheint sich in der breiten Öffentlichkeit immer mehr die Meinung durchzusetzen, dass sich Arbeit tatsächlich nicht mehr lohnt, dass man als Hartz IV-Empfänger mehr oder zumindest nicht viel weniger hat, wie wenn man arbeiten würde.</p>
<p><strong>Was für ein Unsinn!</strong> Der <a href="http://www.der-paritaetische.de/home/" target="_blank">Paritätische Wohlfahrtsverband</a>, der Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland, hat den Taschenrechner in die Hand genommen und <strong>genau nachgerechnet.</strong> <strong>Und zwar 196 mal!</strong> Dabei kam er zu einem völlig anderen Ergebnis: <strong>Das Lohnabstandsgebot ist nach wie vor gewahrt! </strong>In allen Beispielrechnungen weist der Verband nach, dass für Hartz IV-Bezieher <strong>selbst bei niedrigen Löhnen ein Anreiz zur Arbeitsaufnahme besteht.</strong> Die Süddeutsche Zeitung zitiert Ulrich Schneider, den Geschäftsführer des Verbandes: &#8220;Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier <strong>mit fehlerhaften Berechnungen <span id="more-1524"></span>Klima und Politik gemacht</strong> werden sollen&#8221;. Damit meint er unter anderem das <strong>Karl-Bräuer-Institut</strong> vom Bund der Steuerzahler. Dieses habe mit seiner Meinung nach recht &#8220;<strong>dubiosen Zahlenspielen&#8221;</strong> <a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E14C41FD68903404AA9BD78247EABABA0~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">in der F.A.Z. zu belegen versucht</a>, dass man mit Hilfe von Hartz IV auf das gleiche Niveau kommt, wie wenn man arbeiten gehen würde.</p>
<p><strong>Man muss bestimmte Thesen nur oft genug wiederholen, irgendwann werden sie plötzlich nicht mehr hinterfragt.</strong> Das ist <strong>manipulative Meinungsmache</strong> aus dem Lehrbuch! Denn das Problem sind nicht die Empfänger von Arbeitslosengeld 2, von denen man das pauschale Bild zeichnet, dass sie am liebsten dekadent in ihrer sozialen Hängematte herumlungern. Ich bezweifle, dass es in dieser Gruppe einen nennenswerten Anteil solcher Menschen gibt. Die Wirklichkeit sieht bei Langzeitarbeitslosen und Niedriglohnempfängern ganz anders aus! Ein Besuch bei einem Sozialverband oder bei einer Schuldnerberatungsstelle würde manchem sicher sehr gut tun. Denn: Das eigentliche Problem sind auch weiterhin diejenigen, die vor einiger Zeit <strong>die Wirtschafts- und Finanzkrise durch ihre maßlose Gier verursacht und verschuldet </strong>haben! Aber darüber spricht kein Mensch mehr. <strong>Dafür wird nun gegen die Ärmsten der Gesellschaft Stimmung gemacht.</strong> Bislang leider mit großem Erfolg. <strong>Wie erbärmlich ist das nur!<br />
</strong></p>
<p>Peter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/hartz-iv/endlich-nachgewiesen-wer-arbeitet-hat-auch-mehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krise frisst Urlaub und fordert Überstunden</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/wirtschaftskrise/krise-frisst-urlaub-und-fordert-uberstunden/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/wirtschaftskrise/krise-frisst-urlaub-und-fordert-uberstunden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständige]]></category>
		<category><![CDATA[Überstunden]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Verzicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=1474</guid>
		<description><![CDATA[Dass das letzte Jahr weltweit unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise stand ist nichts Neues. Wie sich die Krise allerdings bei den verschiedenen Arbeitnehmern ausgewirkt hat, bringen jetzt unterschiedliche Studien an´s Licht. Eine Umfrage der Hochschule für Oekonomie &#38; Management (FOM) zum Thema Arbeitszeit hat ergeben, dass die Wirtschaftskrise vor allem Fachkräfte Freizeit gekostet hat. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das letzte Jahr weltweit unter dem Zeichen der Wirtschaftskrise stand ist nichts Neues. Wie sich die Krise allerdings bei den verschiedenen Arbeitnehmern ausgewirkt hat, bringen jetzt unterschiedliche Studien an´s Licht.</p>
<p>Eine <a href="http://www.fom.de/fileadmin/fom/img/4_fom/presse_aktuell/Downloads/FOM_fragt_nach_Arbeitszufriedenheit.pdf" target="_blank">Umfrage </a>der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fachhochschule_f%C3%BCr_Oekonomie_%26_Management" target="_blank">Hochschule für Oekonomie &amp; Management </a>(FOM) zum Thema <strong>Arbeitszeit</strong> hat ergeben, dass die <strong>Wirtschaftskrise vor allem Fachkräfte Freizeit gekostet</strong> hat. So haben die 1.470 befragten Selbstständigen, Manager und Fachangestellten angegeben, dass sie in 2009 deutlich mehr gearbeitet haben als vertraglich vereinbart war und darüber hinaus noch auf Erholungsurlaub verzichtet haben.</p>
<p>80 Prozent der Befragten machten monatlich so viele Überstunden, dass dies zwei vollen Urlaubstagen entspricht. Zudem haben sie letztes Jahr im Schnitt <span id="more-1474"></span>auf 2,5 Tage des Jahresurlaubs verzichtet. Das bedeutet auf´s Jahr gerechnet einen satten Verzicht von 26,5 Urlaubstagen: Eine Menge Freizeit!</p>
<p>Da verwundern die Übrigen Ergebnisse der FOM-Umfrage nicht. So ist die Arbeitszufriedenheit im letzten Jahr um 30 Prozent gesunken: Nur noch knapp die Hälfte der Befragten war mit der Arbeit (sehr) zufrieden. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach dem Urteil von 35 Prozent der Fachkräfte in ihren Unternehmen nur schlecht verwirklicht.</p>
<p>Thomas</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/wirtschaftskrise/krise-frisst-urlaub-und-fordert-uberstunden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erzbischof Marx: Alle Menschen sind lernfähig und Banker sind auch Menschen</title>
		<link>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/erzbischof-marx-alle-menschen-sind-lernfahig-und-banker-sind-auch-menschen/</link>
		<comments>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/erzbischof-marx-alle-menschen-sind-lernfahig-und-banker-sind-auch-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Banker]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftsforum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.betriebsrat.de/?p=1310</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos, führte „Die Welt“ ein Interview mit dem Erzbischof von München und Freising, Herrn Reinhard Marx. Themen waren Freiheit, Kapitalismus und Moral. Der Gipfel in Davos stand ganz im Zeichen der Finanzkrise. Über Auswege und Lösungen wurde heftig diskutiert. Zu guten Resultaten kamen die Teilnehmer jedoch leider nicht. Statt neuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des <a href="http://www.weforum.org/en/index.htm" target="_blank">Weltwirtschaftsforums</a> im schweizerischen Davos, führte „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welt" target="_blank">Die Welt</a>“ ein Interview mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Marx" target="_blank">Erzbischof von München und Freising, Herrn Reinhard Marx</a>. Themen waren Freiheit, Kapitalismus und Moral.</p>
<p>Der <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/davos118.html" target="_blank">Gipfel in Davos </a>stand ganz im Zeichen der Finanzkrise. Über Auswege und Lösungen wurde heftig diskutiert. Zu guten Resultaten kamen die Teilnehmer jedoch leider nicht. Statt neuer Ideen waren eher Frust und Ratlosigkeit anzufinden.</p>
<p>Auch Erzbischof Marx beklagt, dass keine konkreten Vorschläge aus der Wirtschafts- und Finanzwelt gekommen sind, wie es denn besser laufen könnte. „<em>Die Banker und Manager warnen zwar ständig vor zu viel Regulierung. Aber dann sollen sie doch einmal selbst Vorschläge <span id="more-1310"></span>für eine globale Finanzarchitektur unterbreiten. Wenn ich an deren Stelle wäre, würde ich die besten Köpfe zusammenbringen und vernünftige Regeln erdenken, anstatt immer nur zu klagen.“</em></p>
<p>Angesprochen auf die Lernfähigkeit der Banker entgegnet Marx, dass diese ja schließlich auch Menschen seien und deshalb ebenfalls lernfähig.</p>
<p>Da bleibt zu hoffen, dass das kein frommer Wunsch des Erzbischofs ist.</p>
<p>Das ganze Interview ist übrigens <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article6049554/Ein-Erzbischof-der-ueber-Geld-spricht.html" target="_blank">hier </a>zu lesen.</p>
<p>Thomas</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.betriebsrat.de/allgemein/erzbischof-marx-alle-menschen-sind-lernfahig-und-banker-sind-auch-menschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

